ŠKODA auf der Auto Expo 2020 in Neu-Delhi: Konzeptstudie
VISION IN als erstes Fahrzeug des Projekts INDIA 2.0

› Erstes Fahrzeug auf Basis des neuen MQB-A0-IN gibt Ausblick auf künftiges Familien-SUV speziell konzipiert für den indischen Subkontinent
› Konzeptstudie VISION IN feiert ihre Publikumspremiere auf der Auto Expo von 5. bis 12. Februar 2020
› ŠKODA im Projekt INDIA 2.0 mit federführender Verantwortung für die Aktivitäten des Volkswagen Konzerns auf dem indischen Markt
› ŠKODA KAROQ debütiert auf dem indischen Markt, Modellpflege unter anderem für den SUPERB
› ŠKODA AUTO DigiLab India entwickelt passgenaue Mobilitätsangebote für indische Kunden

Mladá Boleslav/Neu-Delhi, 3. Februar 2020 – ŠKODA präsentiert auf der Auto Expo 2020 vom 5. bis 12. Februar die Konzeptstudie VISION IN. Sie gibt einen konkreten Ausblick auf ein neues kompaktes Familien-SUV (entspricht der Mittelklasse auf dem indischen Markt) und nutzt als erstes Modell überhaupt die speziell für den indischen Markt angepasste MQB-A0-IN-Version des Modularen Querbaukastens. Seit Juni 2018 verantwortet ŠKODA im Rahmen des Projektes INDIA 2.0 federführend die Modelloffensive des Volkswagen Konzerns auf dem indischen Markt. Ein wichtiger Meilenstein des Projekts war die im Oktober 2019 erfolgte Zusammenlegung der drei Pkw Unternehmen der Volkswagen Group India zur ŠKODA AUTO Volkswagen India Private Limited (SAVWIPL). Sie ermöglicht eine koordinierte, schnellere Entscheidungsfindung und erhöht die Effizienz durch die Nutzung bestehender Synergien. Modellseitig präsentiert ŠKODA auf der Auto Expo außerdem den KAROQ als Modellneuheit für den indischen Markt, das modernisierte Flaggschiff SUPERB, den RAPID in den Ausstattungen MONTE CARLO und als Matte Concept des RAPID 1,0 TSI sowie den KODIAQ und den sportlichen OCTAVIA RS 245.

Bernhard Maier

„Indien ist einer der spannendsten und vielversprechendsten Wachstumsmärkte für den Volkswagen Konzern. Wir haben vor anderthalb Jahren mit unserem INDIA 2.0-Projekt die Weichen gestellt, um diese Wachstumsstory mitzuschreiben. Gemeinsam mit der Marke Volkswagen streben wir bis 2025 einen kombinierten Marktanteil von fünf Prozent an, abhängig von der Markt- und Segmententwicklung. Für ŠKODA würde Indien damit zu einem der fünf weltweit größten Märkte der Welt aufsteigen. Die ersten Modelle des INDIA 2.0-Projektes befinden sich auf der Zielgerade der Entwicklung, heute geben wir mit dem SKODA VISION IN einen konkreten Ausblick auf das erste Serienfahrzeug.”


Bernhard Maier, ŠKODA AUTO Vorstandsvorsitzender

Gurpratap Boparai

„Die Lokalisierung ist für uns der Schlüssel zum Erfolg, mit der Eröffnung unseres Technologiezentrums in Pune haben wir hier die nötigen Voraussetzungen geschaffen. Mit der lokalisierten MQB-A0-IN Version des Modularen Querbaukastens verfügen wir ab sofort auch über die technische Plattform, um hochmoderne attraktive Fahrzeuge anzubieten: Sie erfüllen die neuesten Sicherheits- und Emissionsvorgaben für den indischen Markt, treffen den Geschmack unserer Kunden und sind passgenau auf ihre Ansprüche zugeschnitten.“


Gurpratap Boparai, Geschäftsführer von ŠKODA AUTO Volkswagen India Private Limited

Mit der VISION IN hat ŠKODA das markentypische Design konsequent weiterentwickelt und gibt in Neu-Delhi einen konkreten Ausblick auf die Formensprache eines neuen, kompakten Familienmodells. Mit der Serienversion der Konzeptstudie wird der tschechische Automobilhersteller Anfang 2021 seine SUV-Offensive auf dem rasant wachsenden indischen Markt fortsetzen. Als Basis kommt erstmals die neue lokalisierte Plattform MQB-A0-IN zum Einsatz. Die VISION IN kombiniert optimale Platzverhältnisse mit höchster Variabilität und modernsten Technologien. Die 4.256 Millimeter lange Konzeptstudie verfügt über einen Radstand von 2.671 Millimetern und wird von einem 1,5-TSI-Benzinmotor mit 110 kW (150 PS) angetrieben.

