ŠKODA YETI (2009–2018): Erstes Mitglied der populären SUV-Familie von ŠKODA

› Mit dem kompakten ŠKODA YETI zog der tschechische Automobilhersteller erstmals in das damals aufstrebende SUV-Segment ein
› Der ŠKODA YETI bestach durch eigenständiges Design, Komfort und einen variablen Innenraum mit individuell beweglichen VarioFlex-Rücksitzen
› Insgesamt lieferte ŠKODA 683.603 Einheiten des Modells an Kunden aus

Mladá Boleslav, 3. August 2020 – Mit dem YETI erschloss ŠKODA im Jahr 2009 erstmals das SUV-Segment, bevor der Automobilhersteller mit dem KODIAQ seine erfolgreiche SUV-Offensive lancierte, die mit dem KAROQ und schließlich dem KAMIQ ihre Fortsetzung fand. Noch in diesem Jahr wird der ENYAQ iV das Produktportfolio erweitern – das erste rein batterieelektrische Modell der Marke, das von vornherein als solches konzipiert wurde. Wie alle SUV-Modelle, die nach ihm kamen war auch der YETI ein echter ŠKODA und überzeugte mit seiner ausgewogenen Kombination aus moderner Technik inklusive Allradantrieb, unverwechselbarem Design und vielen praktischen „Simply Clever“-Details.

Im Jahr 2005 präsentierte ŠKODA auf den Automobilmessen in Genf und Frankfurt zwei SUV-Konzeptfahrzeuge, die vom internationalen Messepublikum hervorragend aufgenommen wurden. Vier Jahre später, am 5. März 2009 war es dann soweit: Ebenfalls in Genf enthüllte ŠKODA die Serienversion des YETI und stellte damit seine fünfte Modellreihe vor. Kaum einen Monat später, am 3. April, begann im Werk Kvasiny die Serienfertigung.

Wie einst der ŠKODA TREKKA baute auch der neue YETI auf einer OCTAVIA-Plattform auf, dieses Mal handelte es sich aber um jene der zweiten modernen Generation des Marken-Bestsellers in der Outdoor-Ausführung SCOUT. Trotz einer großzügig bemessenen Bodenfreiheit von 180 Millimetern zeichnete sich das kompakte SUV-Modell durch sein sicheres Fahrverhalten und eine hohe Agilität aus. Neben der Basis-Konfiguration 4×2 mit Vorderradantrieb bot ŠKODA auch einen fortschrittlichen 4×4-Allradantrieb mit Visco-Kupplung an. Hinzu kamen leistungsstarke und gleichzeitig sparsame Motoren. Für die frontangetriebenen Modellversionen standen zwei Motoren zur Wahl: Der 105 PS (77 kW) starke Vierzylinder-Benziner 1.2 TSI, der dem Downsizing-Konzept folgte, sowie ein 2,0 Liter großer Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 110 PS (81 kW), der auch mit Allradantrieb kombiniert werden konnte. Die leistungsstärkeren Varianten des Dieselmotors mit 140 PS (103 kW) und 175 PS (125 kW) standen ausschließlich in der 4×4-Version zur Wahl, ebenso wie der 1.8 TSI-Benziner mit 160 PS (118 kW). Später ergänzten ein 1.4 TSI mit 122 PS (90 kW) und – speziell für das Greenline-Modell – ein 1.6 TDI mit 104 PS (77 kW) das Motorenangebot.

Schnell eroberte der YETI die Herzen der Kunden. Gegenüber dem OCTAVIA COMBI fiel das 4.224 Millimeter lange, 1.793 Millimeter breite und 1.691 Millimeter SUV kompakter aus. Dank einer höheren Sitzposition bot es einen noch besseren Rundumblick und einen leichteren Ein- und Ausstieg. Zugleich hatte er zahlreiche „Simply Clever“-Ideen an Bord, wie etwa die bereits aus dem ŠKODA ROOMSTER bekannten VarioFlex-Rücksitze, die sich einzeln verstellen oder auch ganz herausnehmen ließen. Auch bei der Sicherheit punktete der YETI: Im anspruchsvollen EuroNCAP-Crashtest sicherte sich das Modell mit fünf Sternen die Bestwertung.

Im Juni 2011 produzierte ŠKODA bereits das 100 000. Exemplar des YETI, bevor ihm nur einen Monat später eine besondere Ehre zuteil wurde: Jeremy Clarkson, damals berühmter Moderator des für seinen zuweilen beißenden Sarkasmus bekannten BBC-Fernsehformats Top Gear, erklärte das SUV-Modell zum „possibly the best car in the world“ – nachdem er während der Fahrt einen Hubschrauber auf dem Dach des „vermutlich besten Auto der Welt“ hatte landen lassen…

2013 unterzog ŠKODA den YETI einer umfangreichen Modellpflege und baute das Motoren- und Ausstattungsprogramm sukzessive weiter aus. Ein Jahr später rundete die sportliche MONTE CARLO-Version das Angebot ab. Im Oktober 2015 rollte der 500.000ste YETI vom Band, neben dem tschechischen Werk Kvasiny wurde das Modell auch in Indien, Russland, Kasachstan und in der Ukraine sowie – mit verlängerter Karosserie – in China produziert. 2018 endete die Bauzeit des Kompakt-SUV nach 683.603 gefertigten Fahrzeugen. Die Nachfolge des YETI hatte bereits ein Jahr zuvor der ŠKODA KAROQ angetreten.

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