Rallye Kroatien: ŠKODA Teams feiern Doppelsieg in WRC3, Andreas Mikkelsen behauptet WRC2-Spitze

› ŠKODA Motorsport Kundenteams Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (POL/POL) und Emil Lindholm/Mikael Korhonen (FIN/FIN) erzielen WRC3-Ränge eins und zwei
› Norweger Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (ŠKODA FABIA Rally2 evo) sichern sich nach Problemen zu Beginn der Rallye noch 15 Meisterschaftspunkte
› Ihre Teamkollegen bei Toksport WRT, Marco Bulacia/Marcelo Der Ohannesian (BOL/ARG), fahren im ŠKODA FABIA Rally2 evo als Dritte ins Ziel – ihr erstes WRC2-Podium
› Nach WM-Premiere der Rallye Kroatien belegen Crews aus dem von ŠKODA Motorsport unterstützten Team Toksport WRT die Ränge eins und zwei in der WRC2-Fahrerwertung

Zagreb (HRV), 25. April 2021 – ŠKODA Teams haben bei der Rallye Kroatien (23.-25. April 2021), dem dritten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, die Kategorie WRC3 dominiert und in der WRC2 wertvolle Meisterschaftspunkte gesammelt. Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak (POL/POL) gewannen im ŠKODA FABIA Rally2 evo des LOTOS Rally Teams die WRC3 vor Emil Lindholm/Mikael Korhonen (FIN/FIN) im baugleichen Auto von Toksport WRT. Die beiden Crews des von ŠKODA Motorsport unterstützten Teams Toksport WRT in der WRC2, Marco Bulacia/Marcelo Der Ohannesian (BOL/ARG) und Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (NOR/NOR), erreichten das Ziel nach 20 Prüfungen über insgesamt 300,32 Kilometer auf den Rängen drei und fünf der Kategorie.

Ein Phänomen tritt bei allen Asphaltrallyes auf: Durch intensives Kurvenschneiden schleudern die Autos Steine und Sand auf die Fahrbahn, wodurch nach jedem Teilnehmer die Ideallinie immer rutschiger wird. Auch die Premiere der FIA Rallye-Weltmeisterschaft in Kroatien bildete darin keine Ausnahme. So sorgten mit Schotter verschmutzte Kurven für zahlreiche Dreher und Ausrutscher.

Unter den Betroffenen waren auch Andreas Mikkelsen und Beifahrer Ola Fløene. Die von ŠKODA Motorsport unterstützten Norweger verloren bereits am Freitag rund 40 Minuten, als ein kleiner Ausflug neben die Piste die Radaufhängung ihres vom Team Toksport WRT eingesetzten ŠKODA FABIA Rally2 evo beschädigte. Nur durch ihre Fähigkeiten als Mechaniker blieben sie überhaupt im Wettbewerb. Mikkelsen/Fløene erreichten schließlich als Fünfte der WRC2 das Ziel, stockten ihr Punktekonto aber noch um fünf Extrapunkte für die Bestzeit auf der abschließenden Powerstage auf. Das reichte aus, um die Tabellenführung in der Kategorie WRC2 zu verteidigen. Eine problemlose Rallye erlebten dagegen ihre Teamkollegen bei Toksport WRT, Marco Bulacia (BOL) und Beifahrer Marcelo Der Ohannesian (ARG). Die südamerikanischen Youngster erreichten das Ziel als Dritte in der WRC2 und erzielten ihr erstes Podiumsresultat in dieser Kategorie. Bulacia verbesserte sich in der Fahrerwertung der WRC2 auf den zweiten Platz, was den Crews von Toksport WRT nach drei WM-Läufen eine Doppelführung in der Kategorie beschert.

