Leben mit einem Plug-in-Hybrid: ein vielseitiger Begleiter

Ein Plug-in-Hybrid verbindet die Vorteile der Elektromobilität mit der Flexibilität eines Verbrennungsmotors. Im Alltag zeigt diese Antriebstechnologie, wie vielseitig sie ist. Škoda bietet sie aktuell für die Modelle Superb und Kodiaq an. Doch wie sieht das Leben mit einem Plug-in-Hybrid konkret aus – und welche Vorteile bringt er im täglichen Einsatz?
13. 5. 2026 UnternehmenWie bei reinen Elektrofahrzeugen ist auch bei Plug-in-Hybriden regelmäßiges Laden der Schlüssel zu einer besonders effizienten Nutzung. Wer die Batterie konsequent auflädt, kann einen Großteil der täglichen Fahrten rein elektrisch zurücklegen.
Škoda bietet die Plug-in-Hybrid-Technologie derzeit für den Superb iV an – sowohl als Limousine als auch als Combi – sowie für den SUV Kodiaq iV. Beide Modelle verfügen über eine Antriebsbatterie mit einer Kapazität von 25,7 kWh. Damit ermöglichen sie eine rein elektrische Reichweite von bis zu 120 Kilometern mit einer einzigen Ladung. Werden beide Energiequellen genutzt, ist insgesamt eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern möglich.
Plug-in-Hybrid-Modelle im Škoda Auto Sortiment
● Škoda Superb Limousine 1,5 l TSI DSG PHEV 150 kW (204 PS): Kraftstoffverbrauch (gewichtet kombiniert): 1,2–1,5 l/100 km; Stromverbrauch (gewichtet kombiniert): 12,6–13,2 kWh/100 km; Kraftstoffverbrauch (bei entladener Batterie): 4,9–5,4 l/100 km; CO2-Emissionen (gewichtet kombiniert): 26–33 g/km; CO2-Klasse (gewichtet kombiniert): B; CO2-Klasse (bei entladener Batterie): C–D
● Škoda Superb Limousine 1,5 l TSI DSG PHEV 200 kW (272 PS): Kraftstoffverbrauch (gewichtet kombiniert): 1,4–1,5 l/100 km; Stromverbrauch (gewichtet kombiniert): 12,5–13,1 kWh/100 km; Kraftstoffverbrauch (bei entladener Batterie): 5,3–5,5 l/100 km; CO2-Emissionen (gewichtet kombiniert): 31–34 g/km; CO2-Klasse (gewichtet kombiniert): B; CO2-Klasse (bei entladener Batterie): D
● Škoda Superb Combi 1,5 l TSI PHEV DSG 150 kW (204 PS): Kraftstoffverbrauch (gewichtet kombiniert): 1,2–1,5 l/100 km; Stromverbrauch (gewichtet kombiniert): 12,8–13,3 kWh/100 km; Kraftstoffverbrauch (bei entladener Batterie): 5,0–5,6 l/100 km; CO2-Emissionen (gewichtet kombiniert): 28–36 g/km; CO2-Klasse (gewichtet kombiniert): B; CO2-Klasse (bei entladener Batterie): C–D
● Škoda Kodiaq iV 1,5 l TSI PHEV DSG 150 kW (204 PS): Kraftstoffverbrauch (gewichtet kombiniert): 1,5–1,8 l/100 km; Stromverbrauch (gewichtet kombiniert): 14,1–14,5 kWh/100 km; Kraftstoffverbrauch (bei entladener Batterie): 5,7–6,1 l/100 km; CO2-Emissionen (gewichtet kombiniert): 35–40 g/km; CO2-Klasse (gewichtet kombiniert): B–B; CO2-Klasse (bei entladener Batterie): D–E
Über eine Woche lang ausschließlich mit Strom
Ein typisches Nutzungsszenario umfasst kürzere tägliche Fahrten von einigen Dutzend Kilometern unter der Woche, ergänzt durch gelegentliche längere Strecken, etwa am Wochenende. Genau hier spielt ein Plug-in-Hybrid seine Stärken aus: Dank der elektrischen Reichweite von bis zu 120 Kilometern lassen sich mit beiden Škoda Modellen die meisten Alltagsfahrten rein elektrisch zurücklegen – ob zu Terminen, ins Büro, zum Einkaufen oder um die Kinder zu Freizeitaktivitäten zu bringen.
Dabei bedeutet der Elektromodus keinerlei Einschränkung. Der 85 kW starke Elektromotor sorgt für eine angenehme Dynamik, und das Fahrzeug bewegt sich im Stadtverkehr ebenso souverän wie auf Landstraßen und Autobahnen.


