Aerodynamischer Feinschliff: ŠKODA unterstützt olympischen Bahnradfahrer

Aerodynamischer Feinschliff: ŠKODA unterstützt olympischen Bahnradfahrer
Bei den Olympischen Sommerspielen in Rio geht der Radprofi Pavel Kelemen in zwei Bahnraddisziplinen um die Medaillenränge ins Rennen. Der 25-jährige Tscheche profitiert vom umfangreichen Technologie-Know-how von ŠKODA.

› ŠKODA unterstützt tschechischen Bahnradolympioniken Pavel Kelemen mit aerodynamischem Know-how aus dem Automobilbau
› 150 hochauflösende Kameras erzeugen 3D-Bild des Sportlers, CFD-Simulation macht kleinste Luftverwirbelungen sichtbar
› Video auf dem ŠKODA Internetportal WeLoveCycling.com zeigt spannende Details und ermöglicht den Blick hinter die Kulissen

Mladá Boleslav, 11. August 2016 – Bei den Olympischen Sommerspielen in Rio geht der Radprofi Pavel Kelemen in zwei Bahnraddisziplinen ins Rennen um die Medaillenränge. Der 25-jährige Tscheche profitiert vom umfangreichen Technologie-Know-how von ŠKODA. Mithilfe aktueller Strömungsforschung und modernster Kameratechnik, die üblicherweise nur bei der Entwicklung von Fahrzeugprototypen zum Einsatz kommt, analysierten die ŠKODA Experten die Aerodynamik des Olympia-Teilnehmers sowie seines Fahrrads. Ein aufwändig erstelltes 3D-Modell und die daraus erzeugte CFD-Simulation bilden sämtliche Luftströmungen exakt ab, die während der Fahrt rund um Kelemen und sein Rennrad entstehen. Dank dieses hochmodernen Technologietransfers erhielt der Sportler insbesondere im Hinblick auf seine Körperhaltung den perfekten Feinschliff.

Beim Kampf um die Olympia-Medaillen können im Bahnradsport schon wenige Zehntelsekunden zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Ähnlich wie im Motorsport spielt dabei eine möglichst perfekte Aerodynamik eine ausschlaggebende Rolle. Daher setzen die Profis neben hartem Training inzwischen auch auf aerodynamisches Feintuning: Je geringer der Luftwiderstand von Sportler und Fahrrad, desto größer die Chance auf eine Top-Platzierung.

Dank der Unterstützung von ŠKODA, offizieller Partner des Tschechischen Olympischen Komitees, konnte sich das tschechische Bahnradtalent Pavel Kelemen bei seiner Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio die neuesten Erkenntnisse der Strömungsforschung zunutze machen. Hierzu wurden der Sportler und seine Rennmaschine zunächst ,gescannt‘: Mit Hilfe von 150 hochauflösenden Kameras erstellten die Aerodynamikexperten von ŠKODA ein dreidimensionales Bild von dem Bahnfahrer auf seinem Rennrad. Diese Technologie setzt ŠKODA üblicherweise nur unter höchster Geheimhaltung bei der Entwicklung von Prototypen ein. Aus den so gewonnenen Daten erzeugte die ŠKODA Aerodynamikabteilung eine sogenannte CFD-Simulation, auf der sämtliche Luftströmungen bis ins kleinste Detail abgebildet werden.

Gemeinsam mit Kelemens Trainer Petr Klimeš wurden die digitalen Informationen genau ausgewertet und analysiert. Das Ergebnis: Dank kleiner Anpassungen bei der Körperhaltung kann der Radprofi ungünstige Luftströmungen an Helm, Waden, Schienbein und Hüften minimieren oder sogar ganz verhindern. Das aerodynamisch bereits höchst ausgereifte Rennrad ließ indes kaum Spielraum für Verbesserungen. Lediglich für die Felgen hatten die Experten noch einen nützlichen Tipp zur Reduzierung der Luftwirbel parat. Mit diesem Technologietransfer hebt ŠKODA seine Unterstützung als ,Motor des Radsports‘ auf ein neues Level.

,Zuhause‘ ist die ŠKODA Vélo Family auf dem Internetportal WeLoveCycling.com. Hier lesen Besucher spannende Hintergrundgeschichten von Menschen weltweit, deren gemeinsame Leidenschaft der Radsport ist. So blickt WeLoveCycling.com mit einem Video hinter die Kulissen des aerodynamischen Feintunings von ŠKODA, das Pavel Kelemen bei den Olympischen Spielen in eine Medaille ummünzen will.

Der 25-Jährige geht beim olympischen Bahnradwettbewerb in Rio ab dem 12. August im Sprint ins Rennen. Ab dem 13. August kämpft der junge Tscheche dann auch beim Keirin um Top-Positionen. In dieser Disziplin, die ursprünglich aus Japan stammt, starten bis zu acht Fahrer hinter einem Elektromotorrad – dem sogenannten Derny. Dieses beschleunigt kontinuierlich bis auf eine Geschwindigkeit von 50 km/h und verlässt zu einem bestimmten Zeitpunkt die Bahn. Erst dann ist das Rennen freigegeben und die Fahrer duellieren sich bei Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h im Kampf um den Sieg.

ŠKODA mit starkem Radsportengagement
Die besondere Beziehung von ŠKODA zum Fahrrad, mit dem die Geschichte des Automobilherstellers begann, spiegelt sich auch in der Unterstützung des Radsports wider. 1895 – also vor mehr als 120 Jahren – gründeten Václav Laurin und Václav Klement eine Fahrradmanufaktur im böhmischen Mladá Boleslav, dem Stammsitz der Marke. Bereits zehn Jahre später rollte mit der Voiturette A das erste Automobil der jungen Firma aus den Werkshallen. 1925 fusionierte Laurin & Klement mit ŠKODA.

Heute engagiert sich ŠKODA auf vielen Ebenen als ,Motor des Radsports‘ und war in diesem Jahr zum 13. Mal offizieller Sponsor und Fahrzeugpartner der Tour de France. 2016 trat ŠKODA zudem zum zweiten Mal als Partner des Grünen Trikots für den besten Sprinter ins Rampenlicht. Darüber hinaus unterstützt ŠKODA wie bereits in den vergangenen Jahren die Spanien-Rundfahrt (‚La Vuelta‘).