Der Octavia kommt mit einer neuen Vollhybrid-Variante auf den Markt

Der Octavia kommt mit einer neuen Vollhybrid-Variante auf den Markt

In den 30 Jahren seiner modernen Geschichte wurde der Škoda Octavia mit einer bemerkenswert breiten Palette an Antriebsvarianten angeboten. Nun kommt eine weitere hinzu: ein neuer Vollhybrid. Damit kann der elektrifizierte Octavia auch rein elektrisch fahren, ohne dafür über ein Kabel aufgeladen werden zu müssen.

6. 10. 2026 Unternehmen

Der Škoda Octavia erhält einen neuen elektrifizierten Antriebsstrang. Zusätzlich zur bereits erhältlichen Mild-Hybrid-Version erweitert künftig ein sogenannter Vollhybrid das Angebot (Offizielle Verbrauchs- und Emissionswerte liegen erst nach Abschluss der Typgenehmigungsverfahren vor). Bei dieser Variante unterstützt der Elektromotor den Verbrennungsmotor nicht nur, sondern kann das Fahrzeug auch rein elektrisch antreiben. Ein externes Aufladen ist dafür nicht erforderlich: Die elektrische Energie wird beim regenerativen Bremsen zurückgewonnen oder bei Bedarf vom Verbrennungsmotor erzeugt.

Beim Elektrifizierungsgrad positioniert sich der neue Antriebsstrang zwischen den Mild-Hybrid-Versionen von Octavia, Superb und Kodiaq sowie den Plug-in-Hybrid-Modellen von Superb und Kodiaq (Škoda Kodiaq 1,5 l TSI PHEV DSG 150 kW/204 PS: Kraftstoffverbrauch gewichtet kombiniert: 1,5 - 1,8 l/100 km; Stromverbrauch gewichtet kombiniert: 14,1 - 14,5 kWh/100 km; Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie: 5,7 - 6,1 l/100 km; CO2-Emissionen gewichtet kombiniert: 35 - 40 g/km; CO2-Klasse gewichtet kombiniert: B - B; CO2-Klasse bei entladener Batterie: D – E). Mit diesem elektrifizierten Antrieb bietet der Octavia Hybrid hohe Alltagstauglichkeit. Gleichzeitig stehen eine einfache Handhabung und hoher Bedienkomfort im Mittelpunkt. 

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Zwei Versionen erhältlich 

Der Octavia mit Vollhybridantrieb wird in zwei Leistungsstufen angeboten. Technisch sind beide Varianten weitgehend identisch, sie unterscheiden sich lediglich in ihrer Systemleistung von 100 kW beziehungsweise 125 kW. Wie bei den Mild-Hybrid-Versionen bildet ein 1,5-TSI-Benzinmotor das Herzstück des Antriebs. Je nach Leistungsstufe stellt er 96 kW oder 110 kW bereit.

Ergänzt wird der Verbrennungsmotor durch zwei Elektromaschinen: einen Generator mit 110 kW und einen Antriebsmotor mit 125 kW. Zum Hybridsystem gehören außerdem eine 1,6-kWh-NMC-Batterie sowie das neue Ein-Gang-Automatikgetriebe TQ250, das speziell für einen Serien-Parallel-Hybridantrieb ausgelegt ist. 

Navrh-bez-nazvu_38116884Der Octavia Vollhybrid verbindet einen klassischen Verbrennungsmotor mit einem elektrischen Antrieb.

Serien- und Parallelbetrieb 

Eine Besonderheit des neuen Antriebsstrangs ist die Option, dass er sowohl als Serienhybrid als auch als Parallelhybrid arbeiten kann. Im Serienbetrieb besteht keine mechanische Verbindung zwischen Verbrennungsmotor und Rädern. Der Octavia fährt in diesem Fall rein elektrisch: Der Elektromotor übernimmt den Antrieb, während der Verbrennungsmotor bei Bedarf über einen Generator elektrische Energie erzeugt. Bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 60 km/h nutzt der Octavia Hybrid bevorzugt diesen Betriebsmodus.

Bei höheren Geschwindigkeiten wechselt das System in den Parallelbetrieb. Dabei ist der Verbrennungsmotor über eine Kupplung und das Ein-Gang-Getriebe mit den Rädern verbunden. Je nach Fahrsituation lassen sich die Leistungen von Verbrennungs- und Elektromotor kombinieren, während der Generator zugleich elektrische Energie erzeugen kann. Wird stärker beschleunigt, stellt der Elektromotor unmittelbar zusätzliche Leistung bereit und sorgt so für ein spontanes Ansprechverhalten und eine angenehme Fahrdynamik. 

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Ein wesentlicher Vorteil dieser Konfiguration ist die vollautomatische Steuerung des Antriebsstrangs. Das System passt seine Betriebsweise kontinuierlich an die aktuellen Fahrbedingungen an und berücksichtigt dabei unter anderem Geschwindigkeit, Beladung, Steigung und Ladezustand der Batterie. Die Steuereinheit entscheidet selbstständig, wann der Verbrennungsmotor zugeschaltet wird – etwa um bei niedrigem Batterieladestand elektrische Energie für den Elektromotor zu erzeugen oder wenn der Einsatz des Verbrennungsmotors sinnvoller ist.

Auch bei höheren Geschwindigkeiten kann der Octavia Hybrid mit ausgeschaltetem Verbrennungsmotor segeln. In den Fahrmodi „Eco“ und „Normal“ wird diese Strategie bevorzugt: Wird das Gaspedal losgelassen, verzögert das Fahrzeug nur geringfügig und rollt möglichst lange weiter. Im Sport-Modus ist dagegen eine stärkere Rekuperation voreingestellt, die für eine deutlichere Verzögerung sorgt. Auch die Rekuperation regelt die Fahrzeugelektronik automatisch und passt sie an die jeweilige Fahrsituation an. Über die Wahl des Fahrmodus lässt sich die Charakteristik des Antriebsstrangs dennoch gezielt beeinflussen. 

Änderungen gegenüber den bestehenden Versionen

Das zentrale Unterscheidungsmerkmal des Octavia Hybrid ist sein Antriebsstrang. Darüber hinaus verfügt die Hybridversion über einige spezifische Ausstattungsmerkmale. Serienmäßig an Bord sind 17-Zoll-Leichtmetallräder im Design „Mensa“, Hybrid-Embleme und ein 13-Zoll-Infotainment-Display. Nicht verfügbar sind hingegen der variable Kofferraumboden und ein Reserverad, da die Batterie unter dem Kofferraumboden untergebracht ist. Auch das tiefergelegte Sportfahrwerk und das Geländepaket können für die Hybridversion nicht bestellt werden.

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Der neue Octavia Hybrid wird sowohl als Limousine als auch als Combi angeboten. Beide Karosserievarianten verfügen über einen 40-Liter-Benzintank; die Batterie ist unter den Rücksitzen untergebracht. Die Limousine bietet ein Kofferraumvolumen von 460 Litern, das sich bei umgeklappten Rücksitzen auf bis zu 1.400 Liter erweitern lässt. Beim Octavia Kombi stehen 485 Liter beziehungsweise bis zu 1.540 Liter zur Verfügung. 

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