ŠKODA AUTO erzielt im ersten Halbjahr 2020 trotz COVID-19-Pandemie ein operatives Ergebnis von 228 Millionen Euro

› Beeinträchtigung von Fahrzeugauslieferungen und Ergebnis im ersten Halbjahr durch Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie und wirtschaftliche Auswirkungen
› ŠKODA AUTO erwirtschaftet trotz zwischenzeitlichen Shutdowns der Werke und eingebrochener Absatzkanäle positives operatives Ergebnis von 228 Millionen Euro
› Von Januar bis Juni liefert ŠKODA weltweit 426.700 Fahrzeuge an Kunden aus
› Umsatz erreicht 7,55 Milliarden Euro im ersten Halbjahr, Umsatzrendite liegt bei 3,0 Prozent
› ŠKODA AUTO investiert weiter konsequent in die Entwicklung des Unternehmens

Mladá Boleslav, 31. Juli 2020 – Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben im ersten Halbjahr 2020 auch bei ŠKODA AUTO die Fahrzeugauslieferungen und finanziellen Kennzahlen belastet. Der Umsatz der ŠKODA AUTO Group* betrug in den ersten sechs Monaten 7,55 Milliarden Euro, gleichwohl belief sich das operative Ergebnis noch auf 228 Millionen Euro – trotz des 39-tägigen Shutdowns der tschechischen Werke und der massiven Beeinträchtigung der Absatzkanäle insbesondere im April. Die Umsatzrendite liegt vor diesem Hintergrund bei 3,0 Prozent. Insgesamt konnte ŠKODA AUTO von Januar bis Juni 426.700 Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Seit Juni verzeichnet der tschechische Automobilhersteller positive Effekte seiner individuell auf die jeweiligen Marktgegebenheiten zugeschnittenen Restart-Programme, die Auftragseingänge lagen zuletzt über dem Vorjahresniveau. Sollte es nicht wieder zu einer deutlichen Verschlechterung der COVID-19-Situation kommen, rechnet ŠKODA AUTO in den kommenden Wochen und Monaten mit einer sukzessiven Stabilisierung der Situation auf den Weltmärkten. Mit 261 Millionen Euro blieben die Sachinvestitionen im zurückliegenden Halbjahr auf hohem Niveau – ŠKODA AUTO investiert weiterhin konsequent in die Zukunft und Entwicklung des Unternehmens.

Bernhard Maier, Vorstandsvorsitzender von ŠKODA AUTO, betont: „ŠKODA AUTO hat in den vergangenen Jahren erfolgreich gewirtschaftet und steht finanziell auf einem soliden Fundament. In der aktuellen Ausnahmesituation durch die COVID-19-Pandemie haben wir unverzüglich umfassende Maßnahmen zur Stabilisierung von Absatz, Umsatz und Ergebnis umgesetzt. Sie zeigen bereits eine positive Wirkung. Diesen Kurs führen wir in den kommenden Monaten konsequent fort. Ich bin davon überzeugt: ŠKODA wird gestärkt aus dieser Situation hervorgehen.“

Klaus-Dieter Schürmann, ŠKODA AUTO Vorstand für Finanzen und IT, erläutert: „Es ist unser erklärtes Ziel, das aktuelle Niveau zum Jahresende hin kontinuierlich zu verbessern. Dazu verfolgen wir unser laufendes Performance-Programm weiter mit aller Konsequenz. Gleiches gilt für unsere zusätzlich eingeleiteten, kurzfristigen Sondermaßnahmen mit Fokus auf Gemein- und Materialkosten sowie Optimierungen bei Aufwänden und Umlaufvermögen.“

Trotz des 39-tägigen Shutdowns seiner tschechischen Werke und der wirtschaftlichen Auswirkungen von Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie erwirtschaftete ŠKODA AUTO ein operatives Ergebnis von 228 Millionen Euro. Ende April hat der Automobilhersteller die Fahrzeugproduktion unter Maßgabe der gebotenen Gesundheitsschutzmaßnahmen wie geplant schrittweise wieder hochgefahren. Nach der Öffnung der Autohäuser auch auf den europäischen Märkten zieht die Kundennachfrage nach den Fahrzeugen wieder spürbar an, gleichzeitig sind die Vertriebskanäle in weiten Teilen wiederhergestellt und funktionieren stabil.

Alain Favey, ŠKODA AUTO Vorstand für Vertrieb und Marketing, erläutert: „Zwar sind unsere weltweiten Auslieferungen an Kunden aufgrund der besonderen Ausgangslage in den ersten sechs Monaten des Jahres zurückgegangen, der Ausblick ist jedoch positiv: Bereits im Juni konnten wir im Vergleich zu den Vormonaten deutlich zulegen. Mit unserem attraktiven, modernen Modellportfolio sind wir besonders gut aufgestellt. Um positive Entwicklungen auf den internationalen Märkten zu unterstützen hat ŠKODA zusätzlich zu den staatlichen Fördermaßnahmen, die wir ausdrücklich begrüßen, umfassende Restart-Programme für seine Handelspartner aufgelegt. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das dritte Quartal eine Erholung und halten im vierten Quartal eine Rückkehr zum Vorjahresniveau für möglich.“

