ŠKODA AUTO erzielt Rekordabsatz im ersten Halbjahr und hat Weichen für weiteres Wachstum gestellt

› ŠKODA erzielt Rekord mit 652.700 Auslieferungen in den ersten sechs Monaten
› Erstmals übertrifft der Hersteller in einem Halbjahr den Umsatz von neun Milliarden Euro
› Mit „INDIA 2.0“ übernimmt ŠKODA federführend im Volkswagen Konzern den Ausbau der Modelloffensive in Indien
› Strategie 2025 setzt mit Elektromobilität, Digitalisierung und Internationalisierung wichtige Eckpfeiler für nachhaltiges Wachstum

Mladá Boleslav, 1. Oktober 2018 – ŠKODA AUTO präsentiert sich im Rahmen der Paris Motor Show 2018 selbstbewusst: Die tschechische Traditionsmarke hat im ersten Halbjahr so viele Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert wie nie zuvor in der 123-jährigen Unternehmensgeschichte. Mit der Strategie 2025 hat das Unternehmen zudem die Weichen für weiteres Wachstum gestellt.

Derzeit beschäftigt ŠKODA AUTO weltweit mehr als 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in über 100 Märkten aktiv. Das Unternehmen unterhält drei Produktionsstandorte in Tschechien: die Fahrzeugwerke am Stammsitz Mladá Boleslav und in Kvasiny sowie das Komponentenwerk in Vrchlabí. Zudem fertigt ŠKODA seine Automobile in China, Russland, der Slowakei, Algerien und Indien vornehmlich über Konzernpartnerschaften sowie in der Ukraine und Kasachstan mit lokalen Partnern. Aktuell bietet ŠKODA acht Pkw-Modellreihen an: CITIGO, FABIA, RAPID, OCTAVIA, KAMIQ (in China), KAROQ, KODIAQ und SUPERB.

ŠKODA setzt neue Bestmarken

Das Unternehmen ist stabil aufgestellt und setzt seinen Erfolgskurs fort. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat der tschechische Automobilhersteller die Auslieferungszahlen aus dem Vorjahreszeitraum um 11,6 Prozent auf 652.700 ausgelieferte Fahrzeuge gesteigert. Damit erzielte ŠKODA im ersten Halbjahr  ein neues Rekordergebnis. Auch im August stieg die weltweite Nachfrage nach ŠKODA-Modellen weiter: Im vorletzten Monat lieferte die tschechische Marke 91.800 Fahrzeuge an Kunden aus und übertraf damit das Ergebnis des Vorjahresmonats um 6,6 Prozent (August 2017: 86.100 Fahrzeuge).

Auch bei den Finanzergebnissen verzeichnet ŠKODA AUTO für das erste Halbjahr 2018 einen Bestwert. Der Autohersteller steigert den Umsatz um 5,1 Prozent auf 9,161 Milliarden Euro und übertrifft damit erstmals in den ersten sechs Monaten eines Jahres die Marke von neun Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis erreicht mit 821 Millionen Euro weiterhin ein hohes Niveau.

ŠKODA Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier sagt: „Die Ergebnisse der ersten Jahreshälfte belegen eindrucksvoll, dass unsere Strategie 2025 greift. Unsere moderne und breite Modellpalette kommt bei den Kunden sehr gut an. Mit dem überarbeiteten FABIA und dem KODIAQ RS setzen wir im zweiten Halbjahr unsere Modelloffensive fort.“

ŠKODA setzt im Rahmen seiner Strategie 2025 auf Internationalisierung

Wachstumstreiber sind weiterhin die SUV-Modelle ŠKODA KODIAQ und ŠKODA KAROQ. Auf seinem weltweit größten Einzelmarkt China hat ŠKODA im Juni das Kompakt-SUV KAMIQ erfolgreich eingeführt. Mit 165.500 ausgelieferten Fahrzeugen setzte ŠKODA im ersten Halbjahr in China fast doppelt so viele Fahrzeuge ab wie im zweitbesten Absatzmarkt Deutschland (93.000 Fahrzeuge). Der tschechische Heimatmarkt liegt auf Platz drei im ŠKODA Absatz-Ranking. Dahinter folgen die Länder Vereinigtes Königreich, Polen, Russland, Frankreich, Italien, Spanien und Österreich.

ŠKODA Absatzmärkte weltweit – die Top 10

Platz

Land

Auslieferungen an Kunden im ersten Halbjahr 2018

1

China

165.900

2

Deutschland

93.000

3

Tschechische Republik

52.000

4

Vereinigtes Königreich

42.700

5

Polen

36.800

6

Russland

36.300

7

Frankreich

16.700

8

Italien

15.200

9

Spanien

14.800

10

Österreich

14.100

Das Unternehmen ist derzeit in 103 Märkten aktiv und plant, seine Präsenz auf 120 Länder auszubauen. Die Internationalisierung ist Bestandteil der ŠKODA Strategie 2025. Mit diesem Fahrplan hat das Unternehmen die Weichen auf Wachstum gestellt und ist für bevorstehende Herausforderungen der Automobilindustrie gut gerüstet.