Ihre gestreckten Linien und der lange Radstand lassen die kompakte SUV-Konzeptstudie auf den ersten Blick größer erscheinen und unterstreichen damit ebenso wie die große Fronthaube und 19-Zoll-Leichtmetallräder (48,26 Zentimeter) das extrovertierte und sehr robuste Exterieur-Design der ŠKODA VISION IN.

ŠKODA VISION IN

ŠKODA VISION IN

ŠKODA VISION IN

Die teilweise illuminierten kristallinen Elemente an LED-Scheinwerfern und -Heckleuchten sowie am Grill und an der markanten Lichtleiste am Heck kennzeichnen die VISION IN eindeutig als Mitglied der ŠKODA SUV-Familie. Die Lackierung in leuchtendem Metallic-Orange vermittelt Lebensfreude und Kreativität.

Moderne Technologien, indische Tradition und vegane Materialien

Im Innenraum der VISION IN treffen modernste Technologie und neuartige vegane Materialien auf traditionelles indisches Design und böhmische Kristallglaskunst. Das Dekor der Instrumententafel ist von der indischen Stoffdrucktechnik Kalamkari inspiriert, bei der mit handgeschnitzten Holzstempeln traditionell gemusterte Stoffe bedruckt werden. Außerdem finden im Interieur Rhabarberleder, ein innovatives Bioleder, sowie Eichenleder und die aus Ananasblättern gewonnene Lederalternative Piñatex Verwendung, zum Beispiel bei den Sitzbezügen. Der Dachhimmel besteht aus recycelten Kunststofffasern, die Dekorleisten sind aus echtem Kristall gefertigt. Ein kristalliner Assistent in der Mitte der Armaturentafel schlägt die Brücke in die digitale Welt, ebenso wie das frei stehende zentrale Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 12,3 Zoll (31,24 Zentimeter), das individuell konfigurierbare Virtual Cockpit und die Shift-by-Wire-Technologie für das 7-Gang-DSG.

ŠKODA VISION IN

ŠKODA VISION IN

Weitere neue ŠKODA Modelle für den indischen Markt

Neben dem KAROQ als Modellneuheit für den indischen Markt mit 110 kW (150 PS) starkem 1,5 TSI-Motor zeigt ŠKODA auf der Auto Expo 2020 in Neu-Delhi einen SUPERB L&K und einen KODIAQ L&K jeweils als 2,0 TSI mit 140 kW (190 PS). Der sportliche OCTAVIA RS 245 mit 180 kW (245 PS), der RAPID in den Ausstattungslinien MONTE CARLO und als Matte Concept des RAPID 1,0 TSI sowie ein SUPERB SPORTLINE 2,0 TDI mit 140 kW (190 PS) runden den Messeauftritt von ŠKODA ab.

Neben den aktuellen Modellen präsentiert ŠKODA am Messestand auch einen ŠKODA SUPERB 1948 OHV aus dem Jahr 1948. Das Fahrzeug mit einer Karosserie aus dem Werk Kvasiny wurde im Laufe der letzten drei Jahre aufwändig restauriert.

ŠKODA AUTO verantwortet federführend Modelloffensive des Volkswagen Konzerns in Indien

ŠKODA leitet seit Mitte 2018 federführend das Projekt INDIA 2.0 und verantwortet damit die Modelloffensive des Volkswagen Konzerns in Indien. Um seine Position auf diesem wichtigen Wachstumsmarkt nachhaltig zu stärken, investiert der Volkswagen Konzern in das Projekt insgesamt eine Milliarde Euro, davon 250 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Bis 2025 wollen ŠKODA und Volkswagen so einen kombinierten Marktanteil von fünf Prozent erreichen, je nach Markt- und Segmententwicklung. Die kommenden Volumenmodelle von ŠKODA und Volkswagen für den indischen Markt basieren auf der lokal entwickelten und produzierten Plattform MQB-A0-IN.

