Tanz auf Schnee und Eis

20. 1. 2023

In Schweden erlebte die Škoda 4×4 Winter Experience ihre zweite Auflage. Auf verschneiten Straßen, in unberührter Natur und auf einem vereisten See überzeugten sich Fachjournalistinnen und -journalisten aus vielen Ländern der Welt von den Vorzügen der vielfältigen Škoda Allradmodelle. Mit am Start die Rallye-Asse Andreas Mikkelsen und Emil Lindholm sowie die rein batterieelektrischen SUV Enyaq RS iV und Enyaq Coupé RS iV.

Verschneite Tannen. Weiße Landschaft, soweit das Auge reicht. Zugefrorene Seen. Eiskristalle, die das Licht der tief stehenden Sonne reflektieren. Schweden ist das Wintermärchen-Wunderland und ein Dorado der internationalen Automobilindustrie, die ihre Prototypen im hohen Norden Europas einem letzten Härtetest vor dem Start der Serienproduktion unterziehen. So auch Škoda. Zu Beginn dieses Jahres waren jedoch nicht nur die Testingenieure des tschechischen Automobilherstellers nahe dem Polarkreis mit ihren Autos unterwegs, sondern auch Fachjournalistinnen und -journalisten aus vielen Ländern der Welt. Bei der Škoda 4×4 Winter Experience konnten sie sich von den Vorzügen der Škoda Allradmodelle einschließlich der vollelektrischen Enyaq iV-Familie überzeugen.

Begleitet wurden sie bei ihrem Roadtrip durch unberührte Landschaften von den Škoda Rallyeprofis Andreas Mikkelsen (33) und Emil Lindholm (26). Lindholm ist Finne, Mikkelsen Norweger. Beide kennen sich aus mit tollkühnen Drifts auf Schnee und Eis. Die jährliche Rallye Schweden zählt zu ihren Lieblingsevents. Lindholm ist amtierender WRC2-Rallyeweltmeister. Mikkelsen beendete die Saison 2022 als Vize-Weltmeister. Seine großartigen Erfolge verdankt das Duo neben seinem fahrerischen Talent nicht zuletzt auch der technischen Überlegenheit des Škoda Fabia Rally2 evo – mit Allradantrieb, versteht sich.

Der Škoda Fabia Rally2 evo überzeugt mit technischer Überlegenheit und Allradantrieb.

Traktion, Traktion und noch mal Traktion

Dabei dient der Allradantrieb in der Rallye-Version des Fabia und in den Škoda Serienmodellen durchaus demselben Ziel: Traktion, Traktion und noch mal Traktion. „Der Allradantrieb trägt dazu bei, das Fahrverhalten weiter zu verbessern und sorgt damit für deutlich mehr Sicherheit – in Verbrenner- und Elektro-Fahrzeugen. Das gilt nicht nur im Winter, etwa auf Schnee oder Eis, sondern auch auf trockenen oder regennassen Straßen“, macht Johannes Neft, Škoda Auto Vorstand für Technische Entwicklung, deutlich. Moderne elektronische Regelsysteme reagieren innerhalb von Millisekunden optimal auf veränderte Fahrbahnverhältnisse und sorgen dafür, dass die Fahrsituation beherrschbar bleibt. „Gleichzeitig werden überall dort, wo es die Bedingungen zulassen, nur zwei Räder angetrieben, das sorgt für eine noch höhere Effizienz unserer Allradmodelle“, so Neft weiter.

Der Allradantrieb hat bei Škoda eine ebenso lange wie erfolgreiche Geschichte. Bereits in den frühen 1940er Jahren begannen die Ingenieure mit der Entwicklung von 4x4-Modellen. 1999 startete die Serienproduktion – zunächst mit dem Škoda Octavia 4x4. Heute stehen sechs Modellreihen zur Wahl, darunter neben den rein batterieelektrischen SUV Enyaq RS iV und Enyaq Coupé RS iV auch Octavia oder Superb sowie die beiden SUV-Baureihen Karoq und Kodiaq. „Seit wir 1999 den ersten Octavia Combi 4×4 auf den Markt gebracht haben, ist das Interesse an unseren Allrad-Modellen kontinuierlich gestiegen. Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung ist die weltweit hohe Nachfrage nach Modellen im SUV-Segment“, konstatiert Martin Jahn, Škoda Auto Vorstand für Vertrieb und Marketing. 2022 liefen in den Škoda Werken 106.118 Fahrzeuge mit Allradantrieb vom Band. Ihr Anteil an der Gesamtproduktion: fast 15 Prozent.

