ŠKODA AUTO Werk Vrchlabí: Zehn Jahre Getriebeproduktion und gezielte Weiterentwicklung

› Anlauf der Getriebeproduktion im Werk Vrchlabí im Oktober 2012
› Bis heute Fertigung von mehr als vier Millionen Getrieben vom Typ DQ200, die konzernweit zum Einsatz kommen
› Investitionen von bislang über 200 Millionen Euro in fortlaufende Modernisierung des Standorts
› Werk Vrchlabí ist seit Ende des Jahres 2020 CO2-neutral und gehört zu den modernsten Anlagen in der Tschechischen Republik

Mladá Boleslav/ Vrchlabí, 18. Oktober 2022 – Vor 10 Jahren lief im ŠKODA AUTO Werk Vrchlabí die Getriebefertigung an. Die dort produzierten Doppelkupplungsgetriebe vom Typ DQ200 kommen in Modellen des tschechischen Automobilherstellers ebenso zum Einsatz wie in Fahrzeugen weiterer Marken des Volkswagen Konzerns. ŠKODA AUTO setzt an dem Standort umfassend auf Technologien aus dem Bereich der Industrie 4.0 und fertigt seit Ende des Jahres 2020 CO2-neutral.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für das Werk Vrchlabí. Seit hier vor 10 Jahren das erste Getriebe vom Band lief, haben wir vieles gemeinsam erreicht und diesen Standort zum strategischen Eckpfeiler der Komponentenfertigung bei ŠKODA AUTO entwickelt: Zu den Meilensteinen gehören etwa die CO2-neutrale Produktion seit Ende des Jahres 2020 und die Vorreiterstellung des Werkes im Bereich Industrie 4.0. Zu diesen besonderen Erfolgen gratuliere ich dem gesamten Team!“


Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik

„Unsere modernen Doppelkupplungsgetriebe vom Typ DQ 200 finden sich in Millionen Fahrzeugen verschiedener Konzernmarken und tun zuverlässig ihren Dienst. Sie entstehen in einer der fortschrittlichsten High-Tech-Produktionsstätten des Landes. Das Komponentenwerk Vrchlabí ist damit einer der bedeutendsten industriellen Arbeitgeber in der Region.“


Ivan Slimák, Leiter Getriebefertigung am Standort Vrchlabí

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ŠKODA AUTO Standort seit 1946, seit 2012 hochmodernes Komponentenwerk
Das Werk Vrchlabí wurde bereits 1864 gegründet, seit 1946 ist es ŠKODA AUTO Standort. Zunächst fertigte das Unternehmen hier Automobile, bevor die Produktionsstätte im Rahmen einer tiefgreifenden Standorttransformation innerhalb von 18 Monaten zu einem hochmodernen Komponentenwerk umgebaut und eine neue Werkshalle errichtet wurde. Hierfür investierten ŠKODA AUTO und der Volkswagen Konzern rund 170 Millionen Euro. Seit Oktober 2012 fertigt ŠKODA AUTO hier Getriebe vom Typ DQ200. Zunächst produzierten rund 530 Mitarbeiter 1.000 Einheiten pro Tag, inzwischen setzen 850 Mitarbeiter 2.340 Getriebe pro Tag zusammen. Der Großteil kommt in Fahrzeugen anderer Konzernmarken zum Einsatz, rund 38 Prozent dieser Getriebe werden bei ŠKODA selbst verbaut.

Umfassende Nutzung von Technologien aus dem Bereich der Industrie 4.0
Seit dem erfolgreichen Abschluss der Standorttransformation sind mehr als 200 Millionen Euro in verschiedene Projekte und die weitere Entwicklung des Werkes geflossen: Prozesse und Abläufe sind umfassend digitalisiert und nutzen Technologien aus dem Bereich der Industrie 4.0. Kooperierende Roboter unterstützen beim Einlegen des Gangstellerkolbens und ein Smart-Handling-Roboter entnimmt Teile aus Behältern und platziert sie auf dem Zuführband der Bearbeitungsmaschine. Anschließend greift er die bearbeiteten Getriebeteile und legt sie in einen Transportkorb. Weiterhin wurden für die Einrichtung einer Roboter-Arbeitsstation notwendige Arbeitsschritte und Abläufe vorab digital simuliert, um während des Aufbaus und der Einbindung den Betrieb weiterlaufen zu lassen.

Als erster ŠKODA AUTO Standort weltweit: Seit Ende 2020 CO2-neutrale Produktion
Seit Ende 2020 produziert das Werk Vrchlabí als weltweit erster Fertigungsstandort von ŠKODA AUTO CO2-neutral. Hochmoderne Maschinen sorgen hier für optimale Energieeffizienz, ühlschmiermittel werden zum Teil mehrfach verwendet und in Transportsystemen kommen Lithium-Batterien zum Einsatz.

ŠKODA AUTO engagiert sich umfassend in der Werksregion
Als einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region Hradec Králové nimmt der tschechische Automobilhersteller seine soziale Verantwortung wahr und engagiert sich umfassend in der gesamten Werksregion. Unter anderem stellt das Unternehmen im Nationalpark Riesengebirge (KRNAP) Fahrräder bereit und macht mit seinen Fahrzeugen soziale Dienste mobil. Im Rahmen seines Stiftungsfonds unterstützt der Automobilhersteller zudem mit finanziellen Mitteln.

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