Aufladen zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs
Um im Alltag maximale Effizienz zu erzielen, ist ein regelmäßiger Zugang zu Lademöglichkeiten ideal. Das kann zu Hause ebenso sein wie tagsüber am Arbeitsplatz. Noch weiter steigern lässt sich die Betriebseffizienz zum Beispiel durch eine private Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. Voraussetzung fürs effiziente Laden ist das aber nicht.
Zusätzliche Vorteile ergeben sich, wenn Fahrten aus einer klimatisierten Garage starten oder das Fahrzeug im Winter per App vorgewärmt wird, während es noch an die Ladestation angeschlossen ist. Auch unterwegs kann das Laden an öffentlichen Stationen sinnvoll sein. Ein Pluspunkt der Škoda Plug-in-Hybride: Sie unterstützen schnelles Gleichstromladen mit bis zu 50 kW. So lässt sich die Batterie in 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen.
Bei Bedarf lassen sich Škoda Plug-in-Hybride auch an öffentlichen Ladestationen aufladen. Die Fahrzeuge unterstützen Schnellladen mit bis zu 50 kW.
Intuitive Steuerung der Fahrmodi
Wenn ausreichend Batteriekapazität vorhanden ist, starten der Superb iV und der Kodiaq iV im rein elektrischen E-Modus. In bestimmten Fahrsituationen wechselt das Fahrzeug automatisch in den Hybridmodus: etwa wenn die Batterie entladen ist, der Fahrer zum Beispiel per Kickdown maximale Leistung abruft oder wenn bei höheren Geschwindigkeiten beziehungsweise unter stärkerer Last die Leistung des Elektromotors allein nicht ausreicht. Der Hybridmodus lässt sich auch manuell aktivieren. Sobald wieder genügend Batterieladung vorhanden ist, kann das Fahrzeug anschließend erneut in den rein elektrischen Modus wechseln.
Das lokal emissionsfreie Fahren ist besonders komfortabel. Im Elektromodus werden Superb iV und Kodiaq iV zu angenehm leisen Begleitern. Neben dem nahezu geräuschlosen Betrieb bieten beide Modelle ein hohes Maß an Komfort, das durch effizientes Rollen und Rekuperation zusätzlich unterstützt wird. Selbst wenn sich der Verbrennungsmotor zuschaltet, bleibt er sehr gut isoliert, sodass die Insassen kaum Vibrationen wahrnehmen.

Der Fahrer kann problemlos zwischen Hybrid- und Elektromodus wechseln, die Energierückgewinnung steuern und den Ladezustand der Batterie überwachen.

Der Fahrer kann problemlos zwischen Hybrid- und Elektromodus wechseln, die Energierückgewinnung steuern und den Ladezustand der Batterie überwachen.
Längere Fahrten im Hybridmodus
Längere Fahrten beginnt man idealerweise mit voll aufgeladener Batterie. Gleichzeitig bietet ein Plug-in-Hybrid ein hohes Maß an Flexibilität, wenn unterwegs kein Laden möglich oder nicht gewünscht ist. Je nach Streckenprofil kann der Fahrer zwischen verschiedenen Strategien wählen, um die elektrische Energie gezielt einzusetzen. Über das Fahrzeugmenü lässt sich ein bestimmter Batterieladezustand halten – etwa der aktuelle oder ein niedrigerer Wert –, um elektrische Energie für später zu reservieren. So kann das Fahrzeug auf der Autobahn mit Verbrennungsmotor und elektrischer Unterstützung fahren, während genügend Ladung für rein elektrisches Fahren in urbanen Umgebungen erhalten bleibt.
Der Verbrennungsmotor dient dabei nicht zum aktiven Aufladen der Batterie. Im Hybridmodus kann er lediglich den aktuellen Ladezustand halten. Aufgeladen wird die Batterie jedoch durch Rekuperation, zum Beispiel auf längeren Gefällstrecken. Standardmäßig arbeitet die Rekuperation im Automatikmodus: Das Fahrzeug passt den Grad der Energierückgewinnung an die jeweilige Fahrsituation an. Dazu zählen unter anderem das Streckenprofil, Verkehrsbedingungen und Batterieladezustand. Alternativ kann der Fahrer auch manuell eine höhere oder niedrigere Rekuperationsstufe wählen.

Eine Anzeige über die Energieflüsse kann dabei helfen, das Potenzial eines Plug-in-Hybrids optimal auszuschöpfen.

Eine Anzeige über die Energieflüsse kann dabei helfen, das Potenzial eines Plug-in-Hybrids optimal auszuschöpfen.

Eine Anzeige über die Energieflüsse kann dabei helfen, das Potenzial eines Plug-in-Hybrids optimal auszuschöpfen.

Eine Anzeige über die Energieflüsse kann dabei helfen, das Potenzial eines Plug-in-Hybrids optimal auszuschöpfen.
Was Sie nicht überraschen sollte
Beim Tanken können Fahrer von Plug-in-Hybridfahrzeugen auf eine Besonderheit stoßen: Da das Fahrzeug über längere Zeit rein elektrisch fahren kann, ohne den Verbrennungsmotor zu nutzen, können sich im Tank Kraftstoffdämpfe bilden. Diese müssen vor dem Tanken sicher abgelassen werden. Nach dem Drücken der Entriegelungstaste an der Tankklappe dauert es daher einen kurzen Moment, bis sich die Klappe entriegelt und von außen öffnen lässt.
Zudem kann es gelegentlich vorkommen, dass der Plug-in-Hybrid den Verbrennungsmotor auch im Elektromodus startet. Dabei handelt es sich nicht um eine Fehlfunktion; vielmehr dient dies dem Schutz und der Wartung des Motors.
Für jeden Anlass
In der Praxis vereint ein Plug-in-Hybridantrieb die wesentlichen Vorteile zweier Welten: die Flexibilität eines Verbrennungsmotors und die Effizienz eines Elektrofahrzeugs. Auf längeren Strecken ist man nicht zwingend auf Ladepausen angewiesen, während im Alltag viele kürzere Fahrten wie etwa der Arbeitsweg rein elektrisch möglich sind. Damit sind Superb iV und Kodiaq iV vielseitige Begleiter für den Alltag, die ihre Stärken in ganz unterschiedlichen Situationen ausspielen.

Der Škoda Superb iV und der Škoda Kodiaq iV sind vielseitige Fahrzeuge für jede Gelegenheit.

Der Škoda Superb iV und der Škoda Kodiaq iV sind vielseitige Fahrzeuge für jede Gelegenheit.