Neuer ŠKODA FABIA Rally2 stellt Belastbarkeit auf anspruchsvollen Schotterpisten unter Beweis

› Neu entwickeltes Rally2-Fahrzeug von ŠKODA Motorsport stellt sich auf rauen Teststrecken im südfranzösischen Fontjoncouse extremen Belastungen
› Kurz vor dem erfolgreichen Abschluss der Fahrzeugentwicklung liegt der Fokus auf Zuverlässigkeit und Robustheit

Mladá Boleslav, 9. Juni 2022 – Der neue ŠKODA FABIA Rally2 steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss der Entwicklung. Um die nötige Zuverlässigkeit und Robustheit des Fahrzeugs sicherzustellen, brachte das Testteam von ŠKODA Motorsport den neuen ŠKODA FABIA Rally2 zuletzt im Testzentrum im südfranzösischen Fontjoncouse auf extrem rauen Schotterpisten an die Grenzen der Belastbarkeit.

Das Homologationsdatum für die neue Generation des ŠKODA FABIA Rally2 rückt näher. Gemäß den Regeln stehen die grundlegenden technischen Merkmale des Autos ab diesem Tag fest. Danach sind Weiterentwicklungen nur noch in bestimmten Bereichen möglich. Zuletzt konzentrierte sich das Entwicklungsteam von ŠKODA Motorsport deshalb darauf, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit des kommenden Rally2-Fahrzeugs sicherzustellen. „Die Zuverlässigkeit wird als einer der Schlüsselfaktoren für den Erfolg des aktuellen ŠKODA FABIA Rally2 von unseren Kundenteams sehr geschätzt“, betont Michal Hrabánek, Direktor ŠKODA Motorsport.

Seinen letzten Schliff erhielt der neu entwickelte ŠKODA FABIA Rally2 daher genau dort, wo sich bereits frühere Generationen von Rallyefahrzeugen aus Mladá Boleslav bewährt haben: auf den Teststrecken des bekannten Testzentrums Fontjoncouse in Südfrankreich. Einige der Schotterpisten in diesem weitläufigen Areal belasten das Material so stark, dass sich hier regelmäßig Teams auf die Rallye Dakar vorbereiten. „Wir nutzen diese Strecke bereits seit den Tagen des ŠKODA FABIA WRC“, verrät Hrabánek.

Aleš Rada, Leiter der Rennwagenentwicklung bei ŠKODA Motorsport, erklärt, warum Belastbarkeit und Haltbarkeit für ein Rallyeauto so wichtig sind: „Die goldene Regel lautet: Um als Erster ins Ziel zu kommen gilt es zunächst, ins Ziel zu kommen. Ein zuverlässiges Rallyeauto gibt den Fahrern das Selbstvertrauen, ans Limit zu gehen. Zuverlässigkeit ist außerdem ein wichtiger Faktor für Kundenteams. Wenn man Technikkomponenten des Autos über einen längeren Zeitraum einsetzen kann, spart man Geld für Ersatzteile. Und wenn die Autos eines Teams bei fast jeder Rallye ins Ziel kommen, zahlt das auf den Ruf dieses Teams ein. Die Zuverlässigkeit unserer Fahrzeuge ist Teil unserer DNA. Bei jedem neuen Modell investieren wir hier viel Energie“, so Rada weiter. Auch bei der Entwicklung des zukünftigen ŠKODA FABIA Rally2 flossen insbesondere in diesem Bereich zahlreiche Anregungen und Hinweise von Kundenteams ein.

Bei den 600 Testkilometern in Fontjoncouse griff auch Andreas Mikkelsen ins Lenkrad. „Der ŠKODA FABIA Rally2 ist schon immer ein zuverlässiges Fahrzeug. Da ist die neue Modellgeneration keine Ausnahme: Die Testfahrten haben wir ohne Probleme absolviert“, fasst der amtierende WRC2-Weltmeister und FIA Rallye-Europameister zusammen. „Die Strecken von Fontjoncouse sind wirklich heftig: Extreme Kompressionen, weite Sprünge, große Steine mitten auf der Piste – keine andere Umgebung ist so geeignet, um die Zuverlässigkeit eines Rallyeautos zu testen. Wenn sich ein Auto Fontjoncouse bewährt, ist es auch für die härteste Rallye bereit.“

Mikkelsen gewann seine beiden Titel in der Saison 2021 mit dem aktuellen ŠKODA FABIA Rally2 evo und kann daher den Vergleich zur neuen Fahrzeuggeneration ziehen. „Ich habe ein gutes Gefühl“, bestätigt der Norweger. „Beim Speed ist der ŠKODA FABIA Rally2 der neuen Generation schon jetzt besser und bei der Zuverlässigkeit liegen wir mindestens auf dem gleichen Niveau.“

Auf dem ŠKODA Storyboard berichten Aleš Rada und Andreas Mikkelsen von den Testtagen in Fontjoncouse und ihren Erwartungen an den ŠKODA FABIA Rally2 der neuen Generation.

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