Arctic Rallye Finnland: Von ŠKODA Motorsport unterstützter Andreas Mikkelsen verbessert sich auf Rang zwei in der Kategorie WRC2

› Der Norweger Andreas Mikkelsen und Beifahrer Ola Fløene (ŠKODA FABIA Rally2 evo) sind auf Kurs, die Führung in der WRC2-Gesamtwertung weiter auszubauen
› Auch die Teamkollegen Eyvind Brynildsen/Veronica Gulbæk Engan (NOR/NOR) peilen als Vierte der Kategorie WM-Punkte für amtierenden WRC2-Teamchampion Toksport WRT an
› ŠKODA Kundenteam Teemu Asunmaa/Marko Salminen (FIN/FIN) erkämpft sich Führung in der für reine Privatmannschaften reservierten Kategorie WRC3
› Während der Schlussetappe am Sonntag stehen beim zweiten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2021 weitere zwei Wertungsprüfungen auf dem Programm

Rovaniemi (FIN), 27. Februar 2021 – Eine Position nach oben für Andreas Mikkelsen und Beifahrer Ola Fløene. Das norwegische Duo im ŠKODA FABIA Rally2 evo verbesserte sich während der Samstagsetappe der Arctic Rallye Finnland (26. bis 28. Februar 2021) vom dritten auf den zweiten Platz in der Kategorie WRC2. Nach dem Klassensieg beim Saisonauftakt in Monte Carlo sind Mikkelsen und sein Einsatzteam Toksport WRT damit auf dem besten Weg, die Gesamtführung in Fahrer- und Teamwertung auszubauen. Eyvind Brynildsen/ Veronica Gulbæk Engan (NOR/NOR) im zweiten ŠKODA FABIA Rally2 evo des in der Nähe des Nürburgrings beheimateten Teams Toksport WRT liegen weiterhin auf dem vierten Platz in der Kategorie. Derweil wechselte die Führung in der Kategorie WRC3, die den reinen Privatmannschaften vorbehalten ist, innerhalb der ŠKODA Kundenteams. Die Finnen Teemu Asunmaa/Marko Salminen gehen als WRC3-Führende in die letzte Etappe am Sonntag. Die am Freitag noch Führenden, Emil Lindholm/Mikael Korhonen (ŠKODA FABIA Rally2 evo), verloren dagegen ein Duell mit einer Schneewehe und mussten aufgeben.

Ein weiterer perfekter Wintertag bei der Arctic Rallye Finnland, dem zweiten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2021. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um null Grad Celsius sorgten auf den sechs Wertungsprüfungen (WP) am Samstag für optimale Rallyebedingungen. Während der ersten Etappe am Freitag musste der WRC2-Meisterschaftsführende Andreas Mikkelsen (ŠKODA FABIA Rally2 evo) noch als Erster der Kategorie auf die Strecke gehen. Mehr als Platz drei in der WRC2 war unter diesen Umständen nicht drin. „Rally2-Autos haben eine geringere Spurbreite als die Rally1-Autos, die in jede Prüfung zuerst starten“, erklärte Mikkelsen. „Der WRC2-Führende muss also immer den losen Schnee von der für unsere Autos eigenen Ideallinie kehren, was natürlich ein Nachteil ist.“

Am Samstag mussten die Führenden im Zwischenklassement der Rallye, Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN) diese ungeliebte Aufgabe übernehmen. Mikkelsen, der die zweite Etappe als Dritter der WRC2-Startreihenfolge begann, konnte prompt den zunächst WRC2-Zweiten, Nikolay Gryazin, überholen. Doch Lappi, 2016 WRC2-Champion für ŠKODA Motorsport, war klar außer Reichweite. „Ich habe alles gegeben. Um ehrlich zu sein, kann ich mit Esapekka nicht ganz mithalten“, gab Mikkelsen zu. „Das Ziel ist nun, auf der abschließenden Powerstage am Sonntag mit der WRC2-Bestzeit möglichst viele Zusatzpunkte zu holen.“ Der Norweger beendete den Tag als Zweiter in der WRC2, der Rückstand zu Lappi wuchs im Laufe des Tages allerdings auf 49,8 Sekunden an.  

