Kinder-Special – mit dem Nachwuchs sicher unterwegs

Kinder-Special – mit dem Nachwuchs sicher unterwegs

LIFESTYLE 6. 9. 2022

Bei dem umfangreichen Angebot an Kindersitzen den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach.  Eine Vielzahl an Marken wie Britax Römer, Maxi-Cosi, Hauck oder Recaro buhlen um die Gunst der Kunden. Sie haben also die Qual der Wahl, welches der Modelle Sie mit dem serienmäßigen ISOFIX-System in Ihrem ŠKODA befestigen wollen.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl des Kindersitzes besonders achten? Was genau ist eigentlich ein Top-Tether? Und was macht eigentlich das bewährte ISOFIX-Befestigungssystem so genial in der Anwendung? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen nur zu gern.

Sicher unterwegs – ISOFIX und Top-Tether kurz erklärt

Bei ISOFIX handelt es sich um ein einfaches, aber stabiles und genormtes Befestigungssystem. ISO steht dabei für die Norm ISO 13216 und „fix“ für Befestigung. Obwohl alle ISOFIX-Kindersitze grundsätzlich über die im Fahrzeug verbauten ISOFIX-Bügel direkt mit der Karosserie verbunden werden, gibt es unterschiedliche Befestigungsvarianten.

Der sicherste Platz für Kinder ist auf der Rücksitzbank.

 

Bei Top-Tether handelt es sich um eine zusätzliche Sicherung durch einen oberen Haltegurt bei nach vorn gerichteten Kindersitzen. Alle aktuellen ŠKODA Modelle verfügen serienmäßig über spezielle Top-Tether-Ösen. Sie befinden sich auf der Rückseite der Lehnen der beiden äußeren Rücksitze. Bei immer mehr Modellen ist das ISOFIX-System mit Top-Tether-Verankerung zudem serienmäßig oder optional auch in den Beifahrersitz integriert.

ISOFIX: Fest verankert in Ihrem ŠKODA – für maximale Sicherheit

Die ISOFIX-Befestigungspunkte befinden sich in Ihrem ŠKODA grundsätzlich auf den äußeren Rücksitzen. Auch die Montage auf dem Vordersitz ist je nach Modell möglich. Wo sich die ISOFIX-Verankerung jeweils befindet, sehen Sie anhand der entsprechenden Kennzeichnung am Autositz oder mit einem kurzen Blick in das Handbuch Ihres ŠKODA Modells.

Jeder ISOFIX-Kindersitz verfügt über zwei Haken („Rastarme“), die mit ihren Schnappverschlüssen in die ISOFIX-Bügel einrasten. Noch relativ neu ist eine alternative Möglichkeit: ISOFIX Latch. Dabei werden in den Kindersitz integrierte Gurtbänder mit den ISOFIX-Bügeln Ihres ŠKODA verbunden sowie zusätzlich der Sicherheitsgurt des Fahrzeugs zur Befestigung genutzt.

Die Befestigung eines Kindersitzes im Auto erfolgt z.B. über das ISOFIX-System.

 

Eine weitere Variante ist die Montage mit einer ISOFIX-Basis. Dabei setzen Sie den Kindersitz auf einen mit den ISOFIX-Bügeln verbundenen Hilfsrahmen auf und rasten ihn ein.

Auch die Montage mit einem Stützfuß auf dem Fußboden ist möglich. Allerdings sind nicht alle Fahrzeuge dafür geeignet, da sich teilweise Staufächer im Fußraum befinden, die folglich nicht mehr zugänglich wären. Die kompatiblen Fahrzeuge finden Sie in der Typenliste des jeweiligen Kindersitzherstellers. Selbstverständlich hilft Ihnen auch Ihr ŠKODA Händler bei Fragen rund um das Thema jederzeit gern weiter.

Top Sicherheit mit dem Top-Tether – auch in jedem ŠKODA

Befestigen Sie den Kindersitz nicht nur mit der ISOFIX-Verbindung, sondern zusätzlich auch mit dem Top-Tether. Der zusätzliche Haltegurt befindet sich oben am Kindersitz und wird am entsprechenden Verankerungspunkt auf der Rückseite der jeweiligen Sitzlehne befestigt.

Alle aktuellen ŠKODA Modelle verfügen neben den ISOFIX-Ösen als dritten Befestigungspunkt über spezielle Top-Tether-Ösen.

 

Ausreichend Platz im passenden ŠKODA

Einen geräumigen Innenraum und viel Platz im Kofferraum sind oftmals Hauptkriterien für einen Familienwagen. Nicht selten fällt die Wahl dabei auf einen SUV oder Kombi. Beliebte Modelle sind dabei der KAMIQ oder der SCALA. Beide zählen zu den ŠKODA Modellen, die das ISOFIX-System inklusive Top-Tether-Verankerung nicht nur auf den beiden äußeren Rücksitzen, sondern serienmäßig auch auf dem Beifahrersitz aufweisen – für den Fall, dass Sie Ihren Nachwuchs während der Fahrt lieber direkt neben sich sitzen haben. Ganz wichtig dabei: Ein Kindersitz darf nur bei deaktiviertem Beifahrerairbag auf dem Beifahrersitz montiert werden!

Alles im Blick – mit dem ŠKODA Kinderrückspiegel

Übrigens: Damit Sie Ihre Kinder jederzeit optimal im Blick haben, ist die Anbringung eines Kinderrückspiegels sinnvoll. So können Sie mit einem Blick in den Rückspiegel sehen, was Ihr Sprössling gerade macht, und haben dabei trotzdem noch den Verkehr im Blick. Entsprechende Modelle an Kinderinnenspiegeln finden Sie im Online-Shop auf skoda-auto.de und bei Ihrem ŠKODA Händler.

Kindersitzauswahl – Größe, Gewicht und Bedürfnisse des Kindes beachten

Kinder verändern sich und werden größer und schwerer. Dass ein achtjähriges Kind nicht in die Babyschale passt, ist selbstverständlich. Doch welcher Sitz ist in welchem Alter passend?

Für ein neugeborenes Baby bis etwa zum 15. Lebensmonat oder einem Gewicht von 9 Kilogramm ist die Babyschale die optimale Lösung. Sie wird immer gegen die Fahrtrichtung platziert. Das rückwärtsgerichtete Fahren bietet optimalen Schutz für Ihr Kind: Bei einer starken Bremsung und gar einem Aufprall werden Kopf und Oberkörper des Kindes in den Sitz gedrückt, das unkontrollierte Umherschleudern der Extremitäten verhindert und so eventuelle erhebliche Nackenverletzungen verhindert.

Ab einem Gewicht von neun Kilo wird die Babyschale langsam zu eng und Sie sollten auf einen größeren Kindersitz umsteigen. Zwischen neun und 25 Kilogramm eignet sich ein sogenannter Reboarder oder wahlweise ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Im Reboarder sitzt das Kind ebenfalls in der sicheren Position entgegen der Fahrtrichtung.

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Bis zu einer Körpergröße von 150 Zentimetern oder bis zum Ende des zwölften Lebensjahres muss der Nachwuchs im Kindersitz Platz nehmen. Doch ab einem gewissen Alter wollen viele Kinder nicht mehr im Kindersitz sitzen. Das ist verständlich, so wollen sie doch zu den bereits „Großen“ gehören. Und genau das können sie mit einer Sitzerhöhung. Wie der Name es vermuten lässt, sitzen sie erhöht aber dennoch absolut sicher und haben nicht mehr das Gefühl, in einem „Kinder“-Sitz zu sitzen.

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