ŠKODA AUTO feiert 2021 bedeutende Jubiläen der Unternehmensgeschichte

› ŠKODA AUTO ist 2021 bereits seit 30 Jahren fester Bestandteil des Volkswagen Konzerns
› Erfolgreiches Motorsport-Engagement des Unternehmens begann vor 120 Jahren
› Titelgewinn von ŠKODA in der Tourenwagen-Europameisterschaft mit dem ŠKODA 130 RS jährt sich 2021 zum 40. Mal
› Viele wichtige ŠKODA Modelle feiern im kommenden Jahr runde Jubiläen ihrer Produktionsanläufe

Mladá Boleslav, 28. Dezember 2020 – Für ŠKODA AUTO steht auch das kommende Jahr im Zeichen zahlreicher wichtiger Jahrestage: Nach dem 125. Jubiläum der Unternehmensgründung in diesem Jahr feiert der Automobilhersteller 2021 seine 30-jährige Zugehörigkeit zum Volkswagen Konzern. Außerdem liegt der Beginn des erfolgreichen Motorsport-Engagements im Jahr 1901 dann 120 Jahre zurück. Zudem stehen für wichtige Modelle des Portfolios im Jahr 2021 runde Jubiläen an. So feiert ŠKODA den Marktstart der ersten modernen OCTAVIA-Generation vor 25 Jahren und das Debüt des SUPERB vor 20 Jahren.

120 Jahre Motorsport-Tradition mit Technologie aus Mladá Boleslav
Ende 1895 gründeten Václav Laurin und Václav Klement ihr Unternehmen, das später ŠKODA AUTO werden sollte. Bereits im Folgejahr produzierte die junge Firma fünf verschiedene Fahrradmodelle, ab 1899 erweiterten Motorräder die Modellpalette – und mit diesen begann vor 120 Jahren die stolze Motorsporttradition der Fahrzeuge aus Mladá Boleslav. Gleich der Auftakt taugte zur Legendenbildung: Am 29. Juni 1901 beendete Werksfahrer Narcis Podsedníček im Sattel eines L&K-Motorrads das anspruchsvollste Rennen dieser Zeit – die 1.196 Kilometer lange Wettfahrt von Paris nach Berlin. Ein großer Motorsport-Erfolg jährt sich 2021 bereits zum 40. Mal: 1981 gewann ŠKODA den Markentitel der Tourenwagen-Europameisterschaft. Der ŠKODA 130 RS, auch als „Porsche des Ostens“ bekannt, erwies sich auf der Rundstrecke in seiner Klasse als Maß der Dinge. Am 27. September 1981 sicherte sich ŠKODA mit den wendigen Coupés beim letzten Saisonlauf in Zolder die Meisterschaft.

Häufig stellten die Fahrzeuge aus Mladá Boleslav ihre Qualitäten bei der legendären Rallye Monte Carlo unter Beweis. Vor bald 85 Jahren, am 2. Februar 1936, errangen Zdeněk Pohl/Jaroslav Hausman im Cockpit des Roadster-Modells ŠKODA POPULAR Sport den zweiten Platz in der Klasse bis 1500 cm3. Vorausgegangen war die traditionelle Sternfahrt nach Monaco, die für Pohl und Hausman in Athen startete. Nach 3.852 Kilometern bei anspruchsvollen winterlichen Bedingungen erreichten die beiden im POPULAR Sport das Ziel in Monaco ohne Strafpunkte. Auch in den folgenden Jahrzehnten errang ŠKODA große motorsportliche Meilensteine. Zwei dieser Erfolge feiern im Jahr 2021 rundes Jubiläum: Vor 60 Jahren gewann das finnische Duo Esko Keinänen/Rainer Eklund mit dem ŠKODA OCTAVIA TS bei der „Monte“ die Klasse bis 1300 cm3. Ein Erfolg, den die Fahrzeuge von ŠKODA in den Jahren 1962 und 1963 bestätigen konnten. Eine Serie von vier Klassensiegen in Folge begann vor 30 Jahren, als Pavel Sibera/Petr Gross 1991 mit dem Fließheckmodell ŠKODA FAVORIT 136 L erstmals die Wertung für Fahrzeuge bis 2,0 Liter Hubraum und einer angetriebenen Achse bei der Rallye Monte Carlo gewannen. Diesen Triumph konnten sie von 1992 bis 1994 wiederholen.

