ŠKODA AUTO nach bestem Jahr der Unternehmens¬geschichte weiter auf Erfolgskurs

ŠKODA AUTO nach bestem Jahr der Unternehmens¬geschichte weiter auf Erfolgskurs
Im September 2017 fuhr im Werk Kvasiny das 20-millionste Fahrzeug der Marke vom Band, ein ŠKODA KAROQ.

› Tschechischer Automobilhersteller liefert 2017 weltweit erstmals mehr als 1,2 Millionen Fahrzeuge aus
› Neue SUV-Modelle KODIAQ und KAROQ gehören zu den Wachstumstreibern
› ŠKODA AUTO beschäftigt mehr als 30.000 Menschen und ist weltweit in mehr als 100 Märkten aktiv
› Elektromobilität, Digitalisierung und Mobilitätsdienstleistungen als Schwerpunkte der ŠKODA Strategie 2025
› Investitionen in höhere Kapazitäten, modernere Fertigung und Elektrofahrzeugbau

Mladá Boleslav/Genf, 5. März 2018 – ŠKODA AUTO blickt auf das erfolgreichste Jahr seiner 123‑jährigen Unternehmensgeschichte zurück. Weltweit lieferte der tschechische Automobilhersteller im Jahr 2017 über 1,2 Millionen Fahrzeuge aus – mehr als jemals zuvor. Außerdem erreichte das Unternehmen vergangenes Jahr die Marke von 20 Millionen gebauten Fahrzeugen seit Beginn seiner Automobilproduktion im Jahr 1905. Die ŠKODA Modelle OCTAVIA und FABIA feierten im vergangenen Jahr mit sechs- beziehungsweise vier Millionen produzierten Einheiten seit Einführung der Baureihen jeweils Produktionsjubiläen. Mit Investitionen in höhere Produktionskapazitäten, die Fertigung von Elektrofahrzeugen und -komponenten und die Internationalisierung des ŠKODA AUTO DigiLab stellt das Unternehmen die Weichen für eine nachhaltig positive Entwicklung.

„2017 war für ŠKODA das beste Jahr in der 123-jährigen Unternehmensgeschichte. Wir danken all unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen“ sagt ŠKODA Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass wir mit der ŠKODA Strategie 2025 auf dem richtigen Weg sind, um den tiefgreifenden Wandel der Automobilindustrie erfolgreich zu gestalten. Gleichzeitig motiviert dieser Erfolg, auch in diesem Jahr wieder Vollgas zu geben. Genau das tun wir: mit zahlreichen neuen Produkten und Mobilitätslösungen, die unsere Kunden begeistern werden“, so Maier weiter.

2017 war für ŠKODA AUTO ein Jahr zahlreicher strategischer Weichenstellungen: Neben dem erfolgreichen Auftakt der SUV-Offensive hat das Unternehmen die Kapazitäten an den Werksstandorten erweitert. Zudem hat der Volkswagen Konzern dem tschechischen Traditionsunternehmen die Verantwortung für die MQB A0 IN Plattform übertragen. „Wir evaluieren eine globale Architektur für Volumensegmente – zunächst mit dem Fokus auf Indien“, sagt ŠKODA Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier. „Ein weiteres Projekt, das unsere volle Aufmerksamkeit fordert und gleichzeitig eine enorme Chance für ŠKODA AUTO darstellt. Und wir haben es geschafft, die Elektromobilität nach Tschechien zu holen“, freut sich Maier. Ab 2019 läuft die Produktion des ŠKODA SUPERB PHEV, des ersten Plug-in-Hybrid-Modells der Marke, in Kvasiny an. Ebenfalls ab 2019 wird ŠKODA AUTO in Mladá Boleslav auch für weitere Konzernmarken Elektrokomponenten herstellen. Ab 2020 folgen die rein elektrisch angetriebenen Modelle. „Diese Entscheidung unterstreicht das große Vertrauen des Konzerns in die ŠKODA Belegschaft. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Marke ŠKODA und des Automobilstandortes Tschechien“, so Maier weiter.

ŠKODA AUTO hat 2017 einen neuen Auslieferungsrekord erzielt. Die weltweiten Auslieferungen der tschechischen Traditionsmarke stiegen im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 1.200.500 Fahrzeuge. Damit setzte ŠKODA AUTO zum vierten Mal in Folge mehr als eine Million Fahrzeuge innerhalb eines Kalenderjahres ab. Neben dem Bestseller ŠKODA OCTAVIA gehören der ŠKODA SUPERB sowie die neuen SUVs KODIAQ und KAROQ zu den bedeutendsten Wachstumstreibern. Beide SUV-Modelle erfreuen sich seit ihrer Markteinführung großer Beliebtheit.