Neben Karoq und Kodiaq stehen auch Octavia, Superb sowie die batterieelektrischen SUV Enyaq RS iV und Enyaq Coupé RS iV zur Wahl.

„Kluge“ Lamellenkupplung verteilt die Antriebskraft auf alle vier Räder

Der Škoda Allradantrieb zählt zu den modernsten Systemen, die im Automobilbau zum Einsatz kommen. Herzstück des 4x4-Antriebs für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ist die elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung der sechsten Generation. Verschiedene Sensoren ermitteln kontinuierlich Parameter wie Raddrehzahlen, Einschlagwinkel der Vorderräder, Quer- und Längsbeschleunigung des Fahrzeugs, Gaspedalstellung, Motordrehzahl und das aktuelle Drehmoment. Auf dieser Grundlage berechnet und koordiniert das Steuergerät der Lamellenkupplung innerhalb von Millisekunden die optimale Drehmomentübertragung auf die einzelnen Räder. Auf diese Weise gewährleistet der vollautomatische 4×4-Antrieb jederzeit die bestmögliche Traktion. Bei den 4×4-Modellen der Enyaq iV-Familie übernehmen Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse die Kraftübertragung. Spezielle elektronische Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer in anspruchsvollen Situationen und sorgen für noch mehr Fahrspaß.

Kein Wunder, dass die Gäste der Škoda 4×4 Winter Experience besonders beeindruckt waren von den Testfahrten auf dem zugefrorenen See Storsjön nahe der mittelschwedischen Universitätsstadt Östersund. Außerdem auf dem Stundenplan: landschaftlich reizvolle Fahrten durch unberührte Natur, Bremstraining, Slalom und Handlingparcour. „Es ist ganz erstaunlich, was die Škoda Allradler sogar auf vereisten Untergrund zu leisten vermögen“, so einer der anwesenden Fachjournalisten. „Die Traktion ist unglaublich.“ Für einen zusätzlichen Kick sorgten die Rallye-Asse Lindholm und Mikkelsen, als sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einluden, spektakuläre Drifteinlagen auf dem Beifahrersitz des Škoda Fabia Rally2 evo zu erleben. Ganz nebenbei stellten sie mit dem Enyaq RS iV einen neuen Rekord für den längsten ununterbrochenen Drift auf Eis in einem Elektrofahrzeug auf.

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Besonders beeindruckend bei der Škoda 4×4 Winter Experience : Die Testfahrten auf dem zugefrorenen See Storsjön.

Allradantrieb bietet auch auf trockenen Straßen große Vorteile

Die modernen 4×4-Antriebe von Škoda sorgen nicht nur bei winterlichen Wetterverhältnissen auf Schnee oder auf eisglatten Straßen jederzeit für optimale Traktion. Auch auf feuchten und trockenen Fahrbahnen ermöglichen sie im Zusammenspiel mit intelligenten Fahrassistenzsystemen eine erhöhte Fahrstabilität und damit auch ein dynamischeres Kurvenfahren. Zudem bietet der Allradantrieb beim Ziehen eines Anhängers – etwa beim Škoda Kodiaq bis zu einem Gewicht von 2.500 Kilogramm – große Vorteile.

Nachhaltigkeit hat in Schweden und bei Škoda Priorität

Faszinierend sind die schwedischen Verhältnisse für die Škoda Ingenieure nicht nur wegen der winterlichen Testbedingungen. Schweden und die tschechische Marke verbindet auch die konsequente Förderung klimaneutraler Mobilität und Produktion. In den vergangenen Jahren hat Schweden eine umfassende Energiewende vollzogen. Gleichzeitig steigerte das Land die Effizienz seiner industriellen Produktion erheblich. Nachhaltigkeit ist auch eines der Kernthemen der Next Level – Škoda Strategy 2030. Der Fokus richtet sich dabei auf Elektromobilität, klimaneutrale Produktion sowie wiederverwendbare und recycelte Materialien. Bis 2030 plant der Automobilhersteller, seine Flottenemissionen im Vergleich zu 2020 um mehr als 50 Prozent zu reduzieren. Bis 2026 wird Škoda in Ergänzung zur Enyaq iV-Familie drei neue reine E-Modelle auf den Markt bringen. Weitere sind in Planung. Bis 2030 soll der Anteil rein batterieelektrischer Fahrzeuge an den Verkäufen in Europa auf mehr als 70 Prozent steigen.

Details über die 4×4-Modelle finden Sie im Škoda Konfigurator.