An seinen mittel- und langfristigen Zielen hält das Unternehmen fest und setzt die größte Modelloffensive in seiner Geschichte konsequent fort. Zwischen 2019 und Ende 2022 plant der Hersteller 30 neue Modelle, Derivate, Produktaufwertungen oder Varianten zu präsentieren. Außerdem macht er mit dem rein batterieelektrischen ENYAQ iV einen großen Schritt bei der Umsetzung seiner Elektromobilitäts-Strategie – das SUV ist das erste Elektrofahrzeug von ŠKODA, das von vornherein als solches entwickelt wurde. Im September wird das wichtigste ŠKODA-Modell im Jahr 2020 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

ŠKODA AUTO Group* – Kennzahlen im ersten Halbjahr, Januar bis Juni 2020/2019**:

        Januar – Juni 2020/2019
         

2020

 

2019

Änderungen

in %

Auslieferungen an Kunden   Fzg.   426.700 620.900 -31,3
Auslieferungen an Kunden, ohne China   Fzg.   349.300 495.000 -29,4
Produktion***   Fzg.   357.000 528.700 -32,5
Absatz****   Fzg.   371.900 559.900 -33,6
Umsatz   Mio. EUR   7.546 10.154 -25,7
Operatives Ergebnis   Mio. EUR   228 824 -72,3
Umsatzrendite (Return on Sales)   %   3,0 8,1  
Sachinvestitionen   Mio. EUR   261 369 -29,3
Netto Cash Flow   Mio. EUR   -25 1.025 -102,4

 

* ŠKODA AUTO Group umfasst ŠKODA AUTO a.s, ŠKODA AUTO Slovensko s.r.o., ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, SKODA AUTO Volkswagen India Private Ltd. und einen Anteil am Gewinn der Gesellschaft OOO VOLKSWAGEN Group RUS.
** Prozentabweichungen sind aus den nicht gerundeten Zahlen berechnet.
*** Umfasst Produktion in ŠKODA AUTO Group, ohne Produktionen in den Partnermontagewerken in China, Slowakei, Russland und Deutschland, aber einschließlich sonstiger Konzernmarken wie SEAT, VW und AUDI; Fahrzeugproduktion ohne Teil / Komplettbausätze.
**** Umfasst Absatz von ŠKODA AUTO Group an Vertriebsgesellschaften, einschließlich sonstiger Konzernmarken wie SEAT, VW, AUDI, PORSCHE und LAMBORGHINI; Fahrzeugabsatz ohne Teil/Komplettbausätze.

 

Erstes Halbjahr 2020: ŠKODA liefert weltweit 426.700 Fahrzeuge aus
Von Januar bis Juni liefert der tschechische Automobilhersteller weltweit 426.700 Fahrzeuge an Kunden aus (erstes Halbjahr 2019: 620.900 Fahrzeuge; -31,3 %).

In Westeuropa verzeichnet ŠKODA von Januar bis Juni 181.700 Auslieferungen
(erstes Halbjahr 2019: 275.700 Fahrzeuge; -34,1 %). Auf seinem weltweit zweitgrößten Einzelmarkt Deutschland liefert der Hersteller in den ersten sechs Monaten des Jahres 63.600 Fahrzeuge aus (erstes Halbjahr 2019: 99.000 Fahrzeuge; -35,8 %).

In Zentraleuropa gehen die Auslieferungen im ersten Halbjahr auf 84.400 Auslieferungen zurück (erstes Halbjahr 2019: 110.400 Fahrzeuge; -23,5 %). Auf seinem Heimatmarkt Tschechien verzeichnet der Automobilhersteller in diesem Zeitraum 39.400 Auslieferungen (erstes Halbjahr 2019: 48.000; -17,9 %).

In Osteuropa ohne Russland sinken die Auslieferungen im ersten Halbjahr des Jahres auf 16.700 Fahrzeuge (erstes Halbjahr 2019: 24.500 Fahrzeuge; -32,0 %).

In Russland liefert der Hersteller von Januar bis Juni 34.200 Fahrzeuge an Kunden aus (erstes Halbjahr 2019: 39.800 Fahrzeuge; -14,1 %).

Auf seinem weltweit größten Einzelmarkt China kommt ŠKODA in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 77.400 Auslieferungen (erstes Halbjahr 2019: 125.900 Fahrzeuge; -38,5 %).

In Indien verzeichnet das Unternehmen im ersten Halbjahr 3.700 Auslieferungen (erstes Halbjahr 2019: 7.200 Fahrzeuge; -48,4 %).

Deutlich zulegen kann ŠKODA in den ersten sechs Monaten in der Türkei: 7.600 Auslieferungen an Kunden entsprechen einem Plus um 45,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (erstes Halbjahr 2019: 5.200 Fahrzeuge).

Auslieferungen der Marke ŠKODA an Kunden im ersten Halbjahr 2020 (in Einheiten, gerundet, nach Modellen; +/- in Prozent gegenüber Vorjahr):
ŠKODA OCTAVIA (110.700; -40,4 %)
ŠKODA KODIAQ (60.700; -21,9 %)
ŠKODA KAROQ (56.300; -23,7 %)
ŠKODA KAMIQ (52.500; +144,9 %)
ŠKODA FABIA (48.100; -50,6 %)
ŠKODA SUPERB (37.800; -33,4 %)
ŠKODA RAPID (28.100; -63,9 %)
ŠKODA SCALA (27.300; +270,6 %)
ŠKODA CITIGO (Verkauf nur in Europa: 5.200; -)

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