Neue SUV-Modellreihen haben auf Anhieb großen Anteil am Rekordabsatz

Aktuell bietet die Marke sieben PKW-Modellreihen an: CITIGO, FABIA, RAPID, OCTAVIA, KAROQ sowie KODIAQ und SUPERB. Beliebteste Modellreihe blieb auch 2017 der ŠKODA OCTAVIA, das Topmodell SUPERB setzte seinen Wachstumskurs weiter fort. Einen beachtlichen Anteil am Absatzrekord der Marke 2017 hatte der KODIAQ. Das große SUV erzielte in seinem ersten vollen Verkaufsjahr rund 100.000 Auslieferungen, das im Herbst in die Märkte gestartete Kompakt-SUV KAROQ kam in wenigen Wochen bereits auf 6.300 Einheiten und weitere tausende Vorbestellungen.

Mit der Präsentation des kompakten SUV ŠKODA KAROQ in China und dem Marktdebüt des ŠKODA KODIAQ in Indien erhielt die SUV-Offensive zusätzlichen Rückenwind in wichtigen Absatzregionen.

Auslieferungen der Marke ŠKODA im Jahr 2017

(in Einheiten, gerundet, nach Modellen; +/- in Prozent gegenüber Vorjahr):

ŠKODA OCTAVIA 418.800; -3,9 %
ŠKODA RAPID 211.500; -0,6 %
ŠKODA FABIA 206.500; +2,1 %
ŠKODA SUPERB 150.900; +8,7 %
ŠKODA KODIAQ 100.000; -
ŠKODA YETI 69.500; -27,8 %
ŠKODA KAROQ 6.300; -
ŠKODA CITIGO (only sold in Europe) 37.100; -8,8 %

Der weltweit stärkste Absatzmarkt für die Marke ŠKODA ist nach wie vor China. Im Reich der Mitte legten die Auslieferungen 2017 um 2,5 Prozent auf 325.000 Einheiten zu. Allein im Dezember letzten Jahres lieferte die Marke 42.400 Fahrzeuge an Kunden aus – 41,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In Westeuropa steigerte die Marke ihre Auslieferungen an Kunden 2017 um 5,2 Prozent auf 477.700 Fahrzeuge. In Zentraleuropa legte ŠKODA 2017 um 12,7 Prozent auf 207.100 Fahrzeuge zu. In Osteuropa ohne Russland lieferte der Hersteller im Gesamtjahr mit 41.300 Fahrzeugen 17,9 Prozent mehr Fahrzeuge aus. Ein beachtliches Plus erzielte ŠKODA in Russland, wo mit 62.300 Einheiten 12,5 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert wurden als im Vorjahr.

Die zehn erfolgreichsten Märkte für ŠKODA im Jahr 2017

 
Land Auslieferungen an Kunden 2017
1. China 325.000
2. Deutschland 173.300
3. Tschechien 95.000
4. Großbritannien 80.100
5. Polen 66.600
6. Russland 62.300
7. Frankreich 27.300
8. Türkei 25.000
9. Italien 24.700
10. Österreich 24.300

ŠKODA AUTO beschäftigt mehr als 30.000 Mitarbeiter und ist in über 100 Märkten aktiv. Das Unternehmen unterhält drei Produktionsstandorte in Tschechien: die Fahrzeugwerke am Stammsitz Mladá Boleslav und in Kvasiny sowie das hochmoderne Komponentenwerk in Vrchlabí. Zudem fertigt ŠKODA AUTO seine Automobile in China, Russland, der Slowakei, Algerien und Indien vornehmlich über Konzernpartnerschaften sowie in der Ukraine und Kasachstan mit lokalen Partnern.

20 Millionen produzierte Fahrzeuge

Im Rekordjahr 2017 feierte ŠKODA AUTO mehrere bedeutende Produktionsjubiläen. So fuhr im September 2017 im Werk Kvasiny das 20-millionste Fahrzeug der Marke vom Band, ein ŠKODA KAROQ. Dieser Meilenstein unterstreicht die erfolgreiche Wachstumsstrategie von ŠKODA AUTO. Insbesondere seit dem Einstieg des Volkswagen Konzerns im Jahr 1991 legte das Unternehmen eine beispielhafte Entwicklung hin. Als einer der ältesten produzierenden Automobilhersteller der Welt begann das Unternehmen bereits 1905 in Mladá Boleslav mit der Produktion von Automobilen. Das erste Fahrzeug war die von den Unternehmensgründern Laurin und Klement entwickelte Voiturette A.

ŠKODA AUTO: Klare Strategie bis 2025

Mit der Strategie 2025 hat ŠKODA die Leitlinien definiert, um den tiefgreifenden Wandel der Automobilindustrie – das heißt insbesondere die Themen Elektromobilität, autonomes Fahren und Konnektivität – in weiteres Wachstum umzusetzen. Weitere zentrale Handlungsfelder sind die Digitalisierung von Produkten und Prozessen, die Eroberung neuer Märkte sowie die Erweiterung des klassischen Automobilbaugeschäfts um vielfältige Mobilitätsdienstleistungen. Damit will ŠKODA AUTO in zwei Dimensionen wachsen: Der Fahrzeugabsatz soll weiter steigen, zudem sollen neue Geschäftsfelder wie etwa digitale Mobilitätsservices den Wachstumskurs auf eine breitere Basis stellen.

