RS – zwei Buchstaben „elektrisieren“ die ŠKODA-Fans

› ŠKODA 130 RS als erster Meilenstein in der 45-jährigen Geschichte sportlicher RS-Modelle
› Je nach Markt zwanzig Prozent der dritten OCTAVIA-Generation als OCTAVIA RS ausgeliefert
› OCTAVIA RS iV setzt Erfolgsgeschichte erstmals auch als RS-Modell mit Plug-in-Hybridantrieb fort

Mladá Boleslav, 23. Januar 2019 – Seit mehr als 45 Jahren „elektrisieren“ die Buchstaben RS die Fans besonders sportlicher ŠKODA-Modelle. Das Kürzel RS steht für „Rally Sport“ und kennzeichnet neben erfolgreichen Rennfahrzeugen wie dem legendären ŠKODA 130 RS seit dem Jahr 2000 auch die sportlichsten Versionen von Serienmodellen des tschechischen Automobilherstellers. Jetzt schreibt die vierte Generation des ŠKODA OCTAVIA die erfolgreiche RS-Geschichte erstmals mit Plug-in-Hybridantrieb fort – zwanzig Jahre nach dem Debüt des ersten OCTAVIA RS.

Mit seiner RS-Familie feiert ŠKODA seit mehr als 45 Jahren Erfolge auf Rallye-Pisten und Rennstrecken, inzwischen bieten die RS-Serienmodelle auch auf der Straße einen vernünftigen Schuss Sportlichkeit. Die Geschichte des Kürzels „RS“ beginnt im Jahr 1974. Damals verwendet der Hersteller die Abkürzung von „Rally Sport“ erstmals für die Modellbezeichnung der damaligen Rallye-Prototypen ŠKODA 180 RS und 200 RS. Inzwischen ist das dynamische Kürzel auch dank der großen Erfolge des ŠKODA 130 RS im Laufe der 70er- und 80er-Jahre ein legendäres Synonym für Motorsport. Seit dem Jahr 2000 schreiben die konsequent auf Sportlichkeit ausgelegten RS-Serienmodelle seine Erfolgsgeschichte fort – zur Modellpalette gehörten seitdem der OCTAVIA RS, der FABIA RS sowie der KODIAQ RS.

Meilenstein: ŠKODA 130 RS
Nach erfolgreichen Tests mit den Rallye-Prototypen 180 RS und 200 RS stellt ŠKODA im Jahr 1975 den für regelmäßige Renneinsätze entwickelten ŠKODA 130 RS vor. Das auf dem Serienmodell ŠKODA 110 R basierende zweitürige Coupé wiegt dank konsequentem Leichtbau mit Karosserieteilen aus Aluminium (Dach und Außenhaut der Türen) und glasfaserverstärktem GFK-Kunststoff (Kotflügel und Fronthaube) nur 720 Kilogramm und wird zum Erfolgsmodell. Der heckgetriebene Rennbolide verfügt über einen 140 PS starken 1,3-Liter-Motor und feiert bis 1983 zahlreiche Erfolge auf der internationalen Rallyebühne und der Rundstrecke. 1977 fährt der 130 RS bei der legendären Rallye Monte Carlo auf die ersten beiden Plätze in seiner Klasse und gewinnt auch bei der Akropolis-Rallye. Auf der Rundstrecke feiert er 1981 den Gesamtsieg in der Tourenwagen-Europameisterschaft.

