ŠKODA setzt neuen Autolack für mehr Nachhaltigkeit ein

ŠKODA setzt neuen Autolack für mehr Nachhaltigkeit ein

UNTERNEHMEN 29. 9. 2022

ŠKODA verbessert seinen ökologischen Fußabdruck kontinuierlich. Denn der Schutz der Umwelt steht ganz oben auf der Agenda des Automobilherstellers. Alternative Antriebe und der Einsatz von recycelten Rohstoffen in der Produktion sind nur zwei von vielen Beispielen. Der jüngste Meilenstein: ein besonders umweltschonendes Lackierverfahren, durch das sich pro Jahr 720 Tonnen Material einsparen lassen. Zudem verkürzen sich die Transportwege vom Lieferanten zu den ŠKODA Produktionsstätten im selben Zeitraum um rund 50.000 Kilometer.

 

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Die neue Lackiererei im ŠKODA AUTO Werk Mladá Boleslav gehört zu den fortschrittlichsten und umweltfreundlichsten Anlagen ihrer Art in ganz Europa.

 

Die Basics: Woraus besteht der Autolack und wie wird er aufgetragen?

Der neue Autolack besteht wie konventionelle Lacke auch aus vier Schichten: Korrosionsschutz, Grundierung (Füller), Basislack und Klarlack. Der Basislack gibt dem Auto seine Farbe. Dank des neuen Verfahrens kann die Grundierung jetzt allerdings deutlich dünner aufgetragen werden als bisher – und das ohne Kompromisse bei den hohen und ŠKODA typischen Qualitätsstandards.

„Bei ŠKODA AUTO arbeiten wir in enger Abstimmung mit unseren Partnern konsequent daran, den ökologischen Fußabdruck unseres Unternehmens weiter zu verbessern. Dabei stellen wir auch bewährte Verfahren wie die Lackierung unserer Fahrzeuge auf den Prüfstand", erklärt Christian Putz, der im ŠKODA Einkauf für den Fahrzeugaußenbereich zuständig ist.

Vor dem Einsatz in der Produktion haben die ŠKODA Entwickler den neuen Lack, dessen Rezeptur sie natürlich geheim halten, auf Herz und Nieren geprüft.

Christian Putz
ŠKODA Einkauf

So setzten sie Fahrzeuge, die mit dem zukunftsweisenden Verfahren lackiert worden waren, zehn Monate lang direkter Sonneneinstrahlung, Staub und Steinschlägen aus und simulierten eine Vielzahl weiterer Witterungsbedingungen. Die Tests bestätigten, dass das neue Verfahren mindestens so gut ist wie das bisherige. Das betrifft die Haltbarkeit ebenso wie den Schutz vor Beschädigungen.

Eine neue Rezeptur

„Das neue Lackierverfahren setzen wir bereits in allen unseren Werken in der Tschechischen Republik um. Weitere Produktionsstätten außerhalb unseres Heimatlands folgen. Unsere Lackiererei, die wir 2019 in unserem Stammwerk in Mladá Boleslav in Betrieb genommen haben, ist hinsichtlich Nachhaltigkeit, Kosten- und Prozesseffizienz Benchmark für die gesamte Branche. Doch mit dem Erreichten geben wir uns nie zufrieden", sagt Marek Jancák, Leiter der ŠKODA Produktion.

marek-jancak-skoda-copy_7fc3d72e Marek Jancák
Leiter ŠKODA Produktion

Road to „Noch mehr Nachhaltigkeit“

So arbeiten die Experten von ŠKODA bereits an der Weiterentwicklung des neuen Lackierverfahrens mit dem Ziel, den Basislack ohne Grundierung auf die Karosserie auftragen und eine dünnere Klarlackschicht verwenden zu können. Außerdem erforschen sie den Einsatz neuer Wachse und Biomaterialien beim Lackieren. Spannend, oder?

Mehr zum Fahrplan für nachhaltige Mobilität bei ŠKODA finden Sie hier.