Tipps für das Beladen von Kofferraum, Dachbox und Fahrradträger

Tipps für das Beladen von Kofferraum, Dachbox und Fahrradträger

LIFESTYLE 4. 8. 2022

Sommerzeit ist Ferienzeit. Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte strategisch packen und das Gepäck gut sichern. Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie das Beladen Ihres ŠKODA nicht im Tetris-Chaos endet:

Die Sicherheit steht an erster Stelle. Verstauen Sie deshalb schweres Gepäck wie z.B. Koffer oder volle Körbe unten und platzieren Sie leichtere Gegenstände darüber. So bleibt der Fahrzeugschwerpunkt niedrig und die Stabilität bei einem plötzlichen Ausweichmanöver ist deutlich besser. Wichtig ist, das Gewicht gleichmäßig zu verteilen. Packen Sie also lieber in die Breite als in die Höhe. Das Gepäck darf dabei die Oberkante der Sitze nicht überragen. Falls sich das nicht vermeiden lässt, nutzen Sie unbedingt Gepäcknetz oder Trenngitter. Passende Trennnetze für Ihren ŠKODA finden Sie im Zubehör-Shop. Für mehr Stabilität sorgen vorab ausgelegte Gummimatten, sodass die Gegenstände im Kofferraum nicht verrutschen. Kleinigkeiten, die schnell zur Hand sein sollen, bringen Sie am besten in den Staufächern unter den Sitzen oder in den Innenseiten der Türen unter.

Schlussendlich sollten Sie den Reifendruck noch an das erhöhte Gewicht anpassen, ansonsten verändern sich die Fahreigenschaften des Autos.

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Versuchen Sie immer, beim Auto beladen das Gepäck in die Breite und nicht in die Höhe zu stapeln.

 

Trickkiste Dachbox

Mit einer Dachbox können Sie noch mehr Gepäck mitnehmen als in den Kofferraum passt. Bevor Sie aber eine Dachbox kaufen oder eine über ihren ŠKODA Partner mieten, sollten Sie nachschauen, wie viel Zuladung für ihr Gepäck bleibt. Addiert man die Gewichte von Grundträger, Dachbox und Ladung, sollte die maximale Dachlast nicht überschritten werden. Diese finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres ŠKODA. Und natürlich darf die maximale Zuladung bzw. das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs (zu finden in Feld F.1 des Fahrzeugscheins) auch mit Dachbox nicht überschritten werden.

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Einfache Regeln beim Beladen der Dachbox: Leichtere Gegenstände sind vorne und hinten zu platzieren.

 

Auch hier gilt es, richtig zu packen, denn mit der Dachbox erhöht sich der Schwerpunkt ihres Fahrzeugs. Dies beeinflusst gerade bei hohen Fahrzeugen wie SUVs das Fahrverhalten, vor allem beim Bremsen und in Kurven. Darüber hinaus verlängert das zusätzliche Gewicht den Bremsweg. Der Großteil des Gewichts sollte hierbei zwischen den beiden Dachträgern liegen. Sichern Sie schwere Gegenstände bestenfalls mit zusätzlichen Gurten sowie Decken, damit sie sich nicht frei in der Box bewegen können.

 

Mit dem eigenen Rad in den Urlaub

Viele Menschen möchten auch im Urlaub aktiv sein und nehmen gern das eigene Fahrrad mit. Mit einem Dach- oder Heckträger lässt es sich bequem an den Urlaubsort transportieren. Der Dachträger wird am besten mittig auf dem Auto angebracht, um das Gewicht der Räder gleichmäßig zu verteilen. Er kann aber auch neben einer Dachbox platziert werden, wenn die Dachlast es zulässt. Vorteil: Die Sicht nach hinten bleibt unbeeinträchtigt und Sie können jederzeit direkt die Gepäckraumklappe öffnen.

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Das Fahrrad wird ganz einfach auf dem Trägersystem befestigt.

 

Die Alternative ist der Heckträger. Dieser eignet sich für schwere Fahrräder wie E-Bikes und Pedelecs. Ein weiterer Vorteil: Wenn die Fahrräder auf einem Heckträger reisen, bleibt auf dem Dach mehr Raum fürs Beladen der Dachbox – zum Beispiel mit Fahrradequipment. Der Kofferraum bleibt weiterhin zugänglich, denn Träger auf der Anhängerkupplung lassen sich wegklappen. Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte neben der Traglast des Heckträgers und der Stützlast der Anhängerkupplung auch darauf achten, dass die Fahrräder möglichst wenig seitlich überstehen. In der Schweiz beispielsweise dürfen sie nicht mehr als 20 Zentimeter pro Seite über die Fahrzeugbreite ragen.

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Die perfekte Kombi: Dachbox und Fahrrad-Heckträger.

Passen Sie das Fahrverhalten in jedem Fall an. Dies gilt besonders für Kurven, enge Straßen, Tunnel und Brücken. Beachten Sie auch die gesetzlichen Bestimmungen für Fahrradträger: In Deutschland sowie Österreich und Schweiz sind beispielsweise ein drittes Nummernschild sowie eine zusätzliche Beleuchtung Pflicht, in Italien und Spanien sind jeweils eigene Warntafeln erforderlich – auch bei hochgeklapptem Heckträger.