Rallye Italien Sardinien: ŠKODA Motorsport Kundenteams auf dem Podium in WRC2 und WRC3

› Marco Bulacia/Marcelo Der Ohannesian (BOL/ARG) aus dem von ŠKODA Motorsport unterstützten Team Toksport WRT fahren im ŠKODA FABIA Rally2 evo zu WRC2-Rang drei
› Pepe Lopéz und Beifahrer Diego Vallejo (ŠKODA FABIA Rally2 evo) aus dem Rally Team Spain erreichen bei ihrem erst zweiten WRC3-Einsatz den zweiten Platz in der Kategorie
› Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (NOR/NOR) müssen ihren ŠKODA FABIA Rally2 evo nach einem Überschlag abstellen, führen aber weiterhin die WRC2-Gesamtwertung an

Olbia (ITA), 6. Juni 2021 – Zwei Kundenteams von ŠKODA Motorsport fahren bei der Rallye Italien Sardinien (3. bis 6. Juni 2021) aufs Podium. Marco Bulacia/Marcelo Der Ohannesian (BOL/ARG) aus dem Team Toksport WRT beenden den fünften Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft als Dritte in der Kategorie WRC2. Pepe Lopéz und Beifahrer Diego Valleja aus dem Rally Team Spain bringen ihren ŠKODA FABIA Rally2 evo nach 20 Wertungsprüfungen über insgesamt 303,10 km auf Platz zwei in der Kategorie WRC3 ins Ziel.

Olbia (ITA), 6. Juni 2021 – Die zweite Schotter-Rallye der Saison 2021 brachte viel Dramatik nicht nur in der Gesamtwertung, sondern auch in den Kategorien WRC2 und WRC3. Waren die Wertungsprüfungen (WP) über weite Strecken extrem hart und sogar mit Felsbrocken übersät, überraschten sie an anderen Stellen mit manchmal tiefen Wasserdurchfahrten. Kurz gesagt: Die Bedingungen forderten von den Teams eine clevere Taktik. Gut lösten Marco Bulacia/Marcelo Der Ohannesian (BOL/ARG) aus dem Team Toksport WRT diese Aufgabe. Die Südamerikaner belegten in der Kategorie WRC2 den dritten Platz – allerdings hatten sie Glück bei einem Überschlag während der letzten Etappe. „Das war eine sehr schnelle Rolle. Wir haben uns nur einmal überschlagen und konnten sofort weiterfahren“, beschrieb Bulacia. Tatsächlich verlor die Crew mit dieser Einlage in WP 18 nur 4,9 Sekunden auf die Bestzeit der Kategorie. Ohne größere Schäden an ihrem Auto nahmen Bulacia/Der Ohannesian die verbleibenden Prüfungen in Angriff und verteidigten WRC2-Rang drei bis ins Ziel.

Für Andreas Mikkelsen/Ola Fløene vom Team Toksport WRT war die Rallye bereits nach vier Wertungsprüfungen beendet. Nach einer Rolle schafften es die Norweger zwar, ihren ŠKODA FABIA Rally2 evo mit Hilfe von Zuschauern wieder auf die Räder zu stellen und den Serviceplatz zu erreichen. Dort ergab ein Check allerdings einen Schaden am Überrollkäfig. Aus Sicherheitsgründen wurde das Auto vom Team zurückgezogen. Trotz dieses Rückschlags führt Andreas Mikkelsen weiterhin die Gesamtwertung der WRC2-Fahrerwertung an.

Kajetan Kajetanowicz und Beifahrer Maciej Szczepaniak, zuletzt in Kroatien und Portugal Sieger der Kategorie WRC3, lieferten sich vom Start weg ein spannendes Duell mit ihren Dauerrivalen Yohan Rossel/Alexandre Coria. Doch auf der letzten Prüfung am Freitag rutschte die polnische Crew im von RaceSeven eingesetzten ŠKODA FABIA Rally2 evo in einen Graben. „Das Auto hatte überhaupt keinen Schaden. Aber leider waren keine Zuschauer in der Nähe, um uns zurück auf die Straße zu schieben“, berichtete Kajetanowicz. Nach dem Restart am Samstag kletterten die polnische Crew WP um WP in der Ergebnisliste wieder nach oben. Mit der zweitbesten Zeit in der Powerstage und Endrang acht in der WRC3 rettete sie noch acht Meisterschaftspunkte.

