25 Jahre Škoda Superb: Viel Raum für eine große Erfolgsgeschichte

Der moderne Škoda Superb ist seit 25 Jahren auf dem Markt. Als Symbol für Komfort, Geräumigkeit und technische Raffinesse hat er fast 1,8 Millionen Kunden überzeugt und zieht mit seinen Qualitäten weiterhin neue Kunden an. Ein Blick zurück auf die Entwicklung des Modells im Laufe der Jahre.
2. 10. 2026 UnternehmenEin Vierteljahrhundert ist seit der Markteinführung des modernen Škoda Superb vergangen. Das am 11. September 2001 auf der IAA in Frankfurt am Main vorgestellte Modell ist mittlerweile in der vierten Generation erhältlich und bietet die breiteste Palette an Antriebsvarianten in seiner Geschichte, darunter zwei Plug-in-Hybrid-Versionen mit einer hohen elektrischen Reichweite.
Die bahnbrechende erste Generation
Die erste Generation des Superb war ein echter Meilenstein für die Marke. Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte von Škoda hatten Kunden die Möglichkeit, ein wirklich großes Auto zu erwerben, das sich durch eine Reihe fortschrittlicher technischer Lösungen und einen luxuriöseren Charakter auszeichnete.
„Ich war damals überrascht, dass Škoda sich überhaupt in ein solches Segment vorwagt. Das war ein Bereich, in dem die Marke zuvor noch nicht vertreten war. Ich sah das fertige Modell praktisch schon an meinem ersten Arbeitstag. Das Auto hat mich wirklich beeindruckt – es war ungewöhnlich groß. Für mich war das ein mutiger Schritt“, erinnert sich Jiří Hadaščok, damals Praktikant und heute Koordinator für das Außendesign.



Meilensteine/Zeitleiste des Škoda Superb:
- Februar 2001 – Die auf dem Genfer Autosalon vorgestellte Konzeptstudie „Montreux“ gibt einen Ausblick auf den zukünftigen Superb.
- September 2001 – Weltpremiere des Superb.
- 1. Dezember 2001 – Markteinführung.
- März 2002 – Das Tudor-Konzept deutete auf eine weitere mögliche Karosserievariante des Superb hin, die jedoch nie in Serie ging.
- Juli 2005 – Einführung der limitierten „Edition 100“-Serie anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Automobilproduktion, gekennzeichnet durch die Perlmuttlackierung „Black Magic“ und „Edition 100“-Embleme.
- 2006 – Einführung des Facelifts der ersten Generation, einschließlich der Flaggschiff-Version „Laurin & Klement“ als Spitzenmodell der Baureihe.
- März 2008 – Premiere der zweiten Superb-Generation mit einer Liftback-Karosserie und dem innovativen TwinDoor-System.
- September 2009 – Premiere des Superb Combi der zweiten Generation.
- April 2013 – Facelift der zweiten Generation.
- März 2014 – Vorstellung des VisionC-Konzepts, das Designelemente des zukünftigen Superb präsentiert.
- Februar 2015 – Premiere der dritten Generation, die gleichzeitig als Liftback und Combi auf den Markt kam.
- 6. Juni 2015 – Verkaufsstart des Liftbacks.
- 19. September 2015 – Verkaufsstart des Combi.
- Mai 2019 – Vorstellung des Facelifts der dritten Generation mit der ersten Plug-in-Hybrid-Variante und der Scout-Version.
- November 2023 – Premiere der vierten Generation, die erneut gleichzeitig als Liftback und Kombi auf den Markt kommt; der Plug-in-Hybrid bietet eine elektrische Reichweite von bis zu 120 Kilometern.
- Februar 2026 – Einführung der 200-kW-Plug-in-Hybrid-Version für den Liftback.
Das Design der ersten Generation wirkt auch heute noch elegant. „Damals zeichneten sich europäische Autos durch klare Linien und Proportionen aus. Sie waren leicht zu erfassen, ausgewogen, elegant und schön. Das war damals der vorherrschende Trend“, erklärt Zdeněk Cibulka, einer der Mitgestalter des Designs der ersten Generation, und hebt dabei die Ähnlichkeiten mit der heutigen Designphilosophie hervor.
Der Superb der ersten Generation führte zudem mehrere Markenneuheiten ein. Er war das erste moderne Škoda Modell mit V6-Motoren und kam mit einem Detail, das später zu einem Markenzeichen werden sollte: einen in der Tür verstauten Regenschirm, der damals in der hinteren Tür untergebracht war. Bis zum Ende der Produktion hatten fast 137.000 Kunden das wegweisende Modell erworben.


