Bauarbeiten des neuen ŠKODA Presswerks in Mladá Boleslav laufen auf Hochtouren

› Neue Turbo-Pressenstraße PXL II ist dank innovativer Servotechnologie und Energierückgewinnung bis zu 15 Prozent effizienter als herkömmliche Anlagen
› Hochmodernes Presswerk ermöglicht erstmals auch das Pressen von großen Auto-Karosserieteilen aus Aluminium mit einer Tageskapazität von 23.000 Teilen
› ŠKODA investiert am Stammsitz insgesamt 86,4 Millionen Euro für Technologie, Bau und Infrastruktur und schafft 140 neue Arbeitsplätze
› ŠKODA Produktionsvorstand Michael Oeljeklaus: „Die PXL II Pressenstraße ist ein wichtiger Bestandteil der ,GreenFuture'-Umweltstrategie.“

Mladá Boleslav, 14. Dezember 2016 – ŠKODA baut seine Produktionskapazitäten weiter aus. Hierzu errichtet die tschechische Traditionsmarke an ihrem Stammsitz in Mladá Boleslav ein hochmodernes und besonders energieeffizientes Presswerk. Der Startschuss für die neue Turbo-Pressenstraße PXL II fiel 2015 mit dem Bau der 11.600 Quadratmeter großen Halle. Derzeit ist die Montage der Pressanlage für die Hauptfertigungslinie in vollem Gange. Bereits in einer Woche beginnt der Probebetrieb der neuen PXL II-Pressenstraße.

„Das neue Presswerk ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer ,GreenFuture‘-Umweltstrategie, die den Fokus auf eine besonders ressourcenschonende und nachhaltige Fertigung sowie energieeffiziente Fahrzeuge legt“, sagt Michael Oeljeklaus, ŠKODA Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik. „Die Anlage zählt zu den modernsten ihrer Art in Mitteleuropa. Neben ihrer vorbildlichen Energieeffizienz ermöglicht sie dank der dezentral arbeitenden Servomotoren auch einen besonders flexiblen Produktionsprozess und deutlich kürzere Umrüstzeiten“, so Oeljeklaus. Die Umrüstzeiten haben sich auf lediglich drei Minuten verkürzt.

Bei der neuen PXL II-Pressenstraße kommt innovative Servotechnik zum Einsatz. Hierbei wird die zur Herstellung der Pressteile benötigte Energie direkt in den 14-Servomotoren der Pressenstraße generiert. Im Gegensatz dazu nutzt der konventionelle mechanische Pressenantrieb die in einem Schwungrad akkumulierte Energie. Anders als bei diesem System kann die Umformungsenergie mit der neuen Anlage je nach Bedarf flexibel eingestellt und reguliert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die beim Pressen freigesetzte Energie teilweise wiedergewonnen werden kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen verbraucht die neue Pressenlinie im Dauerbetrieb bis zu 15 Prozent weniger Energie und zeichnet sich darüber hinaus durch einfache Bedienbarkeit aus. Sie ist eine von rund zwanzig Anlagen dieses Typs im gesamten Volkswagen Konzern und ermöglicht erstmals auch das Pressen von großen Aluminiumteilen. Auch für die Steuerung des Transports der Pressteile zwischen den einzelnen Arbeitsschritten nutzt die PXL-Linie modernste Technologien. Damit steigt die Gesamtkapazität auf 80.000 Teile der XL-Kategorie.

Die Optimierungsphase mit begrenzter Produktion beginnt am 20. Dezember 2016. Im Februar 2017 läuft in der ersten ŠKODA Pressenstraße für Aluminium-Karosserieteile der Vollbetrieb an – dann entstehen dort pro Tag bis zu 23.000 Pressteile für mehrere Modelle. ŠKODA investierte hierzu insgesamt 86,4 Millionen Euro und schuf 140 neue Arbeitsplätze. Mit mehr als 1.000 Mitarbeitern wird ŠKODA das neue Presswerk in Zwölfstundenschichten an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr betreiben. Vor der Inbetriebnahme der Hauptproduktionslinie wurde die Einarbeitungspresse fertiggestellt. Die Einarbeitungspresse dient der Vorbereitung der Werkzeuge für die neue Pressenstraße.

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