Kleines Auto, große Möglichkeiten: der neue Škoda Epiq

Der Škoda Epiq steht für erschwingliche Elektromobilität in einer intelligenten Form. Er zeichnet sich aus durch ein modernes Design, Frontantrieb und kompakte Abmessungen. Wir stellen das City-SUV-Crossover vor.
12. 2. 2026 eMobilitätAuf den Straßen von Porto hatte der neue Škoda Epiq (Škoda Epiq: Stromverbrauch (kombiniert): 13.0–13.1 kWh/100km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km) seinen ersten öffentlichen Auftritt. Passend zu der farbenfrohen und lebendigen Stadt trat das City-SUV-Crossover in knalligen Tarnfarben in Erscheinung. Das Ziel ist klar: Der Epiq soll eine wichtige Rolle im bedeutenden Segment der urbanen Crossover-Modelle spielen. Der Preis wird in vielen Märkten voraussichtlich nahe dem Škoda Kamiq mit Verbrennungsmotor liegen.
Modern Solid in voller Kraft
Unter der farbenfrohen Tarnung des Epiq verbirgt sich die Weiterentwicklung der Škoda Designsprache „Modern Solid“. Ein Element ist trotz der Tarnung bereits sichtbar: Die markante „Volcano Line” an der Front mit ovalen Lufteinlässen in der vorderen Stoßstange. Darunter sind aktive Luftklappen versteckt, um den Luftwiderstand zu verringern. Dank ausgeklügelter Aerodynamik liegt der Luftwiderstandsbeiwert bei 0,275.
Das effiziente Luftstrommanagement wird auch durch speziell entwickelte Räder unterstützt, die in Größen von 17 bis 19 Zoll erhältlich sind. Der Tech-Deck Face-Kühlergrill wird nun auf beiden Seiten durch neue T-förmige Scheinwerfer ergänzt. LED-Technologie ist serienmäßig, während Matrix-LED-Scheinwerfer mit 12 Segmenten als Option erhältlich sind und eine fortschrittliche, blendfreie Ausleuchtung des umgebenden Verkehrs bieten.




Das Modern Solid Design setzt sich im Innenraum fort, wo er sich vor allem in Robustheit und Minimalismus widerspiegelt. Die Fahrinformationen werden auf einem 5,3-Zoll-Digital-Kombiinstrument im Sichtfeld des Fahrers angezeigt, während die intuitive Steuerung der Navigation und vieler anderer Funktionen über einen serienmäßigen 13-Zoll-Touchscreen in der Mitte erfolgt.
Der Innenraum wird in drei Designvarianten angeboten, die alle mit Sitzbezügen aus 100 Prozent recycelten Textilien ausgestattet sind. Die Einstiegsversion ist „Studio“, gefolgt von „Loft“, das in Grau- oder Mintgrüntönen erhältlich ist. Die Topversion „Suite“ umfasst Sitze, die mit geprägtem Suedia-Material in Kombination mit Techtona-Kunstleder in Tabora-Braun bezogen sind. Techtona ist ein neues Material und eine Alternative zu traditionellem Kunstleder, das für das Armaturenbrett und die Türverkleidungen verwendet wird. Die Ambientebeleuchtung verstärkt das Gefühl von Komfort und Atmosphäre in den Versionen „Loft“ und „Suite“ zusätzlich.

Bereit für jede Reise
Neu ist auch, dass der Škoda Epiq auf der MEB+-Fahrwerksplattform mit Frontantrieb basiert. Die Plattform wurde speziell für kleine Elektrofahrzeuge innerhalb des Volkswagen Konzerns entwickelt. Kunden können zwischen drei Leistungsvarianten des neuen Elektromotors APP290 wählen, die von 85 kW bis 155 kW reichen. Es werden zwei Batterieoptionen mit Bruttokapazitäten von 38,5 kWh und 55 kWh verfügbar sein. Die leistungsstärkste Version, Epiq 55, bietet eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern und unterstützt DC-Schnellladen mit bis zu 133 kW.

Škoda Epiq: Technische Daten
| Version | Epiq 35 | Epiq 40 | Epiq 55 |
| Maximale Leistung (kW) | 85 | 99 | 155 |
| Maximales Drehmoment (Nm | 267 | 267 | 290 |
| Batterietyp | LFP | LFP | NMC |
| Gesamt-/Netto-Batteriekapazität (kWh) | 38,5/37,0 | 38,5/37,0 | 55,0/51,7 |
| Maximale Ladeleistung (AC/DC) | 11/50 | 11/90 | 11/133 |
| Ladezeit 10–80 % (DC) | tba. | 28 | 23 |
| Länge × Breite × Höhe/Radstand (mm) | 4171 × 1798 × 1581/2601 | ||
| Kofferraumvolumen (Liter) | 475/1344 | ||
| Leergewicht inkl. Fahrer (kg) | 1542 | 1542 | 1544 |
| Höchstgeschwindigkeit (km/h) | 150 | 150 | 160 |
| Beschleunigung 0–100 km/h (Sek.) | 11,0 | 9,8 | 7,4 |
| Energieverbrauch (kWh/100 km, WLTP) | 13,0 | 13,0 | 13,1 |
| Reichweite (km) | 315 | 315 | 430 |
Hinweis: Alle Angaben sind vorläufig; die Serienausstattung kann davon abweichen.
Erstklassige Fahreigenschaften werden durch eine sorgfältig abgestimmte Fahrwerkstechnologie und Scheibenbremsen an allen Rädern gewährleistet. In puncto Sicherheit erreicht der Epiq das Niveau von Fahrzeugen aus höheren Segmenten. Zur Ausstattung gehören fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme wie Travel Assist 3.0, das auf Verkehrszeichen und Ampeln reagiert, sowie ein Kamerasystem für einfaches Einparken. Das Fahrzeug kann mit bis zu neun Airbags ausgestattet werden, darunter ein zentraler Airbag zwischen den Vordersitzen.

Der Škoda Epiq beweist, dass große Veränderungen auch in einem kompakten Paket stecken können. Als erschwinglicher und technologisch fortschrittlicher Begleiter ist er ein Eckpfeiler der Strategie von Škoda, sein vollelektrisches Portfolio bis 2026 zu verdoppeln.