Eine Weile belegten die Kundenteams von ŠKODA Motorsport die ersten drei Plätze in der Kategorie WRC3. Chris Ingram/Ross Whittock (GBR/GBR), die FIA Rallye-Europameister des Jahres 2019, verabschiedeten sich allerdings aus diesem Trio, als sie den von SXM Competition eingesetzten ŠKODA FABIA Rally2 evo für eine Minute neben die Piste setzten. So holten eine polnische und eine finnische Crew die Kastanien für die tschechische Marke aus dem Feuer. Kajetan Kajetanowicz und Beifahrer Maciej Szczepaniak gewannen die Kategorie für das LOTOS Rally Team. Ihr Vorsprung auf Emil Lindholm/Mikael Korhonen im ŠKODA FABIA Rally2 evo von Toksport WRT betrug am Ende über eine Minute. Ingram/Whittock kamen schließlich als Fünfte der Kategorie ins Ziel.

Zum nächsten Lauf reist die FIA Rallye-Weltmeisterschaft in den äußersten Westen Europas. Die Vodafone Rallye Portugal geht vom 20. bis 23. Mai rund um die Hafenstadt Porto über die Bühne.

Ergebnis Rallye Kroatien (WRC2)

1.     Østberg/Eriksen (NOR/NOR), Citroën C3 Rally2, 3:01.23,7 Std.
2.     Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta Rally2 Mk2, +28,5 Sek.
3.     Bulacia/Der Ohannesian (BOL/ARG), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +2.02,7 Min.
4.     Brazzoli/Barone (ITA/ITA), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +29.10,3 Min.
5.     Mikkelsen/Fløene (NOR/NOR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +39.42,2 Min.

Meisterschaftsstand WRC2/Fahrer (nach 3 Rallyes)

1.     Andreas Mikkelsen (NOR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 68 Punkte
2.     Marco Bulacia (BOL), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 33 Punkte
3.     Esapekka Lappi (FIN), VW Polo GTI Rally2, 29 Punkte

Ergebnis Rallye Kroatien (WRC3)

1.     Kajetanowicz/Szczepaniak (POL/POL), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 3:03.23,8 Std.
2.     Lindholm/Korhonen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +1.14,6 Min.
3.     Rossel/Coria (FRA/FRA), Citroën C3 Rally2, +2.41,4 Min.
4.     Ciamin/Roche (FRA/FRA), Citroën C3 Rally2, +3.04,6 Min.
5.     Ingram/Whittock (GBR/GBR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +2.53,3 Min.

Meisterschaftsstand WRC3/Fahrer (nach 3 Rallyes)

1.     Yohan Rossel (FRA), Citroën C3 Rally2, 48 Punkte
2.     Nicolas Ciamin (FRA), Citroën C3 Rally2, 36 Punkte
3.     Kajetan Kajetanowicz (POL), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 28 Punkte

Zahl des Tages: 8,9                                     
Am Ende einer ereignisreichen Rallye Kroatien setzten Andreas Mikkelsen und Beifahrer Ola Fløene noch einmal ein deutliches Ausrufezeichen. Die beiden Norweger im ŠKODA FABIA Rally2 evo des Teams Toksport WRT bewältigten die abschließende Powerstage um satte 8,9 Sekunden schneller als der nächstbeste WRC2-Gegner. Diese furiose Fahrt sicherte Mikkelsen fünf Extrapunkte für seine Jagd nach dem WRC2-Titel. 

Die FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2021

Rallye Monte Carlo                                             21. – 24. Januar
Arctic Rallye Finnland powered by CapitalBox          26. – 28. Februar
Rallye Kroatien                                                 22. – 25. April
Vodafone Rallye Portugal                                     20. – 23. Mai
Rallye Italien Sardinien                                        3. – 6. Juni
Safari Rallye Kenia                                             24. – 27. Juni
Rallye Estland                                                    15. – 18. Juli
Renties Rallye Ypern Belgien                                13. – 15. August             
Akropolis Rallye Griechenland                               9. – 12. September
Rallye Finnland                                                  30. September – 3. Oktober
RallyRACC Rallye Spanien                                   14. – 17. Oktober
Rallye Japan                                                      11. – 14. November

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