Meet the Peaq: Geräumig innen wie außen

Das große, vollelektrische SUV Škoda Peaq wird schon bald in seiner ganzen Pracht vorgestellt. Doch bereits jetzt lassen sich einige spannende Details des kommenden Modells entdecken. Ein genauerer Blick auf die Fahrzeugabmessungen zeigt, was sie für den Innenraum und den imposanten Gesamteindruck bedeuten.
2. 6. 2026 eMobilitätDer Peaq ist das größte Fahrzeug der Škoda-Modellpalette: Er ist fast 22 Zentimeter länger als das Elektromodell Enyaq und knapp 12 Zentimeter länger als das klassische SUV Kodiaq. Wie der Kodiaq bietet auch der Peaq Platz für bis zu sieben Personen. Doch nicht nur seine Länge sorgt für ein außergewöhnlich großzügiges Raumangebot. Der Innenraum setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe.
Wie für die Marke typisch, verfolgten die Ingenieure und Designer von Škoda das Ziel, ein Fahrzeug mit dem großzügigsten Innenraum seiner Klasse zu entwickeln. Dieses Ergebnis erreichen sie nicht allein durch die Gesamtlänge des Fahrzeugs, sondern auch durch eine durchdachte Innenraumarchitektur, die intelligente Anordnung einzelner Elemente und ausgewogene Außenproportionen.
So ist der Radstand des Peaq mehr als 17 Zentimeter länger als der des ebenfalls als Siebensitzer erhältlichen Kodiaq – und zählt damit zu den längsten, die die MEB-Plattform ermöglicht. Auch in der Gesamthöhe legt der Peaq zu: Er überragt seinen elektrischen Bruder Enyaq um 4 Zentimeter.



„Unser Ziel war es, eines der geräumigsten Fahrzeuge in seinem Segment zu schaffen. Schließlich zählt großzügiges Raumangebot zu den Kernwerten der Marke Škoda“, sagt Konzeptkoordinator Miroslav Špalek. Ihm zufolge gingen die Entwicklungs- und Designteams vom festgelegten Radstand der Plattform aus und nutzten die vorderen und hinteren Karosserieüberhänge, um den verfügbaren Platz weiter zu maximieren. Dieses Potenzial wurde konsequent ausgeschöpft. „Wir haben bei den Vordersitzen begonnen. Die Sitzposition ist höher und näher am Lenkrad“, erklärt Špalek. Dadurch entsteht unter anderem mehr Raum im Fond, was insbesondere den Passagieren in der dritten Reihe zugutekommt und ihren Komfort erhöht.
Anschließend verfeinerten die Ingenieure das Innenraumkonzept gemeinsam mit den Designern, darunter auch Exterieur-Spezialisten. So entstand eine elegante Außenform, die den großzügigen Innenraum harmonisch umschließt. Der Peaq soll seine Raumfülle sichtbar vermitteln und als größtes Modell der Marke Präsenz zeigen – dabei aber stets elegant bleiben.



Die Designer erreichten dieses Ziel durch mehrere clevere Lösungen. „Um einem so großen Fahrzeug ein elegantes Erscheinungsbild zu verleihen, ist es wichtig, seine Linien optisch zu strecken. Dafür sorgt beispielsweise die Tornado-Linie, die Front und Heck des Fahrzeugs miteinander verbindet“, sagt Designer Baptiste de Brugiere. Auch die aerodynamisch geformte Dachlinie unterstützt diesen gestreckten Eindruck.
Die optische Verlängerung lässt den Peaq zudem niedriger wirken, als es seine tatsächlichen Abmessungen vermuten lassen. Verstärkt wird der Effekt durch den Kontrast zwischen den markant ausgeprägten Seitenflächen und der vergleichsweise flachen Verglasung. Auch die bereits erwähnte Tornado-Linie spielt dabei eine wichtige Rolle. „Ihre Form im Bereich der Radkästen reduziert optisch das wahrgenommene Karosserievolumen rund um die Räder und trägt dazu bei, das Fahrzeug natürlicher auf seinen Rädern stehen zu lassen“, erklärt der Designer. So entsteht eine optisch flachere, souveränere Haltung.








