ŠKODA AUTO testet Videomapping: Augmented Reality hilft in der Logistik beim Bestücken von Paletten

› Augmented Reality Projektionen unterstützen in der Logistik beim Verpacken von MKD (Medium Knocked Down) Teilesätzen für Exportmärkte
› Laserprojektionen geben korrekte Position eines Bauteils auf der Palette vor - Texte, Bilder und Videos erläutern einzelne Arbeitsvorgänge
› Innovatives Lichtleitsystem hilft bei Fehlervermeidung und erhöht die Arbeitssicherheit
› ŠKODA AUTO testet weitere Technologien aus dem Bereich der Industrie 4.0

Mladá Boleslav, 15. März 2019 – Im CKD Center des ŠKODA AUTO Werks Mladá Boleslav unterstützt Augmented Reality Technik die Mitarbeiter im Bereich Logistik: Im Rahmen eines großen Praxistests unterstützen Videomapping-Projektionen die Beschäftigten beim Bestücken der Paletten, auf denen die MKD (Medium Knocked Down) Teilesätze für den Export verpackt werden. Laserprojektionen geben die korrekte Position eines Bauteils auf der Palette vor. Texte, Bilder und Videos informieren außerdem darüber, wie die Komponenten optimal befestigt und geschützt werden. Das System erkennt, wenn ein Bauteil falsch platziert ist und hilft den Mitarbeitern dabei, es richtig zu positionieren.

Der Begriff Videomapping beschreibt ein Verfahren, mit dem sich Bilder exakt und verzerrungsfrei auf eine Oberfläche projizieren lassen. Auch im CKD Center am Stammsitz von ŠKODA AUTO kommt diese Technologie im Rahmen eines Pilotprojektes zum Einsatz und bringt auf einem bestimmten Teil, einem Teileträger oder auf dem Hallenboden des Zentrums Informationen zur Ansicht.

ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik Michael Oeljeklaus erläutert: „Videomapping-Technologien eröffnen uns im Logistikbereich komplett neue Möglichkeiten. Bei der Vorbereitung des Versands unserer Teilesätze in bestimmte Exportmärkte unterstützt diese Technologie aus dem Bereich der Industrie 4.0 unsere Mitarbeiter. Augmented Reality minimiert auf diese Weise die Fehlerrate beim Verpacken der MKD-Teilesätze auf großen Exportpaletten und erhöht zusätzlich die Sicherheit der Arbeitsumgebung.

Das Videomapping-System besteht aus einem ultrahochauflösenden Laserprojektor und einer HD-Kamera. Als erstes Augmented Reality System bei ŠKODA AUTO kommt es ohne 3D-Brillen für die Mitarbeiter aus. Derzeit wird die Technologie umfassend getestet und entsprechend weiterentwickelt. Eine Herausforderung ist es, die Kameras an die Veränderung der Lichtintensität der Halle anzupassen, damit die Geräte ihr Umfeld auch unter diesen Bedingungen zuverlässig erfassen.

Während des Verpackungsvorgangs wird ein MKD Teilesatz zunächst auf einem rollbaren Teileträger an den Verpackungsort gebracht. Dort liegt eine große Palette bereit, die „Rack“ genannt wird. Sobald ein Mitarbeiter die Seriennummer des Teils scannt, beleuchten die Laserprojektoren exakt den Punkt auf der Palette, an dem dieses Teil abgelegt werden soll. Als zusätzliche Hilfe erklärt eine Bild- und Textprojektion auf dem Hallenboden, wie die Teile befestigt und geschützt werden müssen. Das System erkennt, wenn ein falsches Teil verladen und gescannt wurde und gibt in diesem Fall eine entsprechende Rückmeldung.

Der Einsatz von Augmented Reality unterstützt auch an anderer Stelle: Da im Prozessverlauf keine Dokumente mehr ausgedruckt werden müssen, spart die CKD Center mit dieser Maßnahme eine Menge Papier und setzt auf diese Weise die auf Nachhaltigkeit und den Schutz der Umwelt ausgerichtete Strategie „Green Future“ um.

Die Digitalisierung und Lösungen der Industrie 4.0 betreffen als ein Eckpfeiler der Strategie 2025 alle Unternehmensbereiche bei ŠKODA AUTO von der Logistik über die Fahrzeugentwicklung bis hin zur Aus- und Weiterbildung mithilfe moderner Virtual Reality- und 3D-Technologien. Als weiteres zentrales Handlungsfeld der Strategie 2025 hat ŠKODA AUTO zudem den Einstieg in die Elektromobilität definiert. Noch in diesem Jahr bringt der tschechische Automobilhersteller den SUPERB mit Plug-In-Hybridantrieb sowie die rein batterieelektrische Version des CITIGO auf den Markt.

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