Meet the Peaq: Sicher und komfortabel

Meet the Peaq: Sicher und komfortabel

Je steifer und stabiler die Karosseriestruktur ist, desto besser sind Insassenschutz und Fahrkomfort. Eine hochsteife Karosserie ermöglicht es den Ingenieuren, das Fahrwerk besonders ausgewogen abzustimmen – für ein überzeugendes Zusammenspiel aus Fahrverhalten und Komfort. Wie das beim großen, vollelektrischen SUV Škoda Peaq umgesetzt wurde, zeigt diese Story.

19. 6. 2026 eMobilität

Das Fahrverhalten eines Autos ist das Ergebnis sorgfältig durchdachter Ingenieursarbeit, die bereits mit den allerersten Entwurfsskizzen beginnt. Die Fahreigenschaften hängen nicht allein von der finalen Fahrwerks- oder Lenkungsabstimmung ab, sondern haben ihren Ursprung in der Karosseriestruktur selbst. Der Eindruck, den Fahrer und Mitfahrer während der Fahrt gewinnen, wird durch die gesamte Fahrzeugkonstruktion und dem Zusammenspiel aus Hunderten einzelner Konstruktionsdetails geprägt.

Damit der Škoda Peaq ein komfortables Fahrgefühl vermittelt und sich zugleich sicher und stabil anfühlt, musste sich das Entwicklungsteam von Anfang an intensiv mit der Grundstruktur des Fahrzeugs befassen. Jede einzelne Komponente von Karosserie und Fahrwerk übernimmt innerhalb dieses komplexen Systems eine klar definierte Aufgabe. Die Karosseriestruktur etwa besteht zwar aus Stahl, jedoch keineswegs durchgehend aus demselben Material. Bestimmte Bereiche sind dank ihrer außergewöhnlichen Festigkeit so ausgelegt, dass sie nur minimale Verformungen zulassen. Andere Abschnitte wiederum nehmen bei einem Aufprall Energie auf, indem sie sich gezielt und kontrolliert verformen.

Die Rohkarosserie besteht aus Stahlblechen mit einer Dicke von 0,7 bis 2 Millimetern. Je nach Bereich kommen dabei unterschiedliche Stahlsorten zum Einsatz. „Wir wählen das Material für jedes Bauteil entsprechend der Funktion aus, die es innerhalb des jeweiligen Abschnitts der Karosseriestruktur erfüllen muss. Dabei berücksichtigen wir Sicherheit, Festigkeit, Haltbarkeit und das Gesamtgewicht des Fahrzeugs“, erklärt Václav Špringl, verantwortlich für die Entwicklung der Rohkarosserie. Während die Strukturbauteile rund um den Fahrgastraum überwiegend aus warmgeformtem hochfestem Stahl bestehen, werden in den kontrollierten Verformungszonen Materialien eingesetzt, die Festigkeit mit ausreichender Verformbarkeit verbinden, um im Falle eines Aufpralls Energie aufzunehmen. 

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Aus Sicht der Karosseriestruktur stellte der Škoda Peaq die Ingenieure vor mehrere Herausforderungen. So verfügt er unter anderem über die größten hinteren Türen seiner Klasse sowie über das größte Panoramadach, das jemals in einem Škoda verbaut wurde. Beide Elemente stellen hohe Anforderungen an die Gesamtsteifigkeit der Karosserie. „Um ein hohes Maß an Torsionssteifigkeit zu erreichen, mussten wir die gesamte Karosseriestruktur optimieren“, erklärt Špringl.

Die elektrische Plattform des Peaq half den Ingenieuren zusätzlich dabei, eine hohe Torsionssteifigkeit zu erreichen. Der in den Fahrzeugboden integrierte Batterierahmen bildet eine außergewöhnlich steife Grundlage. Zugleich trägt er dazu bei, den Schwerpunkt des Fahrzeugs zu senken und die Gewichtsverteilung zu optimieren. Das bietet erhebliche Vorteile für die Fahrwerksabstimmung. „Trotz seiner Größe und seines Gewichts fühlt sich der Peaq stabil und komfortabel an – und lässt sich zugleich sehr natürlich fahren“, sagt Petr Šulc von der technischen Entwicklung bei Škoda Auto. „Unser Ziel war es, ein Gleichgewicht zwischen Komfort, Stabilität und Karosseriekontrolle zu erreichen, damit sich der Peaq in jeder Situation leicht, geschmeidig und souverän anfühlt“, fügt er hinzu.

Die meisten Fahrer werden den Großteil dieser technischen Arbeit zwar nicht direkt bemerken. Ihre Vorteile aber werden sie auf jedem Meter spüren. Das zeigt sich in dem Vertrauen, das die solide Straßenlage und die präzise Spurführung des Fahrzeugs vermitteln, ebenso wie in der Entspannung, die der hohe Fahrkomfort bietet. 

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