ŠKODA Jubiläen 2017 im Überblick

ŠKODA Jubiläen 2017 im Überblick
Bis Dezember 1957 sind zwei Exemplare des bis zu 200 km/h schnellen offenen Rennwagens ŠKODA 1100 OHC entstanden.

› Vor 70 Jahren begann im Werk Kvasiny der Bau von ŠKODA Fahrzeugen
› Der Roadster ŠKODA 450 und der Stromlinien-Rennwagen ŠKODA 1100 OHC feiern 60. Geburtstag
› Vor vier Jahrzehnten errang der ŠKODA 130 RS in seiner Klasse den Doppelsieg bei der Rallye Monte Carlo
› Modellreihe FAVORIT mit Frontantrieb debütierte vor 30 Jahren

Mladá Boleslav, 13. Januar 2017 – ŠKODA feiert in diesem Jahr bedeutende Jubiläen. Die Modelle ŠKODA 450, ŠKODA 1100 OHC und ŠKODA FAVORIT haben runde Geburtstage, und der Doppel-Klassensieg des Coupés ŠKODA 130 RS bei der Rallye Monte Carlo jährt sich bereits zum 40. Mal.

Der ŠKODA 130 RS bei der Rallye Monte Carlo: Doppelsieg in seiner Klasse
Vor 40 Jahren – am Freitag, 28. Januar 1977 – gewann der ŠKODA 130 RS des Werks-duos Václav Blahna/Lubislav Hlávka bei der Rallye Monte Carlo die Klasse unter 1.300 cm3. In der Gesamtwertung holte das schnelle Coupé gegen viele größere und stärkere Rivalen den 12. beziehungsweise 15. Platz. Im 116-jährigen Motorsport-Engagement von ŠKODA hat der Vorgänger des aktuellen ŠKODA FABIA R5 damit eines der ruhmreichsten Kapitel geschrieben.

Der ŠKODA 450: Der Vorgänger des Roadsters FELICIA wird 60 Jahre alt
Die Produktion der offenen Autos vom Typ ŠKODA 450 – dem Vorgänger des bekannteren ŠKODA FELICIA – startete im September 1957 im Werk Kvasiny. Der Vierzylinder-motor mit 1.089 cm3 Hubraum und 50 PS Leistung machte den attraktiven ŠKODA 450 bis zu 128 km/h schnell. Insgesamt wurden 1.010 dieser Fahrzeuge gebaut, rund zwei Drittel davon für ausländische Kunden.

Der ŠKODA FAVORIT: Weltpremiere vor 30 Jahren
Mit dem ŠKODA FAVORIT lieferte das Entwicklungsteam des damals tschechoslowakischen Automobilherstellers in den schwierigen letzten Jahren der sozialistischen Ära einen Beweis seines Könnens und seines Engagements. Der Kompaktwagen, vom italienischen Studio Bertone designt, rollte mit quer eingebautem Frontmotor und Frontantrieb vom Band – eine Revolution für die Marke. Bei Konzept, Design und Fahrverhalten hielt der ŠKODA FAVORIT dem Vergleich mit der westlichen Konkurrenz stand, wobei er als einer der wenigen Pkw im so genannten Ostblock nicht in Lizenz gebaut wurde.

Der ŠKODA FAVORIT debütierte am 16. September 1987 auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Brünn. Das Kurzheckmodell rollte ab 1988 zum Kunden; zwei Jahre später kam der Kombi ŠKODA FORMAN hinzu, gefolgt von leichten Nutzfahrzeug-Derivaten und Freizeitfahrzeugen. Selbst Elektrofahrzeuge wurden vom ŠKODA FAVORIT abgeleitet. Bis 1995 sind 1.077.126 Fahrzeuge der Reihe FAVORIT/FORMAN entstanden.

Werk Kvasiny: 70 Jahre ŠKODA Produktion in Ostböhmen
Die Tradition der Automobilproduktion in Kvasiny reicht bis ins Jahr 1934 zurück. Das erste dort gebaute ŠKODA Fahrzeug war im Oktober 1947 der prestigeträchtige ŠKODA SUPERB. Viele erfolgreiche Modelle folgten, darunter der Roadster ŠKODA FELICIA (1959-1964), der ŠKODA 110 R Coupé (1970-1980) und der ŠKODA PICK-UP sowie der CADDY Pick-up von Volkswagen (1995-2001). Aktuell produziert der Standort Kvasiny die ŠKODA Modelle  SUPERB, SUPERB COMBI, YETI und KODIAQ.

ŠKODA 1100 OHC: Der Rennwagen erschien vor 60 Jahren
Im Dezember 1957 überraschte ŠKODA die Motorsport-Fans mit zwei stromlinien-
förmigen Roadstern vom Typ ŠKODA 1100 OHC. Sie bestachen mit einer eleganten und leichten GFK-Karosserie, einem Stahlgitterrohrrahmen und einem Motor, der Lösungen wie zwei obenliegende Nockenwellen und Doppelzündung aufwies. Aus 1.089 cm3  Hub-raum holte der Vierzylinder mithilfe von zwei Doppelvergasern 92 PS bei 7.700 1/min. Der Roadster brachte ohne Besatzung nur 550 kg auf die Waage, seine Höchstgeschwindigkeit lag bei 190 bis 200 km/h.

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