30 Jahre unter dem Dach des Volkswagen Konzerns
Der ŠKODA FAVORIT ist auch eng verknüpft mit dem wichtigsten Jahrestag für ŠKODA AUTO im Jahr 2021. Nach der Samtenen Revolution im November 1989 und dem Übergang zur Marktwirtschaft wurde schnell klar, dass ŠKODA einen starken internationalen Partner brauchte. Das modern konstruierte Kompaktmodell FAVORIT sorgte Anfang der 1990 auf Seiten des Volkswagen Konzerns für Interesse am tschechischen Automobilhersteller. Nach intensiven Verhandlungen mit mehreren möglichen Partnern wurde der Autohersteller vor 30 Jahren, am 16. April 1991, Teil des Volkswagen Konzerns.

Zu dieser Zeit produzierte ŠKODA in Mladá Boleslav jährlich fast 200.000 Fahrzeuge, jedoch nur eine einzige Modellreihe. Insgesamt betrieb das Unternehmen drei Fertigungsstandorte im tschechischen Teil der damaligen Tschechoslowakischen Republik. Inzwischen ist ŠKODA vom regionalen Marktführer zum Global Player aufgestiegen. Der Automobilhersteller bietet zehn Modellreihen an und ist auf mehr als 100 Märkten weltweit erfolgreich. Zudem baut das Unternehmen sein Angebot an elektrifizierten Modellen konsequent aus, die Zahl seiner Auslieferungen hat ŠKODA in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr als versechsfacht.

Wichtige Modelle feiern Jubiläum ihrer Produktionsanläufe
Für mehrere wichtige Modelle, die wesentliche Kapitel zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen haben, stehen im Jahr 2021 bedeutende Jubiläen an. Beispielsweise jährt sich zum 75. Mal das Debüt des ŠKODA 1101/1102 „TUDOR“, der maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung des Automobilherstellers in der Nachkriegszeit beitrug. 1966, vor 55 Jahren, bewies der in Neuseeland gefertigte TREKKA, dass sich die solide Technik von ŠKODA auch für sehr spezielle Anforderungen und spezifische Märkte eignet. Der kantige Geländewagen wurde auf Basis des damaligen OCTAVIA SUPER gefertigt und gilt darüber hinaus als Vorläufer der heute sehr gefragten ŠKODA SUV-Fahrzeugfamilie.

Jubiläum feiert 2021 auch die erste Generation des modernen OCTAVIA, das erste Modell, das vollständig unter dem Dach des Volkswagen Konzerns entwickelt wurde. Vor 25 Jahren nahm ŠKODA 1996 die Serienproduktion der OCTAVIA-Fließhecklimousine auf und kehrte mit ihr erfolgreich in die untere Mittelklasse zurück. Inzwischen ist bereits die vierte Generation des OCTAVIA auf den Straßen unterwegs. Für sie bietet der tschechische Automobilhersteller das vielfältigste und nachhaltigste Antriebsportfolio der bisherigen Modellgeschichte an.

2001 belebte ŠKODA mit dem SUPERB einen weiteren historischen Namen neu: Mit ihm tritt der Hersteller seit bald 20 Jahren in der automobilen Mittelklasse an und bietet ihn inzwischen in dritter Generation an. Mit dem SUPERB iV präsentierte der Automobilhersteller in der ersten Jahreshälfte 2019 sein erstes Modell mit Plug-in-Hybridantieb.

In den 1930ern belegte ŠKODA die Robustheit und Zuverlässigkeit der technisch fortschrittlichen Fahrzeuge aus Mladá Boleslav durch anspruchsvolle Fernfahrten. Das Highlight dieser Expeditionen war vor 85 Jahren eine Langstreckenfahrt, die das Halb-Cabriolet ŠKODA RAPID einmal rund um die Erde führte. Auf der 97-tägigen Fernfahrt – die reine Fahrzeit betrug lediglich 44 Tage – legten die Weltreisenden Břetislav Jan Procházka und Jindřich Kubias durchschnittlich 630 Kilometer pro Tag zurück. Im selben Jahr, 1936, veranstalteten Eva und František Alexandr Elstner die Fahrt „100 Tage in einem Kleinwagen“. Sie legten in dem 1,0-Liter-Modell ŠKODA POPULAR rund 25.000 Kilometer quer durch die USA, durch Mexiko sowie durch Spanien und andere europäische Länder zurück. Ebenfalls vor 85 Jahren begann die zweijährige Afrika-Reise des Ehepaars Stanislav und Maria Škulina in einer SKODA RAPID-Limousine, die sie über insgesamt 52.000 Kilometer von Dakar über den Äquator bis nach Johannesburg in Südafrika führte.

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