Während der Schleife am Samstagvormittag waren Mikkelsens Toksport WRT-Teamkollegen Eyvind Brynildsen/Veronica Gulbæk Engan (NOR/NOR) in einen spannenden Zweikampf mit Adrien Formaux/Renaud Jamoul verwickelt. Erst als das französische Duo in einer Schneewehe stecken blieb, konnte die norwegische ŠKODA FABIA Rally2 evo Crew endgültig den vierten Platz in der Kategorie sichern. „Es ist wirklich schwierig, die Reifen in einem brauchbaren Zustand zu halten“, fasste Brynildsen den Tag zusammen. „Am Morgen haben wir uns einmal gedreht, der Nachmittag verlief dann zum Glück ohne weitere Probleme.“

In der Kategorie WRC3, die den reinen Privatmannschaften vorbehalten ist, dominieren weiterhin die ŠKODA Teams. Zwar verloren die am Freitag noch Führenden, Emil Lindholm/Mikael Korhonen (ŠKODA FABIA Rally2 evo), den ersten Platz nach einem Dreher in eine Schneewehe und anschließendem leichten Treffer gegen einen Baum. Stattdessen übernahm mit ihren finnischen Landsmännern Teemu Asunmaa/Marko Salminen ein weiteres Team im ŠKODA FABIA Rally2 evo die WRC3-Spitze. Der ehemalige Rallycross-Weltmeister und DTM-Champion Mattias Ekström (SWE) verbesserte sich mit dem vom eigenen Team eingesetzten ŠKODA FABIA Rally2 evo auf die fünfte Position. Sieben der nach der zweiten Etappe zehn bestplatzierten WRC3-Autos tragen das ŠKODA Logo.

Die erste finnische Winterrallye in der Geschichte der Weltmeisterschaft geht am Sonntag zu Ende. Nur noch zwei Prüfungen über zusammen 44,94 Kilometer sind zu absolvieren. Der Sieger der Arctic Rallye Finnland wird gegen 13:30 Uhr Ortszeit auf dem Podium erwartet.

 

Zwischenstand Arctic Rallye Finnland nach Etappe 2 (WRC2)

1.     Lappi/Ferm (FIN/FIN), VW Polo GTI Rally2, 1:48.20,9 Std.
2.     Mikkelsen/Fløene (NOR/NOR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +49,8 Sek.
3.     Gryazin/Aleksandrov (RAF/RAF), VW Polo GTI Rally 2, +1.25,8 Min.
4.     Brynildsen/ Gulbæk Engan (NOR/NOR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +2.31,5 Min.
5.     Veiby/Andersson (NOR/SWE), Hyundai NG i20 Rally2, +2.53,7 Min.
6.     Prokop/Ernst (CZE/CZE), Ford Fiesta MkII Rally2, +6.03,7 Min.

 

Zahl des Tages: 384      
Wie schaffen es die ŠKODA FABIA Rally2 evo eigentlich, auf tief verschneiten und vereisten Wertungsprüfungen Geschwindigkeiten von über 200 km/h zu erreichen? Eines der Geheimnisse sind die speziellen Reifen. Jeder einzelne ist gespickt mit 384 Spikes aus Wolfram. Um zusätzlich jeden Quadratzentimeter Gummi stärker zu belasten, sind die Winterreifen nicht so breit wie Schotter- und Asphaltreifen. Auf Weltmeisterschaftsebene werden diese sehr speziellen Reifen nur bei der Rallye Schweden beziehungsweise bei der in diesem Jahr als Ersatz nominierten Arctic Rally Finnland eingesetzt. 

Die FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2021

Rallye Monte Carlo  21. – 24. Januar
Arctic Rallye Finnland 26. – 28. Februar
Rallye Kroatien 22. – 25. April
Vodafone Rallye Portugal 20. – 23. Mai
Rallye Italien Sardinien 3. – 6. Juni
Safari Rallye Kenia 24. – 27. Juni
Rallye Estland 15. – 18. Juli
Rallye Finnland 29. Juli – 1. August
Renties Rallye Ypern Belgien 13. – 15. August             
COPEC Rallye Chile 9. – 12. September
RallyRACC Rallye Spanien 14. – 17. Oktober
Rallye Japan 11. – 14. November

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