ŠKODA setzt sich mit umfassender Umweltstrategie noch ehrgeizigere Ziele

ŠKODA setzt sich mit umfassender Umweltstrategie noch ehrgeizigere Ziele
ŠKODA si ve své rozsáhlé ekologické strategii stanovila ještě ambicióznější cíle; Ukazatele, jako spotřeba vody a energií, množství odpadu na jeden vyrobený vůz nebo emise CO2 a tzv. těkavých organických látek (VOC), které vznikají například při lakování karoserií – se přesně měří a optimalizují. U těchto faktorů dosáhla ŠKODA v letech 2010 až 2015 průměrného snížení o 35,8 procenta.

› Vielfältige Umweltschutzaktivitäten im Programm „GreenFuture“ gebündelt und mit nachprüfbaren Zielen hinterlegt
› Strategie zielt auf ressourcenschonende Fertigung sowie energieeffiziente Fahrzeuge
› Ehrgeizige Umweltziele bis 2018 werden laufend weiter verschärft; Einsparziele in den Bereichen Energie- und Wasserverbrauch, CO2-Emissionen, Abfall und sogenannten Volatile Organic Compounds

Mladá Boleslav, 3. Juni 2016 – Eine verantwortungsvolle und nachhaltige Produktion sowie verbrauchseffiziente Fahrzeuge: Das sind wesentliche Elemente der Umweltstrategie „GreenFuture“ von ŠKODA. Die Vorgabe: die Umweltauswirkungen der Produktion gemessen an den Kennzahlen von 2010 bis 2018 um 25 Prozent zu senken. In diesem Jahr hat der Hersteller diese Zielmarke auf 45 Prozent erhöht. Das heißt: Innerhalb von acht Jahren werden sich die Umweltauswirkungen nahezu halbiert haben. Anlässlich des Weltumwelttages am Sonntag, den 5. Juni, stellt der Hersteller einige wichtige Initiativen vor.

„Oberstes Ziel der ŠKODA „GreenFuture“-Strategie ist es, die Nachhaltigkeit des Unternehmens weiter zu verbessern“, erklärt Michael Oeljeklaus, ŠKODA Vorstand Produktion und Logistik. „Dies haben wir in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt. Unser Fokus lautet: Effiziente Fahrzeuge und ein sparsamerer Umgang mit Ressourcen im gesamten Unternehmen. Auch in den nächsten Jahren werden wir unsere Umweltstrategie akribisch umsetzen. Zur weiteren Reduzierung des Energieverbrauchs in der Produktion setzen wir auf moderne Technologien mit möglichst hoher Energieeffizienz“, so Oeljeklaus weiter.

ŠKODA bündelt sämtliche Umweltaktivitäten unter dem Dach der „GreenFuture“-Strategie: „GreenFactory“ fasst dabei alle Aktivitäten zugunsten einer möglichst ressourcenschonenden Produktion zusammen.

Kennzahlen wie der Energie- und Wasserverbrauch oder die entstehende Abfallmenge bei der Herstellung pro Fahrzeug sowie Emissionen von CO2 und sogenannten Volatile Organic Compounds (VOC), wie sie etwa beim Lackieren der Karosserien entstehen – werden exakt gemessen und optimiert. Bei diesen Faktoren erzielte ŠKODA zwischen 2010 und 2015 durchschnittlich bereits eine Umweltentlastung von 35,8 Prozent. Um diesen positiven Trend zu beschleunigen, hat das Unternehmen noch ambitioniertere Umweltziele festgelegt. Demnach wird ŠKODA bis 2018 die Umweltauswirkungen seiner Produktion um 45 Prozent senken, gegenüber 2010 also nahezu halbieren.

Im Einzelnen: Der Energiebedarf für die Produktion soll in diesem Zeitraum um 30 Prozent sinken. Der Zielwert für die CO2-Emissionen pro produziertes Fahrzeug lautet nun minus 55 Prozent. Die Abfallmenge pro Fahrzeug wird bis 2018 um 70 Prozent vermindert, der Wasserverbrauch um 25 Prozent und die VOC-Emissionen um 45 Prozent. Die auf 45 Prozent erhöhten Einsparungsziele resultieren aus konkreten Maßnahmen wie beispielsweise die Regulierung der Lüftungsanlage, die Installation von Sparlampen sowie die Reduzierung entstehender Abfallmengen bei der Herstellung pro Fahrzeug.