ŠKODA AUTO startet Projekt „INDIA 2.0“

Ein Beispiel für die fortschreitende Internationalisierung der Marke ist „INDIA 2.0“. Experten prognostizieren den Aufstieg des Landes zum weltweit drittgrößten Automobilmarkt. Der Volkswagen Konzern investiert deshalb schwerpunktmäßig zwischen 2019 und 2021 eine Milliarde Euro in die Modelloffensive auf dem indischen Markt. ŠKODA setzt dieses Vorhaben federführend für alle Marken des Konzerns um.

„Mit unserem Projekt ,INDIA 2.0‘ schaffen wir jetzt die richtigen Voraussetzungen, um auf dem indischen Markt nachhaltig zu wachsen“, sagt Maier und fügt hinzu: „Unser Ziel ist ambitioniert, aber erreichbar: Gemeinsam mit der Marke Volkswagen streben wir langfristig einen Marktanteil von bis zu fünf Prozent an, abhängig von der Markt- und Segmententwicklung.“

Alle künftig lokal in Indien entwickelten und produzierten Modelle basieren auf dem modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagen Konzerns. Der MQB erfüllt bereits heute die ab 2020 geltenden schärferen gesetzlichen Vorgaben in Indien. Mit dem Projekt „INDIA 2.0“ übernimmt ŠKODA AUTO gleichzeitig die Verantwortung für die Sub-Kompakt-Plattform MQB A0 zunächst mit dem Fokus auf Indien (MQB-A0-IN). Die Vorbereitungen für die lokale Entwicklung und Produktion der neuen, technisch zukunftsweisenden Volumenmodelle für die Marken ŠKODA und Volkswagen sind bereits in vollem Gange. Die Vorstellung des ersten ŠKODA Modells auf Basis der MQB-A0-IN-Plattform ist für 2020 vorgesehen.

2017 konnte ŠKODA AUTO die Auslieferungen in Indien im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent steigern. Die wachsenden Verkaufszahlen in Indien unterstreichen, dass die ŠKODA Modellpalette für indische Kunden attraktiv ist und eine hervorragende Ausgangsbasis für weiteres Wachstum darstellt.  

Bereits seit Mai 2018 liefert ŠKODA AUTO seine Fahrzeuge auch in Singapur aus. Obwohl die Regierung des Stadtstaats eine Obergrenze für Neuzulassungen von Privatfahrzeugen eingeführt hat, gilt der Automobilmarkt in Singapur als Sprungbrett für den Markteintritt in Südostasien. Mit den ŠKODA Modellen RAPID SPACEBACK, OCTAVIA und OCTAVIA RS, SUPERB sowie den SUV KAROQ und KODIAQ will der Hersteller im südostasiatischen Stadtstaat Kunden gewinnen.

ŠKODA AUTO DigiLab: Kreativschmiede vernetzt IT-Experten

Zu den Kernthemen der Zukunftsstrategie 2025 zählen auch die Elektromobilität und die Digitalisierung von Unternehmen, Produkten und Fertigung sowie neue Mobilitätsdienstleistungen und Konnektivität. Damit will ŠKODA in zwei Dimensionen wachsen: Einerseits soll der Fahrzeugabsatz weiter erhöht werden, andererseits sollen neu aufzubauende Geschäftsfelder wie etwa digitale Mobilitätsservices den Wachstumskurs auf eine breitere Basis stellen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das Anfang 2017 gegründete ŠKODA AUTO DigiLab, das unter anderem die Innovationskraft und digitale Entwicklungskompetenz des tschechischen Automobilherstellers stärken soll. Konzipiert wie ein reaktionsschnelles IT-Start-up, erforscht und entwickelt diese Ideenwerkstatt neue Geschäftsmodelle, Lösungen und Produkte. Das Innovationszentrum sucht kontinuierlich nach neuen digitalen Ansätzen, um moderne Mobilitätsdienstleistungen für ŠKODA AUTO Kunden zu kreieren.

Zu den Aufgaben des ŠKODA AUTO DigiLabs zählt auch die Kooperation mit externen Innovatoren, Start-ups und Partnern. So ist das ŠKODA AUTO DigiLab seit Januar 2018 auch in Tel Aviv vertreten. Die Stadt gilt als Hotspot für die junge Gründerszene und IT-Experten von morgen. Das ŠKODA AUTO DigiLab Israel Ltd. sucht fortlaufend nach innovativen Projekten, die Potenzial für künftige Geschäftsmodelle der tschechischen Traditionsmarke haben. Im Mittelpunkt der Kooperationen stehen die Themen Big Data, Cyber-Sicherheit, Autosensoren, Industrie 4.0, Connected Car, Elektromobilität und Infotainment. Das ŠKODA AUTO DigiLab Israel Ltd. kooperiert vor Ort aktuell mit zehn Partnern, darunter der kürzlich gegründete Volkswagen Group Campus Tel Aviv. Mit vier Partnern befindet sich das ŠKODA AUTO DigiLab bereits in einer konkreten Phase der Projektentwicklung.

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Tomáš Kotera
Leiter Unternehmenskommunikation
T +420 326 811 773
tomas.kotera@skoda-auto.cz

Zdeněk Štěpánek
Pressesprecher für Vertrieb, Finanzen und Business
T +420 326 811 771
zdenek.stepanek3@skoda-auto.cz

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2‑Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

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