ŠKODA 4×4 – Vorteile der Allradtechnik rund um das Jahr

ŠKODA 4×4 – Vorteile der Allradtechnik rund um das Jahr

› Durch alle Jahreszeiten: der ŠKODA Allradantrieb zeigt seine Stärken
› Populär bei Wohnwagenbesitzern wegen hervorragender Traktion und hoher Anhängelast
› Höherer Nutzwert und noch größere Funktionalität als Stärken des ŠKODA 4×4 Antriebs
› Große Auswahl an Ausstattung und Original-Zubehör 

Der moderne Allradantrieb der ŠKODA 4×4 Modelle hilft dem Fahrer das ganze Jahr über in den unterschiedlichsten Situationen und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur aktiven Sicherheit. Dabei funktioniert das ŠKODA 4×4-System komplett automatisch, der Fahrer braucht in keiner Situation einzugreifen. Hohe Alltagstauglichkeit, hervorragende Traktion und eine Anhängelast von bis zu 2.500 Kilogramm werden unter anderem auch von Wohnwagen- oder Pferdebesitzern geschätzt.

Durch alle Jahreszeiten

Dass der Allradantrieb nur im Winter auf verschneiten oder vereisten Straßen echte Vorteile bietet, ist ein Irrtum. Vielmehr verbessert die 4×4 Antriebstechnologie von ŠKODA die aktive Sicherheit über das ganze Jahr hinweg. Dank modernster elektronischer Systeme hilft die 4×4 Technologie dem Fahrer auch in Situationen, in denen er sich dessen vermutlich gar nicht bewusst ist. Die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung ist das Herzstück des gesamten ŠKODA 4×4 Systems. Mit einer Vielzahl von Sensoren und in Kombination mit den Fahrdynamik-Regelsystemen kann sie innerhalb von Millisekunden auf aktuelle Fahrsituationen reagieren und zukünftige voraussehen.

Sobald die Elektronik dies als sinnvoll bewertet, wird der Allradantrieb wird automatisch aktiviert - ohne Eingreifen des Fahrers. Ein Beispiel dafür ist das Anfahren an der Ampel in der Stadt. Unabhängig vom Straßenbelag werden dabei die Räder der Hinterachse von der Lamellenkupplung in die Zugkraftübertragung eingebunden. Das verhindert den Radschlupf an der Vorderachse. Auch beim weiteren Beschleunigen wird ein kleiner Teil des Drehmoments automatisch auf die Hinterräder übertragen, wodurch das Fahrzeug stabiler wird. Bei gleichmäßiger Fahrt wird jedoch vorwiegend die Vorderachse angetrieben, was den Kraftstoffverbrauch reduziert.

Die ŠKODA 4×4 Modelle bieten eine Reihe weiterer Vorteile, die der Fahrer das ganze Jahr über zu schätzen lernt. Dazu gehört die deutlich bessere Traktion auf nassen und unbefestigten Straßen. Auch bei Kurvenfahrt auf trockener Fahrbahn kommt der elektronisch gesteuerte Allradantrieb zusammen mit den aktiven Fahrassistenten zum Einsatz. Dabei überwachen die Steuergeräte die Geschwindigkeit der einzelnen Räder und verhindern das Durchdrehen des entlasteten Innenrades durch Drehmomentübertragung auf das Rad mit besserer Traktion. Die moderne Mehrlenker-Hinterachse aller ŠKODA 4×4 Modelle unterstützt durch ihre präzise Radführung den positiven Effekt auf Fahreigenschaften, aktive Sicherheit und Komfort.

Immer mehr ŠKODA 4×4 Kunden nutzt ihr Automobil als Zugfahrzeug für Wohnwagen oder Anhänger, zum Beispiel für Pferde, Boote oder Autos. Der Allradantrieb in ŠKODA Fahrzeugen bringt dabei einen wichtigen Mehrwert durch zuverlässige Traktion und höhere Anhängelast. Im Vergleich zum Frontantrieb dürfen 4×4 Varianten bis zu 25 Prozent mehr Gewicht ziehen. Der ŠKODA OCTAVIA COMBI 4×4 kann beispielsweise mit einem 2,0 TDI-Motor mit 110 kW (150 PS) einen gebremsten Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 2.000 kg ziehen, im Vergleich zu 1.600 kg maximalem Anhängergewicht beim Modell mit Frontantrieb. Und der große SUV ŠKODA KODIAQ 4×4 ist mit einer Anhängelast von bis zu 2.500 kg (im Vergleich zu 2.000 kg in der Frontantriebversion) der Spitzenreiter des aktuellen Modellportfolios.