ŠKODA AUTO DigiLab gründet Joint Venture im IT-Hotspot Israel

Im Rahmen der Strategie 2025 hat ŠKODA die Digitalisierung als Eckpfeiler der künftigen Unternehmensentwicklung definiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei das ŠKODA AUTO DigiLab, das unter anderem die Innovationskraft und die digitale Entwicklungskompetenz des tschechischen Herstellers stärkt. Es soll das gesamte Unternehmen auf die Möglichkeiten und Anforderungen der Digitalisierung ausrichten. Konzipiert wie ein reaktionsschnelles IT-Start-up, erforscht und entwickelt diese Ideenwerkstatt neue Geschäftsmodelle, Lösungen und Produkte. Zu den Kernaufgaben zählt der Austausch mit externen Innovatoren.

Im Dezember 2017 gründeten das ŠKODA AUTO DigiLab und der israelische ŠKODA Importeur Champion Motors ein Joint Venture in Tel Aviv, das im Januar bereits seine Arbeit aufgenommen hat. Die israelische Metropole gilt weltweit als einer der dynamischsten Standorte für IT-Start-ups. Zwei feste Mitarbeiter vor Ort werden Verbindungen mit den wichtigsten israelischen Start-ups knüpfen und Kooperationen schließen.

„Israel ist eine hochkarätige Quelle für digitale Innovationen. Dort präsent zu sein und direkten Zugang zu innovativen Projekten, Hightech-Start-ups und IT-Talenten zu erhalten, ist für ŠKODA von großer Bedeutung“, betont ŠKODA AUTO Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir auf diese Weise das dortige kreative Ökosystem und die digitale Entwicklungskompetenz optimal für uns nutzen können. Dabei stehen für ŠKODA derzeit Bereiche wie Cyber Security und Big Data im Vordergrund“, so Maier weiter.

Zukunftspakt und Aktionsplan für die tschechische Automobilindustrie

Die tschechische Regierung und der Verband der Tschechischen Automobilindustrie AutoSAP haben im Oktober vergangenen Jahres ein Memorandum unterschrieben, das grundlegende Maßnahmen zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit der tschechischen Automobilindustrie beinhaltet. Zentrale Themen der Vereinbarung sind die Elektromobilität, autonomes Fahren und die Digitalisierung. Diese drei Schwerpunktthemen sind in der ŠKODA Strategie 2025 als zentrale Handlungsfelder definiert. Als Mitglied des Branchenverbands AutoSAP wirkte ŠKODA AUTO sowohl am Zukunftspakt für die tschechische Automobilindustrie als auch der Erarbeitung eines Aktionsplans maßgeblich mit. Aus diesem Grund hat Bernhard Maier daraufhin eine Erklärung unterschrieben, die die erfolgreiche Umsetzung der im Memorandum und des Aktionsplans enthaltenen Verpflichtungen unterstützt. Der ŠKODA AUTO Vorstandsvorsitzende begrüßt den Zukunftspakt für die heimische Automobilindustrie: „Mit dem Zukunftspakt senden wir ein deutliches Signal, dass wir geschlossen an Mobilitätslösungen für die Zukunft arbeiten. Politik, Automobilverband und Wirtschaft schaffen mit der Förderung der Digitalisierung, von Elektromobilen, der Lade-Infrastruktur sowie durch Tests von autonomen Fahrzeugen unter realen Bedingungen gemeinsam die Voraussetzung für eine Fortsetzung des erfolgreichen Kurses der tschechischen Automobilindustrie.“

Neue Lackiererei erhöht Produktionskapazitäten im Stammwerk Mladá Boleslav

Auch an anderer Stelle hat ŠKODA im vergangenen Jahr die Weichen für eine nachhaltig positive Entwicklung gestellt. Am Stammsitz Mladá Boleslav baut der Hersteller eine neue Lackiererei. ŠKODA investiert 214,5 Millionen Euro in den Neubau und schafft bis zu 650 neue Arbeitsplätze. Die neue Anlage wird in drei Schichten laufen und pro Tag 600 Karosserien lackieren. Zusammen mit der bestehenden Anlage steigt die Lackierkapazität im Stammwerk Mladá Boleslav damit auf täglich 2.700 Karosserien. Die Lackiererei, die voraussichtlich im Juni 2019 ihre Arbeit aufnimmt, wird zu den modernsten Anlagen in ganz Europa gehören. Die ökologische Verträglichkeit der neuen Lackiererei setzt Maßstäbe, außerdem werden zahlreiche Arbeitsschritte von Robotern übernommen oder unterstützt.

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Tomáš Kotera
Leiter Unternehmenskommunikation
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