Warum beim Škoda Peaq das Erlebnis schon an der Tür beginnt

Platz nehmen im neuen Elektro SUV Škoda Peaq: Chan Park, Leiter der Bereiche UX/UI und Innenraumdesign bei Škoda Auto, erklärt, wie sein Team einen Innenraum geschaffen hat, der Vertrautheit vermittelt und in dem man sich schnell zu Hause fühlt.
23. 9. 2026 eMobilität„Schon das Öffnen der Tür ist ein Erlebnis, ein Genuss für den Nutzer“, sagt Chan Park, Leiter des Bereichs UX/UI & In-Car Design bei Škoda. Damit verweist er auf eine der Neuerungen, die mit dem Peaq eingeführt wurden: Der Türöffnungshebel befindet sich nun an der Vorderseite der Türarmlehne. Er ist besonders robust ausgeführt, liegt gut in der Hand und lässt sich mit der ganzen Hand greifen. Gleichzeitig bleibt die Bedienung vollständig mechanisch.
Dieser Ansatz trägt dazu bei, dass die Innenräume der Škoda Fahrzeuge Ästhetik und praktische Nutzung auf angenehme Weise miteinander verbinden. Das aktuelle Flaggschiff, der SUV Peaq, ist dafür bislang das ausgefeilteste Beispiel.
„Modern Solid“ – auch im Inneren
Die Designphilosophie „Modern Solid“ prägt auch den Innenraum und sorgt dort für eine klare visuelle Reduktion. Für die Designer war das laut Chan Park eine besondere Herausforderung: „Wenn man einfach alles vereinfacht, ohne die Proportionen zu berücksichtigen, wirkt das Ergebnis möglicherweise nicht stimmig. Es braucht ein klares Konzept und viel Liebe zum Detail, damit der Innenraum hochwertig und zugleich einladend wirkt“, erklärt der Leiter des Innenraumdesigns bei Škoda.
Entsprechend viel Aufmerksamkeit galt jeder Linie, jedem Winkel und jedem Volumen. Dabei ging es nicht darum, den Innenraum auf das Nötigste zu reduzieren. Vielmehr wurden dekorative Elemente bewusst zurückgenommen, um einzelnen Bereichen mehr Leichtigkeit zu verleihen und zugleich den Eindruck von Qualität und Robustheit zu bewahren.
Der Peaq ist in fünf Design Selections für den Innenraum erhältlich: Suite Schwarz, Suite Keramik, Lodge, Loft und Sportline. Suite Schwarz setzt auf schwarzes Techtona, eine hochwertige Lederalternative, Suite Keramik auf Techtona in Hellgrau. Für beide Varianten sind optional belüftete Vordersitze erhältlich. Lodge kombiniert dunkelgraue Stoffbezüge mit grünen Techtona-Akzenten. Die serienmäßige Variante Loft verbindet schwarze Sitzbezüge mit hellgrauem Techtona an Armaturenbrett und Türverkleidungen sowie schwarzem Techtona an der Mittelarmlehne. Sportline verfügt über vordere Sportsitze mit schwarzem Techtona und schwarzer Mikrofaser, ergänzt durch weiße Kontrastnähte.

„Suite Schwarz“ mit schwarzem Techtona, einer hochwertigen Lederalternative.

„Suite Keramik“ mit Techtona in Hellgrau.

„Loft“ mit schwarzen Sitzbezügen, hellgrauem Techtona an Armaturenbrett und Türverkleidungen sowie schwarzem Techtona an der Mittelarmlehne.

„Sportline“ mit vorderen Sportsitzen aus schwarzem Techtona und schwarzer Mikrofaser sowie weißen Kontrastnähten.
Ein Beispiel dafür ist das „schwebende“ Infotainment-Display des Peaq – der erste vertikal ausgerichtete Bildschirm dieser Art bei Škoda. Auch das Armaturenbrett folgt diesem Ansatz mit klaren, geradlinigen Konturen, die seine elegante Wirkung unterstreichen. Die Lautsprecher des Sonos-Audiosystems sind in den Türen hinter Metallgittern integriert, deren Linienführung die Ambientebeleuchtung aufgreift. Zusätzliche optische Leichtigkeit schafft die offen gestaltete Mittelkonsole. Zusammen verleihen diese Elemente dem Innenraum eine leichte und elegante Anmutung und setzen zugleich die sorgfältig ausgewählten Materialkombinationen in Szene. Ergänzt wird dieser Ansatz durch funktionale Details, die der gestalterischen Leichtigkeit bewusst Substanz entgegensetzen und den Komfort im Alltag erhöhen.