Beim Manövrieren mit Anhänger verfügt der Fahrer mit dem Trailer Stability Assist über einen überaus hilfreichen Assistenten, der ihn beim Rückwärtsfahren unterstützt und während der Fahrt die Stabilität des Zugfahrzeugs und des Anhängers überwacht. Der Trailer Stability Assist erkennt Pendelschwingungen, sodass das Gespann rechtzeitig stabilisiert wird, bevor es ins Schleudern gerät.

Die traditionell hohe Funktionalität der ŠKODA Modelle bleibt bei Ausstattung mit Allradtechnik absolut erhalten. Der Kofferraum bietet auch in 4×4 Varianten sein volles Volumen, und bei vielen Modellen steht sogar ein vollwertiges Reserverad zur Verfügung. Gerade bei häufigeren Fahrten auf schlechten Wegen mit erhöhtem Pannenrisiko ist dies ein weiterer signifikanter Vorteil.

Für einen ausreichenden Aktionsradius sorgen die größeren Tanks: je nach ŠKODA 4×4 Modell kann bis zu fünf Liter mehr Kraftstoff getankt werden. In diesem Zusammenhang gilt es zu erwähnen, dass mögliche Unterschiede in Dynamik oder Verbrauch gegenüber dem Frontantrieb durch den Einsatz modernster technischer Lösungen minimiert werden konnte.

Bereit für den Winter: nützliche Ausstattung und Original-Zubehör

Der Winter mit Schnee und Eis fordert nicht nur die Technik, sondern auch den Fahrer und seine Begleitung. ŠKODA möchte die Mobilität auch in dieser Jahreszeit so angenehm wie möglich machen und bietet dazu eine Reihe nützlicher, praktischer und komfortabler Ausstattungen sowie eine ganze Palette an ŠKODA Original Zubehör. So können ŠKODA Automobile nicht nur vorne, sondern auch im Fond mit Sitzheizung ausgestattet werden. Die Lenkradheizung sorgt auch beim Kaltstart in eisigem Wetter für warme Hände. Die beheizbare Windschutzscheibe garantiert eine gute Sicht unter allen Wetterbedingungen. Schließlich kommt beim Parken außerhalb der Garage die Standheizung zum Einsatz. Sie lässt sich per ŠKODA Connect App oder mit einer Fernbedienung auf eine Startzeit programmieren.

Simply Clever gilt ganz besonders für die Winterzeit: Der praktische Eiskratzer im Tankdeckel gehört bereits bei allen Modellen zur Standardausstattung, im Laufe des Jahres 2018 wird er für Kontrollmessungen mit einer einfachen Profiltiefenskala ausgestattet. Daneben steht ein breites Angebot an ŠKODA Original Zubehör bereit. Ob Dachgepäckträger, Boxen, praktische Gummifußmatten oder die doppelseitige Kofferraumwanne – das ŠKODA Zubehör wird nach hohem Standard produziert und durchläuft alle Zertifizierungsprozesse einschließlich Crashtests.

NACHGEFRAGT:
AUF WELCHE ACHSE GEHÖREN DIE SCHNEEKETTEN BEI ŠKODA 4×4 FAHRZEUGEN?
 
Wenn die Situation den Einsatz von Schneeketten* erfordert, gehören sie bei ŠKODA 4×4 Modellen mit elektronisch gesteuertem Allradantrieb auf die Vorderachse. Nur dann ist auch unter anspruchsvollen Bedingungen die optimale Lenkbarkeit des Fahrzeugs gewährleistet.

* Wir empfehlen die Verwendung von zugelassenen Schneeketten aus dem ŠKODA Original Zubehör.

Mit Smartphone und Konnektivität gegen den Frost

‚Always online‘ ist für ŠKODA Automobile selbstverständlich. ŠKODA Connect bietet neben seinen zahlreichen Vorteilen auch spezielle Funktionen für den Winter. So lässt sich die Heizung des Fahrzeugs mithilfe der Smartphone-App einschalten oder das aktuelle Wetter auf der Route sowie am Zielort abfragen. An kalten Wintertagen ist es außerdem bequem, den Fahrzeugzustand (z. B. Batterie oder Reifendruck) regelmäßig von der Wohnung aus überprüfen zu können.

Interview mit Dipl. Ing. Martin Hrdlička, PhD., ŠKODA AUTO Technische Entwicklung

Hrdlicka_RET2Dipl. Ing. Martin Hrdlička, PhD.
ŠKODA AUTO, Technische Entwicklung

Was müssen Konstrukteure bei der Entwicklung von Allradmodellen beachten? 