Die zweite Generation erweiterte die Möglichkeiten
Im März 2008 stellte Škoda die zweite Generation des Superb vor, die sich durch eine ungewöhnliche technische Lösung für die Heckklappe auszeichnete. Das von Škoda Auto entwickelte und als „TwinDoor“ bezeichnete System ermöglichte es, das Fahrzeug sowohl als Limousine als auch als Fließheck zu nutzen, sodass die Nutzer wählen konnten, wie sie den Kofferraum öffnen wollten. Eineinhalb Jahre später folgte eine vollwertige Combi-Version, und erstmals war auch ein Allradantrieb erhältlich. Die zweite Generation zeichnete sich zudem durch ein unverwechselbares Design aus, das die Designsprache von Škoda deutlich widerspiegelte und sich gleichzeitig von der Masse abhob. „Das Auto sollte an die erste Generation anknüpfen. So begann ich beispielsweise mit einer horizontal gespiegelten Interpretation der Scheinwerfer und entwickelte das Design von dort aus weiter“, erklärt Zdeněk Cibulka, der für das Außendesign verantwortlich war. Die Combi-Version wurde von Karl Neuhold entworfen, damals einer der Neuzugänge im Unternehmen und heute Leiter des Außendesigns. Insgesamt hat die zweite Generation den Premium-Charakter ihres Vorgängers weiterentwickelt, was sich unter anderem in der Verfügbarkeit eines 3,6-Liter-V6-Motors und eines Allradantriebs zeigt. Gleichzeitig wurde noch mehr Wert auf Praktikabilität gelegt. „Generell gefällt mir am Superb, dass man damit eine Limousine fahren kann, ohne protzig zu wirken. Er kann ein ganz normales Familienauto sein und bietet gleichzeitig den Komfort von Fahrzeugen, die deutlich teurer sind. Es ist ein unglaublich ehrliches Auto, und die zweite Generation hat dieses Konzept stark untermauert“, sagt Designer Petr Nevřela. Insgesamt kauften 618.000 Kunden den Superb der zweiten Generation.



Die dritte Generation: ein technologisches Flaggschiff
Während die zweite Generation einen Schritt in Richtung höherer Premium-Ausstrahlung und mehr Praktikabilität darstellte, brachte die dritte Generation modernste Technologien mit sich, die auch heute noch, elf Jahre nach ihrer Einführung, von großer Bedeutung sind. Neben einem neuen Infotainment-System und Konnektivitätsfunktionen wurden moderne Fahrerassistenzsysteme eingeführt. Das Facelift von 2019 brachte einen Plug-in-Hybrid-Antrieb und die Variante „Scout“ mit verbesserter Geländegängigkeit mit sich.
Die Bedeutung der Combi-Version wurde durch die gleichzeitige Markteinführung beider Karosserievarianten unterstrichen. Tatsächlich waren 56 Prozent der 805.000 verkauften Superbs der dritten Generation Combi-Modelle. Der Kombi bot den damals größten Kofferraum in der Modellgeschichte und führte zusammen mit dem Liftback die neue, kristalline Designsprache von Škoda ein, die sich durch elegante Oberflächen und markante Details auszeichnete.
„Unser Ziel war Präzision in jedem Aspekt des Designs. Die LED-Technologie hat uns dabei geholfen, dies zu erreichen, aber wir mussten die Zulieferer dennoch dazu drängen, unsere Anforderungen zu erfüllen. So sind beispielsweise die Enden der C-förmigen Signaturen in den Rückleuchten nur 2,5 Millimeter breit, und eine solche Präzision zu erreichen, war eine große Herausforderung“, erinnert sich Petr Nevřela, leitender Designer für Außenbeleuchtung. Der Superb der dritten Generation wird bis heute für sein zeitloses Erscheinungsbild gelobt.




Die vierte Generation: wahrhaft vielseitig
In der aktuellen vierten Generation legt der Superb noch mehr Wert auf Vielseitigkeit und bleibt dabei seiner DNA als Großraum-Limousine mit ausgeklügelter Technik treu. Neben den klassischen Benzin- und Dieselmotoren umfasst die Modellpalette nun zwei Plug-in-Hybrid-Varianten, die mit einer einzigen Ladung eine elektrische Reichweite von mehr als 120 Kilometern (Škoda Superb Limousine 1,5 l TSI DSG PHEV 150 kW/204 PS: Kraftstoffverbrauch gewichtet kombiniert: 1,2 – 1,5 l/100 km; Stromverbrauch gewichtet kombiniert: 12,6 – 13,0 kWh/100 km; Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie: 4,9 – 5,4 l/100 km; CO2-Emissionen gewichtet kombiniert: 26 – 33 g/km; CO2-Klasse gewichtet kombiniert: B; CO2-Klasse bei entladener Batterie: C - D) bieten.
Der Superb der vierten Generation ist zudem ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Škoda moderne Anforderungen an die Digitalisierung von Fahrzeugen mit ergonomischen Bedienelementen verbindet. Die Lösung sind die „Smart Dials“, multifunktionale Drehregler, die digitale und physische Bedienelemente miteinander verbinden. Die Geräumigkeit im Innenraum hat erneut Rekordwerte erreicht, einschließlich eines Kofferraumvolumens von 645 Litern beim Liftback und 690 Litern beim Kombi.
„Der Superb hat traditionell die Designsprache von Škoda mitgeprägt, und die vierte Generation setzt diese Rolle fort. Sein Erscheinungsbild zeichnet sich durch scharf definierte Linien, klar definierte dynamische Proportionen und einen modernen, skulpturalen und kristallinen Stil aus. Außerdem haben wir die Aerodynamik beider Karosserievarianten deutlich verbessert und gleichzeitig noch mehr Platz im Innenraum für die Passagiere geschaffen“, sagte Oliver Stefani, Designchef bei Škoda Auto, bei der Premiere des Fahrzeugs.
Seit seiner Markteinführung Anfang 2024 haben bereits rund 240.000 Kunden den aktuellen Superb gekauft, was die anhaltende Beliebtheit des Modells weiter untermauert.





Der historische Superb
Der Name „Superb“ hat bei Škoda eine lange Geschichte. Er wurde erstmals für ein Modell verwendet, das zwischen 1934 und 1949 produziert wurde und bereits damals die Spitzenposition im Portfolio des tschechischen Herstellers einnahm. Insgesamt wurden 890 zivile Versionen der komfortablen Limousine, die Platz für bis zu sieben Passagiere bot, produziert, daneben 1.630 militärische Derivate, darunter eine einzigartige Allradvariante.