Vielzahl von Maßnahmen in allen Unternehmensbereichen
Das dazugehörige Maßnahmenpaket erstreckt sich auf alle Bereiche des Unternehmens. So entfällt beispielsweise rund ein Viertel des gesamten Strombedarfs eines Werks auf die Klimatisierung der Fertigungshallen – folglich steht dieser Posten im „GreenFuture“-Programm von ŠKODA weit oben. Durch eine neue Steuerung der Lüftungstechnik
spart das Unternehmen pro Jahr 3.500 MWh – das entspricht dem Energieverbrauch von 875 Haushalten. Neue Kompressoren in den Presswerken, die mit geringerem Luftdruck arbeiten, erzielen Einsparungen von 1.600 MWh Strom.

Allein im Werk Kvasiny bewirkt eine neue Hallenbeleuchtung eine Senkung des Strombedarfs um 1.500 MWh pro Jahr. In mehreren Hallen, wo fertiggestellte Fahrzeuge auf ihre Auslieferung warten, installierte ŠKODA ebenfalls energiesparende Lichtquellen, die den Stromverbrauch halbieren. Dank einer cleveren Abschaltautomatik geht das Licht außerdem von allein aus, sobald kein Betrieb in den Hallen herrscht.

Bereits 2014 wurde die Abfallmenge pro gefertigtem Auto von 16,8 kg innerhalb eines Jahres auf 15,1 kg gesenkt. Im Jahr 2016 wird ŠKODA das Volumen der deponierten Abfälle aus eigenen Fertigungswerken um insgesamt 4.000 t reduzieren – dies entspricht einer Abfallverminderung von über 50 Prozent auf 7,8 kg pro Fahrzeug binnen zwei Jahren. Darüber hinaus wird der Abfall nicht mehr gelagert, sondern zunächst getrennt und energetisch wiederverwertet. Eine von zahlreichen Verbesserungen dabei: Im Produktionsprozess benutzte Öle werden gefiltert und erneut verwendet. Das spart Rohstoffe und vermindert die Abfallmenge.

Eine Säule der nachhaltigen Produktion ist der Energieversorger ŠKO-ENERGO, an dem ŠKODA AUTO a.s. zu 46 Prozent beteiligt ist. Seit Beginn der Partnerschaft 1995 konnten die beiden Unternehmen den Energieverbrauch pro produziertes Fahrzeug mehr als halbieren. Der aktuelle jährliche Wasserverbrauch liegt mit 1,5 Millionen Kubikmetern auf dem Niveau von 2010 – in Relation zum Anstieg der Fahrzeugproduktion hat sich der Wasserverbrauch um rund 30 Prozent pro produziertes Fahrzeug verringert.
Der verstärkte Einsatz von Biomasse für die Stromerzeugung im ŠKO-ENERGO Heizkraftwerk Mladá Boleslav erspart im Vergleich zur Verbrennung von Kohle und Gas bis zu 130.000 t CO2-Emissionen pro Jahr. Auch durch diese fortschrittliche Art der Energieversorgung verbesserte sich die CO2-Bilanz pro produziertes Fahrzeug zwischen 2010 und 2015 um mehr als 46 Prozent.

ŠKODA unterstützt die Umweltpolitik der Tschechischen Republik mit dem Projekt „Ein Auto, ein Baum“. In den Jahren 2007 bis 2015 hat der Automobilhersteller bisher über eine halbe Million Bäume an über 50 Orten gepflanzt. Zahlreiche ŠKODA Mitarbeiter wirken jedes Jahr als Pflanzer ehrenamtlich mit und tragen damit nachhaltig zur Bewahrung der Artenvielfalt und zum Klimaschutz bei.

Internationaler Tag der Umwelt eine weltweite Institution
In Erinnerung an die Eröffnung der UN-Konferenz zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum jährlichen, „Tag der Umwelt“ erklärt. Weltweit beteiligen sich rund 150 Staaten am „World Environment Day“, der Umweltbewusstsein und ökologische Courage stärken soll. Der diesjährige Weltumwelttag steht unter dem Motto „Stadt. Land. Leben. – Umwelt macht Zukunft“.