Škoda erhöht Sicherheit im Straßenverkehr

Wer kennt es nicht? Ein Martinshorn verursacht Stress beim Autofahren, da man schnell handeln muss, um den Einsatz von Rettungsdienst oder Polizei nicht zu behindern. Škoda Fahrzeuge können helfen, diesen Stress zu mindern und unterstützen den Fahrer, richtige Entscheidungen zu treffen.
3. 3. 2026 ModelleDie neue Funktion wird von der Traffication-App bereitgestellt, die seit 2020 in den Infotainment-Systemen von Škoda Fahrzeugen verfügbar ist. Von Anfang an wurde sie verwendet, um Fahrer vor gefährlichen oder ungewöhnlichen Verkehrssituationen zu warnen, und ihre Funktionalität wird ständig verbessert.
Die neueste Innovation ist die Warnung vor sich nähernden Einsatzfahrzeugen. Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge, die mit eingeschalteten Warnblinkern unterwegs sind, können (müssen aber nicht) ihren Standort und ihre Fahrtrichtung mitteilen. Diese Informationen werden über eine cloudbasierte Lösung sofort an alle betroffenen Fahrer weitergeleitet. In Škoda Fahrzeugen werden die Daten an die Traffication-Anwendung übermittelt, die visuelle und gegebenenfalls akustische Warnungen ausgibt.
Dadurch werden die Fahrer über sich nähernde Rettungsfahrzeuge informiert, bevor sie eine Sirene hören oder die Warnleuchten zu sehen sind. Die Anwendung kommuniziert klar und verständlich die Entfernung und Fahrtrichtung des Rettungsfahrzeugs und zeigt auf dem Infotainment-Bildschirm eine einfache Animation, die zeigt, wie ein Rettungskorridor gebildet wird. All dies verschafft dem Fahrer wertvolle zusätzliche Reaktionszeit.

Die Funktion reduziert den Stress auf beiden Seiten, beschleunigt und erleichtert die Durchfahrt durch den Verkehr und verringert das Unfallrisiko, erhöht die Sicherheit und hilft, Leben zu retten. Dies ist einer der Gründe, warum Euro NCAP diese Funktion im Rahmen seiner Sicherheitstests positiv bewertet.
Die aktuelle Traffication-Lösung wurde von Škoda Auto in Zusammenarbeit mit HAAS Alert und dessen Safety Cloud-Plattform entwickelt. Die Warnung ist derzeit in den Niederlanden und Teilen des Vereinigten Königreichs verfügbar, weitere Regionen sollen folgen; als nächstes wird die tschechische Polizei hinzukommen und Škoda Fahrzeuge werden die ersten sein, die diese Funktion in Belgien unterstützen.


Verbesserungen mit Hilfe der Fahrer
Škoda Auto hat sich der Initiative „Data for Road Safety“ (DFRS) angeschlossen, die sich auf den Austausch anonymisierter Informationen über lokale Verkehrsrisiken konzentriert. An dieser Initiative sind führende Automobilhersteller, nationale Verkehrsinfrastrukturbehörden und Verkehrsdatenanbieter beteiligt. Zu den gemeinsam genutzten Daten gehören beispielsweise Informationen über Unfälle, liegengebliebene Fahrzeuge, plötzliche Verschlechterung der Sichtverhältnisse oder rutschige Fahrbahnen – Situationen, die ein erhöhtes Risiko für Autofahrer darstellen.
Dank des Echtzeitaustauschs dieser Informationen kann Škoda Auto über die Traffication-Anwendung die Anzahl der Warnungen vor gefährlichen Situationen entlang einer Route erhöhen. Relevante Daten werden auch den Betreibern der Straßeninfrastruktur und den Rettungsdiensten zur Verfügung gestellt, sodass diese schneller reagieren können, beispielsweise um eine Unfallstelle zu sichern oder ein Hindernis von der Straße zu entfernen. DFRS fungiert als gemeinsame Plattform, die diese Daten unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen zugänglich macht. Die Wahrung der Anonymität einzelner Fahrer hindert die gemeinsam genutzten Daten nicht daran, zu einem sichereren und reibungsloseren Verkehrsfluss beizutragen.


