Der neue Škoda Superb: superb im wahrsten Sinne des Wortes

Der neue Škoda Superb: superb im wahrsten Sinne des Wortes
3. 11. 2023 Modelle Superb

Licht aus, Spot an: In diesen Tagen feierte die vierte Generation des Škoda Superb in Prag vor internationalem Publikum ihre viel beachtete Weltpremiere. Vom neuen Star am Škoda-Himmel war auf der Gala-Veranstaltung die Rede. Schließlich ist der Superb neben dem batterieelektrischen Enyaq das Flaggschiff der Škoda-Modellpalette. Seine Gene: markantes Design, leistungsstarke und emissionsarme Motoren, jede Menge Platz für Passagiere und Gepäck, nützliche Assistenzsysteme für mehr Komfort und Sicherheit sowie viele praktische Simply-Clever-Features. 

Superb: Das Wort steht laut Duden für qualitätsvoll, bombig, erstklassig, exklusiv, hochwertig oder überragend. Besser könnten die Tugenden des Škoda-Topmodells nicht beschrieben werden. Das bestätigt auch das Urteil von Fachjournalisten, die sich bereits vor der Weltpremiere ein erstes Bild vom neuen Škoda bei Probefahrten mit Prototypen machen konnten.

Apropos Prototypen: Vor Produktionsbeginn musste die neue Superb-Generation ihre Qualitäten bei intensiven Tests unter Beweis stellen. Innerhalb von zwei Jahren legten die Škoda-Ingenieure mit diversen Vorserienmodellen mehr als eine Million Kilometer zurück. Dabei waren die Fahrzeuge unter anderem Temperaturen von minus 30°C am Polarkreis und rund 50°C in der Wüste von Arizona ausgesetzt. Auf der Großglockner Hochalpenstraße standen umfangreiche Erprobungen im Anhängerbetrieb auf dem Programm. Darüber hinaus simulierten die Škoda-Spezialisten im Labor 40 Jahre reale Fahrzeugnutzung.

Ein Hingucker dank „Modern Solid“

Mit seinem eleganten und stromlinienförmigen Design präsentiert sich der neue Superb noch eindrucksvoller als sein Vorgänger. „Modern Solid“ nennt Škoda-Chefdesigner Oliver Stefani die neue Designsprache der Marke. Mit ihren dynamischen Proportionen sowie neu gestalteten LED-Matrixhauptscheinwerfern und LED-Rückleuchten mit kristallinen Elementen sorgt sie beim neuen Superb für einen noch emotionaleren und unverwechselbaren Auftritt. Zu den besonderen Kennzeichen zählt auch der nun achteckig gestaltete Kühlergrill ‚Modern Solid‘ unterstreicht unser Engagement, die eigene Designphilosophie weiterzuentwickeln und dabei gleichzeitig bekannten Markenwerten wie Funktionalität und Geräumigkeit treu zu bleiben“, erläutert Stefani. Positiv wirkt sich das neue Design auch auf den Luftwiderstand des Superb aus. So sank der cW-Wert bei der Limousine auf 0,23 und beim Combi auf 0,25. Das entspricht einer Reduktion um 15 Prozent.

Die vierte Generation präsentiert sich nicht nur von außen, sondern auch von innen auf höchstem Niveau. Das neue Interieurkonzept umfasst ein freistehendes Zentraldisplay mit einer 13-Zoll-Bildschirmdiagonale. Ein Head-up-Display steht optional zur Wahl. Weiteres Highlight im Interieur: die Smart Dials. Dabei handelt es sich um drei Drehknöpfe unter dem Infotainment-Bildschirm, die einen schnellen und einfachen Zugriff auf zahlreiche Fahrzeugfunktionen bieten. Der Gangwahlhebel ist an der Lenksäule platziert. Auch die aufgeräumte, großzügig dimensionierte und funktionale Mittelkonsole präsentiert sich neu gestaltet. Der Innenraum des Superb besteht zudem aus vielen nachhaltigen Materialien. Ein Beispiel: Das verwendete Gewebe besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester.

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Das neugestaltete Cockpit des Superb mit den Smart Dials.

 

 

Mehr Platz für Passagiere und Gepäck

Familien und Geschäftsleute werden sich freuen: Im Vergleich zum Vorgänger ist die neue Superb-Limousine in der Länge um 43 auf 4.912 Millimeter und in der Höhe um zwölf auf 1.481 Millimeter gewachsen. In der Praxis bedeutet dies: elf Millimeter mehr Kopffreiheit für die Passagiere auf den vorderen Sitzen und sechs Millimeter mehr im Fond. Das Kofferraumvolumen legte um 20 auf 645 Liter zu. Ähnlich eindrucksvoll ist der Kapazitätszuwachs beim Superb Combi. Breite und Radstand blieben unverändert.

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Nachhaltige Materialien überzeugen im Innenraum.