Um Allradfahrzeuge optimal zu konstruieren, müssen die Varianten von Anfang an integraler Bestandteil der Fahrzeugentwicklung sein. Für seine aktuellen Modelle verwendet ŠKODA AUTO den modernen modularen Querbaukasten MQB des Volkswagen Konzerns, der die Entwicklung nicht nur erleichtert, sondern auch verkürzt. Jede Version einer Baureihe erhält ihre spezifische Auslegung. Dabei werden die jeweils optimalen Komponenten ausgesucht, etwa bei Dämpfern, Federn, Stabilisatoren, Rädern, Reifen oder auch allen elektronischen Systemeinstellungen. Die gewählte Lösung wird dann einer Vielzahl von Tests unterzogen. Der Allradantrieb hat auch Einfluss auf die räumliche Anordnung von Bauteilen, zum Beispiel Kraftstofftanks, Abgasanlage und nicht zuletzt die Karosserie. Der 4×4-Antrieb verändert grundlegend die Gewichtsverteilung des Fahrzeugs auf die Achsen, die Schwerpunktlage und damit auch die Fahrdynamik.

Der Allradantrieb der aktuellen ŠKODA Modelle OCTAVIA, SUPERB, KAROQ, KODIAQ verfügen über eine elektronische Lamellenkupplung. Gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen?

Die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung ist in jedem ŠKODA Modell baugleich. Jedes Modell verfügt allerdings über eine eigene Kalibrierung der 4×4 Antriebssoftware, die den Parametern wie beispielsweise Radstand, Schwerpunkt oder Motoren der jeweiligen Fahrzeuge entspricht.

Welche weiteren Unterschiede bei den ŠKODA 4×4 Modellen gibt es neben der Lamellenkupplung?

Neben den Bauteilen des Allradantriebs selbst, also dem vorderen Winkelgetriebe, der Kardanwelle mit Hardy-Kupplung oder der 4×4 Kupplung mit dem Heckgetriebe, müssen noch zahlreiche weitere Komponenten modifiziert werden, wie z.B. Fahrwerkseinstellungen oder die Hinterachse mit ihrer Einzelradaufhängung, in einigen Fällen auch Kraftstofftank, Abgasanlage und Teile der Bodengruppe.

Können Sie den technischen Fortschritt der ŠKODA Allradfahrzeuge seit 1999 an konkreten Beispielen zeigen?

Dank des prädiktiven Verhaltens der Lamellenkupplung und der sanften Eingriffe der elektronischen Stabilitätssysteme ESC, XDS+ und ASR fährt der Fahrer auch in Situationen sicher, in denen er früher die Geschwindigkeit des Fahrzeugs deutlich reduzieren musste. Die erste Generation der 4×4-Lamellenkupplung konnte nur die unterschiedliche Geschwindigkeit der Achsen regulieren. Im Vergleich zur ersten Generation ist das Gewicht des aktuellen 4×4-Antriebs um 6 kg gesunken, was unter anderem den Kraftstoffverbrauch spürbar senkt. Das in der Elektropumpe integrierte Zentrifugalventil ermöglicht eine vollständige Verknüpfung der Kupplung auch bei stehendem Fahrzeug.

Verbessert hat sich auch die Traktion in allen Anfahrsituationen, insbesondere beim Anfahren mit einem Anhänger oder einer Berganfahrt auf Schnee. In einigen Modellen bieten wir auch das so genannten Off-road Mode an, der bei einer Geschwindigkeit von bis 30 km/h die Fahreigenschaften abseits befestigter Straßen deutlich verbessert. Und das selbst bei schwierigen Bedingungen, wie beispielsweise bei steiler Bergabfahrt oder bei der Fahrt auf rutschigem Untergrund. Mit einem Allradfahrzeug gelingt jedes Fahrmanöver – sowohl auf der Autobahn als auch auf anspruchsvollem Terrain.

Wie hat sich die Kupplungsschaltgeschwindigkeit zwischen der 1. und 5. Generation geändert?

Die Kupplungsschließgeschwindigkeit ist bei der aktuellen fünften Generation beispielsweise bei einer Differenzdrehzahl zwischen Vorder- und Hinterachse von 25 min-1 dreimal höher als in der bei erster Generation.

Benötigt der 4×4-Antrieb besondere Wartungs- oder Serviceintervalle?
Die schrittweise Entwicklung der Lamellenkupplung hat den Wartungsbedarf von 4×4-Fahrzeugen stark reduziert. Früher war alle 60.000 km ein Ölwechsel in der Kupplung vorgeschrieben, zudem musste der Ölfilter gewechselt werden. Heute wird nur das Öl der Lamellenkupplung alle drei Jahre gewechselt. Der moderne Allradantrieb erfordert heute keine weitere Wartung.

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Silke Rosskothen
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