Pepe Lopéz (ESP) und Beifahrer Diego Valleja (ESP) begannen ihren erst zweiten WRC3-Einsatz mit einem Paukenschlag. Nach der fünften Wertungsprüfung führte der ŠKODA FABIA Rally2 evo des Rally Team Spain die WRC3 an. Zwar verloren sie kurz darauf die Spitzenposition wieder. Insgesamt schafften es die Spanier allerdings, allen Problemen aus dem Weg zu gehen und schafften als Zweite den Sprung auf das WRC3-Podium. Die gute Leistung der privaten ŠKODA FABIA Rally2 evo Teams in der WRC3 komplettierten Fabrizio Zaldivar/Carlos del Barrio (PAR/ESP) als Vierte und Emilio Fernández/Ruben Garcia (CHL/ARG) als Fünfte. Enrico Brazzoli/Danilo Fappani (ITA/ITA) belegten in einem weiteren privaten ŠKODA FABIA Rally2 evo den fünften Platz in der WRC2.

Der nächste Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft ist ein absoluter Klassiker – die Safari Rallye Kenia (24. bis 27. Juni 2021). Die legendäre Veranstaltung erlebt ein WM-Comeback nach einer Pause von beinahe 20 Jahren. Nach dem Start in der Landeshauptstadt Nairobi warten die unvergleichlichen Schotter-Wertungsprüfungen im Rift Valley auf die Teams.
 

Ergebnis Rallye Italien Sardinien (WRC2)

1.     Huttunen/ Lukka (FIN/FIN), Hyundai i20 R5, +3:28.58,1 Std.
2.     Østberg/Eriksen (NOR/NOR), Citroën C3 Rally2, +7,5 Sek.
3.     Bulacia/Der Ohannesian (BOL/ARG), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +2.02,9 Min.
4.     Prokop/Jůrka (CZE/CZE), Ford Fiesta Rally2, +7.53,4 Min.
5.     Brazzoli/Fappani (ITA/ITA), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +28.51,5 Min.

 

Meisterschaftsstand WRC2/Fahrer (nach 5 Rallyes)

1.     Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 68 Punkte
2.     Mads Østberg (NOR), Citroën C3 Rally2, 66 Punkte
3.     Marco Bulacia (BOL), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 63 Punkte

 

Ergebnis Rallye Italien Sardinien (WRC3)

1.     Rossel/Coria (FRA/FRA), Citroën C3 Rally2, 3:30.04,1 Std.
2.     Lopéz/Vallejo (ESP/ESP), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +26,0 Sek.
3.     Solans/Sanjuan (ESP/ESP), Citroën C3 Rally2, +48,6 Sek.
4.      Zaldivar/Del Barrio (PAR/ESP), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +4.46,4 Min.
5.      Fernández/Garcia (CHL/ARG), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +6.35,7 Min.
….
8.   Kajetanowicz/Szczepaniak (POL/POL), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +10.29,9 Min.

 

Meisterschaftsstand WRC3/Fahrer (nach 5 Rallyes)

1.     Yohan Rossel (FRA), Citroën C3 Rally2, 98 Punkte
2.     Kajetan Kajetanowicz (POL), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 64 Punkte
3.     Nicolas Ciamin (FRA), Citroën C3 Rally2, 57 Punkte

Zahl der Rallye: 4,9                                      
Trotz eines Überschlags schafften es Marco Bulacia/Marcelo Der Ohannesian (BOL/ARG) im ŠKODA FABIA Rally2 evo irgendwie, nicht mehr als 4,9 Sekunden auf die WRC2-Bestzeit der Wertungsprüfung 18 zu verlieren.

 

Die FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2021

Rallye Monte Carlo 21. – 24. Januar
Arctic Rallye Finnland powered by CapitalBox 26. – 28. Februar
Rallye Kroatien 22. – 25. April
Vodafone Rallye Portugal 20. – 23. Mai
Rallye Italien Sardinien 3. – 6. Juni
Safari Rallye Kenia 24. – 27. Juni
Rallye Estland 15. – 18. Juli
Renties Rallye Ypern Belgien 13. – 15. August             
Akropolis Rallye Griechenland 9. – 12. September
Rallye Finnland 30. September – 3. Oktober
RallyRACC Rallye Spanien 14. – 17. Oktober
Rallye Japan 11. – 14. November

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