 

Sechs Vierzylinder-Turbomotoren und vier Ausstattungslinien unterstreichen die Vielseitigkeit der vierten Superb-Generation. Premiere in der Škoda-Modellgeschichte: die Mild-Hybrid-Technologie, die im Superb in Verbindung mit dem 110 kW (150 PS) starken 1,5-Liter-TSI-Motor zum Einsatz kommt. Angetrieben von einem 48-Volf-Startergenerator und einer 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie, die durch Rekuperation beim Bremsen oder im Schubbetrieb gespeist wird, sorgt der Mild Hybrid für zusätzlichen elektrischen Schub beim Beschleunigen. Auch kann er im Normalbetrieb situationsbedingt vorübergehend auf reinen Elektroantrieb umschalten. Ergänzt wird die Superb-Motorenpalette von den 2.0-Liter-TSI-Motoren mit 150 kW (204 PS) und 195 kW (265 PS) sowie zwei 2.0-TDI-Aggregaten mit 110 kW (150 PS) und 142 kW (193 PS). Die Benzin- und Dieselmotoren erfüllen den Euro 6d-Emissionsstandard. Erstmals kombiniert Škoda alle Aggregate serienmäßig mit einem 7-Gang-DSG-Getriebe (Ausnahme: Plug-in-Hybrid mit 6-Gang-DSG). Der jeweils leistungsstärkste Benzin- und Dieselmotor verfügt serienmäßig über Allradantrieb.

Plug-in mit noch mehr Reichweite

Eine weitere Antriebsoption exklusiv für den Superb Combi: der 150 kW (204 PS) starke 1.5-Liter-TSI-Motor mit Plug-in-Technology. Dank einer neuen Hochvolt-Batterie konnten die Škoda-Ingenieure die elektrische Reichweite auf über 100 Kilometer (WLTP-Zyklus) erhöhen. Das sind beachtliche 40 Kilometer mehr als beim Vorgängermodell. Die Batterie lässt sich in nur 25 Minuten von null auf 80 Prozent laden.

Kaum Wünsche offen in Bezug auf Komfort und Funktionalität lassen die Superb-Ausstattungsvarianten Essence, Selection, Sportline und Laurin& Klement (L&K) mit ihrer umfangreichen Serienausstattung. Besonders luxuriös präsentiert sich der Superb L&K mit seinen schwarzen oder orangefarbenen Ledersitzen. Sitzheizung, -ventilation und -massagefunktion bieten ein Höchstmaß an Komfort. Die äußeren Chromteile sind schwarz lackiert. Das Canton-Sound-System verfügt über 14 Lautsprecher. Mit DCC Plus kann der Fahrer das Fahrwerk ganz nach seinem Wunsch einstellen: normal, sportlich oder komfortabel – für das perfekte Fahrgefühl auf jeder Strecke. Unterstützt wird das System dabei von der progressiven Lenkung.

 

Sicherheit auf höchstem Niveau

Wenn es um die Sicherheit der Passagiere geht, kennt Škoda keine Kompromisse. Dies gilt selbstverständlich auch für die vierte Generation des Superb. Bis zu zehn Airbags und zahlreiche Assistenzsysteme, von denen viele erstmals im Superb zum Einsatz kommen, bieten bestmöglichen Schutz. So warnt und bremst der Abbiegeassistent der neuesten Generation gegebenenfalls automatisch, wenn ein Fahrzeug beim Abbiegen entgegenkommt. Der Notlenkassistent verstärkt die Lenkbewegungen bei plötzlichen Ausweichmanövern, falls der Fahrer zu spät oder nicht schnell genug reagiert, um eine Kollision zu vermeiden. Das System arbeitet bei Geschwindigkeiten von 30 bis 150 km/h und lässt sich im Infotainment-Menü vorübergehend deaktivieren. Mit Hilfe von Radarsensoren und Frontkamera warnt der Crossroadassistent zum Beispiel beim Herausfahren aus Parklücken oder Torausfahrten vor kreuzendem Verkehr, Radfahrern oder Fußgängern. Falls nötig, löst er optische und akustische Warnsignale aus und bremst anschließend automatisch ab. Die Ausstiegsassistent macht akustisch und optisch im Außenspiegel beim Öffnen der Tür auf Verkehrsteilnehmer aufmerksam, die sich von hinten dem Auto nähern. Er hat eine Reichweite von 35 Metern und deckt einen Winkel von 120 Grad ab.

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Die neue Heckansicht der beliebten Limousine.

 

Was bliebe noch zu sagen über die vierte Generation des Škoda Superb? Sein Vorgänger hat viele internationale Auszeichnungen und Vergleichstest renommierte Fachmagazine gewonnen. Bei Geschäftsleuten steht er ebenso hoch im Kurs wie bei privaten Kunden. Beeindruckend ist auch diese Zahl: In den ersten drei Quartalen dieses Jahres hat Škoda über 50.000 Superb ausgeliefert. Das waren 11,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Škoda-Verantwortlichen sind sich trotzdem sicher: Der neue Superb ist der beste Superb, den es je gab, und er wird die beeindruckende Geschichte des Topmodells um neue Erfolgskapitel ergänzen.

Die offiziellen Verbrauchs- und Emissionswerte liegen erst mit Abschluss der Typgenehmigungsverfahren vor.