Mechanische Bedienelemente bleiben erhalten
Das 13,6 Zoll große Infotainment-Display bildet das digitale Herzstück des Innenraums. Auch die Benutzeroberfläche wurde vollständig neu entwickelt. „Sie ist übersichtlich und intuitiv. Nach den wichtigsten Funktionen muss man nicht lange suchen, und auf dem Hauptbildschirm lassen sich alle zentralen Inhalte bequem in Widgets anordnen“, erklärt Chan Park und tippt auf das Display.
Das Infotainmentsystem basiert auf Android und ermöglicht den Zugriff auf zahlreiche Apps. Gleichzeitig bietet die Plattform Škoda mehr Spielraum bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche und ihrer kontinuierlichen Weiterentwicklung. „Damit führen wir unsere ‚Simply Clever‘-Philosophie auch im digitalen Umfeld konsequent weiter“, ergänzt Park.
Unterhalb des Displays setzt Škoda weiterhin auf robuste mechanische Bedienelemente. Dazu gehören ein gut sichtbares Scrollrad für die Lautstärke sowie intuitiv angeordnete Tasten für Warnblinkanlage und Türverriegelung. Darunter sitzen die Regler für Temperatur und Belüftung, die sich ebenfalls bequem bedienen lassen. „Das ist ein starkes Versprechen für die Zukunft. Wir sind überzeugt, dass es der richtige Schritt ist, solche Bedienelemente auch künftig außerhalb der digitalen Umgebung beizubehalten“, erklärt Park. Dreht er den Temperaturregler herunter, leuchtet eine blaue LED auf. Auch am Lenkrad bleiben physische Bedienelemente für ausgewählte Funktionen und das Audiosystem erhalten.
In die Mittelkonsole ist eine kabellose Ladestation für Smartphones integriert. Markante runde Erhebungen mit Magneten sorgen dafür, dass auch größere Geräte mit hervorstehenden Kameramodulen sicher an ihrem Platz bleiben. Unterstützt das Smartphone MagSafe oder Qi2, verbessern die Magnete zusätzlich den Halt und ermöglichen ein effizienteres kabelloses Laden von bis zu zwei Geräten. Eine integrierte Beleuchtung zeigt an, ob das Smartphone korrekt positioniert ist. „So sieht man sofort, ob das Gerät richtig aufliegt“, erklärt Chan Park und verweist damit auf ein weiteres praktisches Detail.



Eine Fülle praktischer Details
Auch die Armlehne ist auf die Bedienung des Infotainment-Displays abgestimmt. Sie lässt sich nicht nur längs verschieben, sondern auch in der Höhe verstellen. „So kann ich meinen Arm bequem ablegen und gleichzeitig das Display gut bedienen“, erklärt Park. Bei Bedarf lässt sich die Armlehne einklappen und schafft Platz für einen kleinen Tisch. Dieser wird aus einzelnen Elementen zusammengesetzt, die im darunterliegenden Staufach verstaut sind. „Gerade bei einem Ladestopp – insbesondere in Verbindung mit dem Maxx-Paket – lässt sich der Innenraum so besonders komfortabel nutzen“, sagt der Designer.
Hinter den klaren Linien des Armaturenbretts sind die Lüftungsdüsen dezent integriert. Auch hier setzt Škoda weiterhin auf vollständig manuelle Bedienelemente, mit denen sich der Luftstrom regulieren oder ganz abschalten lässt. „Das ist intuitiver und benutzerfreundlicher, als solche Funktionen ausschließlich digital zu steuern“, sagt Park. Für Designer bedeutet das einen ständigen Balanceakt: „Wir wollen neue, mitunter sogar futuristische Lösungen entwickeln und wissen gleichzeitig, dass viele Menschen bewährte Bedienelemente schätzen.“


Für Chan Park ist diese Art von durchdachtem Design ein entscheidender Faktor – und seine Bedeutung dürfte künftig weiter zunehmen. „Genau das unterscheidet Škoda Fahrzeuge von anderen und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Design ist dabei der Schlüssel. Das stellt hohe Anforderungen an uns, aber wir sind stolz auf das, was wir schaffen“, fasst er zusammen.
● Das im Hochformat angeordnete Infotainment-Display ist sehr gut ablesbar.
● Die mechanischen Bedienelemente darunter sind intuitiv und robust.
● Die ausziehbare Mittelarmlehne erleichtert zudem die Bedienung des Displays.
● Die erhöhten „Pads“ für das kabellose Laden funktionieren auch bei Smartphones mit hervorstehenden Kameramodulen einwandfrei.
● Das schlanke Armaturenbrett verbirgt elegante Lüftungsdüsen mit der Möglichkeit zur präzisen manuellen Luftstromregulierung.
● Das Augmented-Reality-Head-up-Display unterstützt den Fahrer bei der Navigation.
● Die Ambientebeleuchtung dient nicht nur der Optik – sie kommuniziert mit den Insassen.
● Der im Türgriff versteckte Türöffnungshebel ist robust und praktisch.
● Robuste und einfache Bedienelemente erleichtern zudem den Zugang zur dritten Sitzreihe.
● Das Panoramadach mit dynamisch gesteuerter Beschattung kann die Lichtmenge, die in den Innenraum gelangt, im Handumdrehen anpassen.