Serienstar: ŠKODA OCTAVIA RS
Im Jahr 2000 steigt ŠKODA mit dem OCTAVIA WRC in die Rallye-Weltmeisterschaft ein und verwendet das Kürzel RS parallel erstmals für ein Serienmodell. Die Buchstabenkombination kennzeichnet seither jeweils die sportlichste Variante einer Modellreihe, die Fahrspaß und die traditionelle Praktikabilität eines ŠKODA perfekt miteinander verbindet. Erstes Modell der inzwischen sehr erfolgreichen Produktfamilie ist vor 20 Jahren der ŠKODA OCTAVIA RS, für sportliche Fahrleistungen sorgt damals sein 1,8-Liter-Turbomotor mit 132 kW (180 PS). Er wird zunächst als Limousine und ein Jahr später auch als COMBI angeboten, bis 2005 werden mehr als 17.600 Einheiten produziert. Im OCTAVIA RS der zweiten Generation entfalten ein 2,0-TFSI-Benziner mit 147 kW (200 PS) oder erstmals ein Dieselmotor ihre Kraft: Der 2,0 TDI leistet 125 kW (170 PS), als Modellvarianten stehen erneut Limousine und COMBI zur Wahl. Insgesamt rollen mehr als 87.800 Exemplare vom Band, wodurch der OCTAVIA RS schon in der zweiten Generation die Marke von 100.000 insgesamt produzierten Einheiten übertrifft.

Noch erfolgreicher ist ab 2013 der OCTAVIA RS der dritten Generation, der erstmals die seitdem für RS-Modelle charakteristische durchgehende rote Reflektorleiste am Heck trägt. Der 2,0 TSI hat zunächst 162 kW (220 PS), der 2,0 TDI leistet jetzt 135 kW (184 PS) und ist zum ersten Mal auch mit Allradantrieb verfügbar. Später bringt der Benziner 169 kW (230 PS) auf die Straße, als OCTAVIA RS 245 sogar 180 kW (245 PS). Wie gewohnt ist auch die dritte Generation wieder als Limousine und COMBI erhältlich und erfreut sich bei den Fans größter Beliebtheit. In Deutschland, Großbritannien und der Schweiz erzielen die RS-Modelle einen Anteil von mehr als 20 Prozent an den Auslieferungen innerhalb der OCTAVIA-Baureihe. Insgesamt produziert ŠKODA von der dritten Generation des OCTAVIA RS 172.000 Fahrzeuge.

Familienzuwachs: ŠKODA FABIA RS
Im Jahr 2003 erweitert ŠKODA die RS-Familie um den neuen FABIA RS. Er wird auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt und ist das Basismodell für das parallel präsentierte neue Rallyefahrzeug FABIA WRC. Der in der FABIA-Baureihe exklusiv im FABIA RS eingesetzte 1,9-TDI-Motor leistet 96 kW (130 PS) und kombiniert sehr gute Fahrleistungen mit einem geringen Verbrauch von lediglich 5,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern. Der Standardsprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 9,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 204 km/h erreicht. 2010 erscheint die RS-Variante der zweiten FABIA-Generation mit einem 132 kW (180 PS) starken 1,4-Liter-Benziner mit kombinierter Turbo-Kompressor-Aufladung und einem 7-Gang-DSG. Erstmals ist der FABIA RS auch als COMBI erhältlich.

Rekordhalter: ŠKODA KODIAQ RS
Der 2018 vorgestellte KODIAQ RS ist das erste SUV der RS-Familie. Mit dem Rundenrekord für siebensitzige SUV auf der 20,832 Kilometer langen, legendären Nordschleife des Nürburgrings in 9:29,84 Minuten stellt er seine Sportlichkeit unter Beweis. Sein 2,0 TDI mit 176 kW (240 PS) kombiniert eindrucksvoll Performance und Nachhaltigkeit. Der Dynamic Sound Boost unterstreicht akustisch den emotionalen Auftritt des stärksten KODIAQ.

Fortsetzung folgt: ŠKODA OCTAVIA RS iV
In Kürze schlägt die vierte Generation des ŠKODA OCTAVIA das nächste Kapitel der RS-Erfolgsstory auf. Zum ersten Mal in einem sportlichen Top-Modell von ŠKODA wird im OCTAVIA RS iV ein Plug-in-Hybridantrieb zum Einsatz kommen. Seine Premiere feiert er auf dem Genfer Auto-Salon vom 3. bis 15. März 2020.

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