ŠKODA AUTO erweitert Entwicklungszentrum und nimmt neue Getriebeprüfstände in Betrieb

› ŠKODA AUTO übernimmt innerhalb des Volkswagen Konzerns mehr Verantwortung für Entwicklung und Erprobung
› Zwei neue Getriebeprüfstände erweitern die 2014 eröffnete Getriebeentwicklung des Motorenzentrums in Mladá Boleslav
› Seit 2011 investierte der tschechische Hersteller über acht Millionen Euro allein in die Entwicklungskapazitäten für Getriebe

Mladá Boleslav, 9. Januar 2018 – ŠKODA AUTO hat heute an seinem Stammsitz in Mladá Boleslav zwei neue Getriebeprüfstände in Betrieb genommen. Damit erweitert der Hersteller seine Entwicklungskapazitäten und erreicht einen neuen Meilenstein als technisches Kompetenzzentrum innerhalb des Volkswagen Konzerns. In den Bau der beiden neuen Prüfstände hat ŠKODA AUTO insgesamt 5,7 Millionen Euro investiert, die Gesamtinvestitionen in die Getriebeabteilung des Motorenzentrums belaufen sich damit auf über 8 Millionen Euro. Als Entwickler und Produzent von Fahrzeugkomponenten wie Motoren und Getrieben unterstreicht ŠKODA AUTO dadurch seine wichtige Stellung im Volkswagen Konzern. In 2017 fertigte der tschechische Hersteller 1,16 Millionen Getriebe.

 

„Mit der Erweiterung des Motorenzentrums besitzt ŠKODA AUTO noch mehr technische Kompetenzen und übernimmt zusätzliche Entwicklungsverantwortung innerhalb des Volkswagen Konzerns“, sagt Christian Strube, ŠKODA AUTO Vorstandsmitglied für Technische Entwicklung. „In unserem Technologie- und Entwicklungszentrum setzen wir modernste Technik ein, um die Qualität unserer Serienfahrzeuge weiter zu steigern“, so Strube weiter. Der ŠKODA AUTO Vorstand für Technische Entwicklung eröffnete die neuen Entwicklungseinrichtungen am heutigen Dienstag gemeinsam mit Dr. Martin Hrdlička, Leiter Fahrwerk- und Aggregatentwicklung sowie Josef Zmrhal, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft KOVO MB.

Die beiden neuen Prüfstände übernehmen im Getriebelabor komplexe und anspruchsvolle Entwicklungsaufgaben. Eine Anlage dient der Akustikanalyse und wird für Funktionstests und die Erprobung der Lebensdauer eines Getriebes genutzt. Auf dem zweiten Prüfstand führen die Ingenieure Lebensdauertests an der kompletten Antriebseinheit durch. Die Prüfstände dienen so der Entwicklung neuer Aggregate und der Qualitätssicherung aktueller Serienkomponenten.

Bereits im September 2014 hatte ŠKODA AUTO das hochmoderne Motorenzentrum in Mladá Boleslav in Betrieb genommen und damit das Technologie- und Entwicklungszentrum massiv erweitert. Gemeinsam mit dem Volkswagen Konzern investierte der Hersteller rund 53 Millionen Euro – 45 Millionen Euro in das Motorenzentrum und rund 8 Millionen Euro in die Getriebeentwicklung. Auch das Getriebezentrum, das ŠKODA zwischen 2011 und 2015 mit zunächst 2,5 Millionen Euro aufgebaut hatte, zog in diese neue Einrichtung um. Bereits 2015 fiel die Entscheidung, die Getriebeentwicklung weiter zu verstärken und 5,7 Millionen in die beiden jetzt eröffneten Getriebeprüfstände zu investieren.

In der Startphase bis 2015 arbeiteten zwei Ingenieure im Getriebelabor. Mit der Erweiterung Ende 2017 stieg die Zahl der Beschäftigten auf sieben, bis 2020 soll die Belegschaft auf 14 Mitarbeiter ausgebaut werden.

Der tschechische Hersteller produziert aktuell drei Getriebetypen für den Volkswagen Konzern: MQ100/SQ100 und MQ200 am Stammsitz Mladá Boleslav sowie DQ200 in Vrchlabí. Insgesamt fertigt ŠKODA AUTO rund 4.880 Getriebeeinheiten pro Tag.

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