ŠKODA ELEMENT: ŠKODA Auszubildende bauen Elektro-Buggy

ŠKODA ELEMENT: ŠKODA Auszubildende bauen Elektro-Buggy
Nach drei erfolgreichen Fahrzeugstudien in den vergangenen Jahren entschieden sich die Auszubildenden jetzt für einen Elektro-Buggy, der den Namen ŠKODA ELEMENT trägt.

› 21 ŠKODA Auszubildende aus neun Berufszweigen entwerfen und bauen das vierte Azubi Car seit 2014
› Der Elektro-Buggy heißt ŠKODA Element
› Der 17 und 18 Jahre alte technische Nachwuchs baute 1500 Stunden an dem Azubi Concept Car
› Immer mehr Mädchen bewerben sich bei der ŠKODA Akademie

Mladá Boleslav, 19. Juni 2017 – Jedes Jahr entwerfen und bauen die Auszubildenden von ŠKODA ein Azubi-Car. Nach drei erfolgreichen Fahrzeugstudien in den vergangenen Jahren entschieden sich die Auszubildende jetzt für einen Elektro-Buggy, der den Namen ŠKODA ELEMENT trägt. Das „E“ steht für Elektrizität, das „ELEMENT“ für den elementaren Antrieb der Zukunft – die E-Mobilität. Die Auszubildenden haben rund 1500 Stunden an dem offenen Strandflitzer mit hohem Einsatz gearbeitet. Das zeigt die Begeisterung der Technik-Talente. Der Bau eines eigenen Fahrzeugs fasziniert nicht nur die Auszubildenden bei ŠKODA, es macht Werbung für die Marke ŠKODA und die ŠKODA Berufsschule. Ein guter Anreiz für den besten Technik-Nachwuchs des Landes.

 

21 der 900 zwischen 17 und 18 Jahre alten Auszubildenden, die zurzeit an der Berufsschule von ŠKODA ausgebildet werden, können sich seit Oktober vergangenen Jahres als Fahrzeugentwickler fühlen. Die jungen Leute haben sich die Entscheidung, was für ein Fahrzeug sie bauen wollen, nicht leichtgemacht. „Elektromobilität ist nicht nur ein vorübergehender Trend – es ist die Zukunft. Deshalb haben wir uns entschieden, ein Auto mit Elektroantrieb zu bauen“, begründet der Auszubildende Daniel Launa die Wahl seiner Mitschüler. Der ŠKODA ELEMENT basiert auf dem ŠKODA CITIGO. Der Strand-Buggy hat kein Dach, keine Türen und nur zwei Sitzplätze. Unter der Haube arbeitet ein Elektromotor mit 60 kW (82 PS) Leistung. Auch den Innenraum gestalteten die Auszubildenden mit kreativen Ideen komplett neu.

Das Projekt Azubi Car 2017 begann im Herbst 2016 mit ersten Modellzeichnungen. Seit Januar 2017 arbeiteten die hochmotivierten jungen Leute aus unterschiedlichen Ausbildungsgängen nicht mehr nur auf dem Papier und am Computer, sondern verstärkt an der Werkbank, mit Schweißgerät und Blechschere. Das Dach musste weg, die komplette Seitenfläche wurde umgestaltet, der Kofferraum mit einem Deckel geschlossen. Am kompliziertesten war die Fertigung der individuellen Karosserie-Bauteile. Aber die Fähigkeiten der Auszubildenden wuchsen mit ihren Aufgaben. Sie lernten in der Praxis als Team zusammenzuarbeiten, sie schulten ihre technischen und organisatorischen Fähigkeiten und sie erfuhren was es heißt, mit einem vorgegebenen Budget auskommen zu müssen. Da sind ‚Simply Clever’ Ideen stets willkommen. Der eine oder andere Tipp der Profis aus dem Karosseriebau, Design oder technischen Entwicklung wurde aber natürlich auch gern angenommen. Über 1500 Stunden haben die 17 Jungen und vier Mädchen in das Projekt investiert, die Entwicklungsarbeit war Teil des offiziellen Unterrichts.

Die 21 Nachwuchs-Techniker kommen aus neun Berufszweigen – unter anderem Autolackierer, Autoelektriker, Karosseriebauer, Kraftfahrzeugmechaniker, Logistiker, Kraftfahrzeugmechaniker. Seit 2014 haben die Auszubildenden übrigens in jedem Jahr ein eigenes Fahrzeug entworfen und gebaut: 2014 eine zweisitzige Version vom ŠKODA CITIGO, 2015 ein Pickup auf Basis des ŠKODA FABIA und 2016 ein Coupé vom ŠKODA RAPID SPACEBACK.

Projekte wie der Bau des Azubi Cars motivieren nicht nur die Nachwuchskräfte bei ŠKODA, sie inspirieren auch junge Menschen, die noch auf der Suche nach ihrem Traumberuf sind. ŠKODA punktet damit im Wettbewerb um die besten Talente. Weil in vielen technischen Berufen zu wenig Nachwuchs bereitsteht, ist es wichtiger als je zuvor, Berufsanfängern besonders attraktive Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten.

Zugleich wirbt ŠKODA für das System der dualen Berufsausbildung in Tschechien. Die richtige Kombination aus Theorie und Praxis gilt als wesentlicher Faktor für die beruflichen Aussichten der Schüler und für den Unternehmenserfolg von ŠKODA. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Mädchen Gefallen an den vermeintlichen Männerberufen finden: Aktuell sind bereits 12,4 Prozent der Auszubildenden bei ŠKODA junge Frauen.

Die ŠKODA Berufsschule am Unternehmensstammsitz Mladá Boleslav feiert 2017 ihr 90-jähriges Bestehen. Sie ist Teil der ŠKODA Akademie, die 2013 gegründet wurde und deren Aus- und Weiterbildungsprogramm gezielt auf die Bedürfnisse der Firma ausgerichtet ist. Seit 2014 investierte der Hersteller fast 200 Millionen Tschechische Kronen in die Erweiterung der Ausbildungsprogramme und die Modernisierung der ŠKODA Akademie. Rechtzeitig zum 90-jährigen Jubiläum sind die Neubaumaßnahmen abgeschlossen, die neuen Räumlichkeiten wurden gemeinsam mit einem neuen Robotikzentrum, einem Sprachzentrum und einem Multifunktionssaal eröffnet.

Mit dem Bau des ŠKODA ELEMENT verbinden die Auszubildenden eine ganz besondere Mission. Sie widmen den E-Buggy ihrem Kollegen Petr Stanislav, der 2015 zum Team gehörte und den Pickup mit baute. Im Juli vergangenen Jahres hatte er einen Motorrad-Unfall und sitzt seitdem im Rollstuhl. Er will dennoch sein Aufbaustudium beenden. Seine Kollegen sorgen mit ihrem Engagement für die nötige Motivation, ŠKODA dafür, dass die weitere Ausbildung überhaupt möglich ist. Die Investition in die Modernisierung der Akademie floss unter anderem in den Bau barrierefreier Zugänge zu allen Räumen der Berufsschule.

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