ŠKODA AUTO produziert 12 millionstes Getriebe der aktuellen Generation

› ŠKODA AUTO fertigt drei verschiedene Getriebetypen für den Volkswagen Konzern
› Im Jahr 2018 wurden an den Standorten Mladá Boleslav und Vrchlabí insgesamt mehr als 1,1 Millionen Getriebe gefertigt
› Standort Vrchlabí wurde nach dem Ausbau zum hochmodernen Komponentenwerk mehrfach für innovative Fertigungsmethoden ausgezeichnet

Mladá Boleslav, 28. Juni 2019 – ŠKODA AUTO hat heute die Marke von 12 Millionen gefertigten Getrieben erreicht. Produziert werden aktuell die drei Getriebetypen MQ 200, MQ/SQ 100 und DQ 200. Die Getriebe kommen sowohl in ŠKODA-Modellen als auch in Fahrzeugen weiterer Volkswagen Konzernmarken zum Einsatz.

Dr. Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, betont: „Die Zahl von 12 Millionen Getrieben belegt den großen Einsatz unserer Belegschaft in der Komponentenfertigung, die eine sehr wichtige Rolle bei ŠKODA spielt. In unseren Werken haben wir im fünften Jahr in Folge über eine Million Getriebe für ŠKODA-Fahrzeuge und andere Konzernmarken gefertigt.“ 

ŠKODA AUTO produziert an den Standorten Mladá Boleslav und Vrchlabí drei verschiedene Getriebetypen für den Volkswagen Konzern. Im Stammwerk Mladá Boleslav entstehen neben dem MQ 200 auch Getriebe vom Typ MQ/SQ 100. Im Werk Vrchlabí produziert ŠKODA AUTO seit 2012 das automatische Direktschaltgetriebe (DSG) DQ 200. 

Im Jahr 2018 fertigte ŠKODA AUTO 371.700 Einheiten des MQ 200, 231.300 Getriebe des Typs MQ/SQ 100 sowie 538.759 Exemplare des Doppelkupplungsgetriebes DQ 200. Damit liefen bei ŠKODA letztes Jahr mehr als 1.141.700 Getriebe vom Band. Das Produktionsvolumen aller Getriebetypen beläuft sich auf insgesamt rund 4.800 Einheiten pro Tag. 

Das erste Getriebe wurde in der Voiturette A, dem ersten Automobil der Marke Laurin & Klement, im Jahre 1905 verbaut. Das Getriebe befand sich in der Mitte des Fahrzeugs, welches über eine Schaltkulisse und einen Hinterradantrieb verfügte. 

Das MQ 200 entsteht bereits seit dem Jahr 2000 in Mladá Boleslav und wird in Kombination mit Benzinmotoren verbaut, die über einen Hubraum zwischen 1,0 und 1,6 Liter verfügen. Dabei kommt das Getriebe in ŠKODA-Fahrzeugen und in Modellen der Konzernmarken Volkswagen, Audi und Seat zum Einsatz. Insgesamt hat ŠKODA inzwischen 7.210.300 Exemplare dieses Getriebes produziert. Das tägliche Produktionsvolumen des MQ 200 liegt derzeit bei mehr als 1.600 Einheiten pro Tag. 

Die MQ 100/SQ 100-Getriebe wurden ursprünglich für die „New-Small-Family“ Modelle des Volkswagen Konzerns (ŠKODA CITIGO, VW up! und Seat Mii) konzipiert und entstehen seit 2011 in Mladá Boleslav. Außerdem sorgen die MQ 100/SQ 100-Getriebe im ŠKODA FABIA und weiteren Kleinwagen des Volkswagen Konzerns für den Kraftschluss, jeweils im Zusammenspiel mit 1,0-Liter-Benzinmotoren. Im Juni 2019 fertigte ŠKODA das zweimillionste Getriebe dieser Art, aktuell werden täglich mehr als 900 Einheiten produziert.

Das automatische 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DQ 200 entsteht seit 2012 am Standort Vrchlabí und gehört zu den modernsten Getrieben seiner Art. Bei einer aktuellen Stückzahl von 2.200 Einheiten pro Tag hat ŠKODA AUTO bereits 2.749.800 Einheiten produziert. Auch dieses 7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG) kommt in ŠKODA-Fahrzeugen und Modellen weiterer Konzernmarken zum Einsatz. In der Produktion setzt ŠKODA AUTO auf Technologien aus dem Bereich der Industrie 4.0 wie beispielsweise auf kooperierende Roboter. Sie unterstützen die Mitarbeiter bei einer der sensibelsten Tätigkeiten in der Mechatronikmontage, dem Einbau des Schaltkolbens. 

Konsequente Ausrichtung des Werkes Vrchlabí an Prinzipien der Industrie 4.0 
Im Rahmen einer tiefgreifenden Standorttransformation baute ŠKODA AUTO das Werk Vrchlabí im Jahr 2012 vom Fahrzeug- zum hochmodernen Komponentenwerk um. Innerhalb von nur 18 Monaten entstand eine neue Werkshalle und die bestehenden Produktionshallen wurden außerdem umfassend modernisiert. Heute gehört Vrchlabí mit zu den modernsten Produktionsanlagen im Volkswagen Konzern. 

Für den Einsatz kooperierender Roboter und weiterer Techniken nach dem Leitbild der Industrie 4.0 erhielt das Werk Vrchlabí bereits zahlreiche Preise. So versorgt beispielsweise der sogenannte Handling-Roboter Dutzende von Maschinen mit Teilen und bringt leere Behälter zurück ins Lager. Im Jahr 2015 wurde der Fertigungsstandort mit einem der renommiertesten Preise für die verarbeitende Industrie in Europa ausgezeichnet und erhielt den europäischen Titel „Fabrik des Jahres“. 

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