Eigene Plattform MQB-A0-IN als Basis für in Indien neu entwickelte Modelle

ŠKODA hat die Plattform MQB-A0-IN speziell mit regionalem Fokus entwickelt und dabei sichergestellt, dass sie bereits die kommenden, strengeren Sicherheits- und Emissionsvorgaben für neue Fahrzeuge auf dem indischen Markt erfüllt. Die Plattform wird künftig die Basis für alle in Indien entwickelten Modelle der Marken ŠKODA und Volkswagen sein. ŠKODA wird außerdem die Möglichkeit prüfen, die in Indien gefertigten Fahrzeuge in andere Länder zu exportieren. Als erstes Fahrzeug basiert die auf der Auto Show in Neu-Delhi erstmals gezeigte Konzeptstudie ŠKODA VISION IN auf dieser Plattform.

Maximale Marktnähe als Schlüsselfaktor auf dem hochdynamischen indischen Markt

Das im Januar 2019 eröffnete Technologiezentrums in Pune gewährleistet maximale Marktnähe: Die auf Basis der MQB-A0-IN-Plattform entwickelten Fahrzeuge werden zu 95 Prozent lokal gefertigt Im Oktober 2019 erfolgte außerdem der transformierende Zusammenschluss von Volkswagen India Pvt. Ltd. (VWIPL), Volkswagen Group Sales India Pvt. Ltd. (NSC) und ŠKODA AUTO India Pvt. Ltd. (SAIPL) zur ŠKODA AUTO Volkswagen India Private Limited (SAVWIPL) mit dem Ziel, bestehende Synergien effizienter zu nutzen. Das Markenportfolio umfasst neben ŠKODA und Volkswagen auch Audi, Porsche und Lamborghini und bedient künftig mit fast 30 Modellen verschiedene Marktsegmente und Budgets.

Einbindung von lokalem Know-How bei der weiteren Umsetzung der Strategie 2025

Indiens Bedeutung für ŠKODA zeigt auch die Eröffnung des ŠKODA AUTO DigiLab India. Der Automobilhersteller erweitert das Netzwerk seiner Innovationswerkstätten und entwickelt vor Ort clevere Mobilitätslösungen. Maßstäbe setzt die neue Solar-Dachanlage auf dem Werk in Pune. Mit 25.770 Photovoltaik-Modulen auf 63.000 Quadratmetern Fläche gehört sie in Indien zu den größten ihrer Art und spart am Standort künftig 9.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen pro Jahr ein. Damit schafft der Hersteller eine Grundvoraussetzung, um bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden

ŠKODA AUTO mit langer Tradition auf dem indischen Markt

Aktuell bietet ŠKODA in Indien vier lokal gefertigte Modellreihen an, die in zwei Werken produziert werden: Der ŠKODA RAPID entsteht in der Fabrik in Pune, der ŠKODA OCTAVIA, das Flaggschiff SUPERB und das SUV KODIAQ laufen in Aurangabad vom Band. Der in Neu-Delhi als Modellneuheit für Indien präsentierte KAROQ startet noch dieses Jahr in den Markt.

Außerdem unterhält die ŠKODA AUTO Volkswagen India Private Limited neben dem Hauptquartier in Pune regionale Niederlassungen in Delhi, Mumbai und Bangalore.

Die Geschichte von ŠKODA in Indien reicht lange zurück: Im Mai 1934 starteten vier ŠKODA POPULAR auf eine insgesamt 15.000 Kilometer lange Exkursion, die von Prag über den Balkan, die Türkei, das heutige Syrien und den Irak bis nach Kalkutta führte. Von dort ging es nach Mumbai und schließlich per Schiff über Triest zurück nach Prag.

Nur zwei Jahre später, im Sommer 1936, brachen die Tschechen Břetislav Jan Procházka und Jindřich Kubias zu einer 97-tägigen Weltreise auf und fuhren dabei mit ihrem seriennahen ŠKODA RAPID innerhalb von nur drei Tagen von Quetta über Neu-Delhi bis nach Mumbai.

Auch dank der großen Beachtung dieser Exkursionen begann ŠKODA in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre, jährlich bis zu 90 Fahrzeuge nach Indien zu exportieren, damit war Indien im Jahre 1938 der siebtgrößte von damals bereits 39 Exportmärkten des tschechischen Automobilherstellers.

Im Jahr 2001 etablierte der Automobilhersteller erstmals eine eigene Tochterfirma auf dem indischen Markt – die ŠKODA AUTO India Private Limited.

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Hermann Prax
Leiter Produktkommunikationn
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